Ehemaliges Priwall-Krankenhaus wird an Höchstbietenden verkauft
Lübeck - Travemünde: Archiv: Die Hansestadt Lübeck will das Grundstück Mecklenburger Landstraße 41–47 (ehemaliges Priwallkrankenhaus) erneut ausschreiben. Die Bürgerschaft hat mit Haushaltsbegleitbeschluss vom 6. November 2025 beschlossen, das Grundstück zu veräußern. Eine entsprechende Vorlage wurde am 9. Februar 2026 im Wirtschaftsausschuss beraten, die Entscheidung trifft die Bürgerschaft.
Das 10.574 Quadratmeter große Grundstück ist mit zwei Zeilenbauten aus den 1930er Jahren bebaut, die ursprünglich als Schwesternwohnheim des ehemaligen Priwallkrankenhauses genutzt wurden. Zuletzt diente die Liegenschaft als Magazin der Stadtbibliothek.
Die erneute Ausschreibung erfolgt auf Grundlage geänderter Konditionen. Im Vergleich zu der vorherigen Ausschreibung wurden die Rahmenbedingungen für die Vermarktung angepasst. Das Grundstück soll nunmehr zum Kauf im Höchstgebotsverfahren angeboten werden. Zudem bestehen erweiterte planungsrechtliche Möglichkeiten; sowohl der Erhalt als auch der Abriss der vorhandenen Bausubstanz sind zulässig.
Das Grundstück soll im Höchstgebotsverfahren zum Kauf angeboten werden. Das Mindestgebot für das Grundstück setzt die Bürgerschaft in der kommenden Sitzung fest.
Die erneute Ausschreibung erfolgt auf Grundlage geänderter Konditionen. Im Vergleich zu der vorherigen Ausschreibung wurden die Rahmenbedingungen für die Vermarktung angepasst. Das Grundstück soll nunmehr zum Kauf im Höchstgebotsverfahren angeboten werden. Zudem bestehen erweiterte planungsrechtliche Möglichkeiten; sowohl der Erhalt als auch der Abriss der vorhandenen Bausubstanz sind zulässig.
Das Grundstück soll im Höchstgebotsverfahren zum Kauf angeboten werden. Das Mindestgebot für das Grundstück setzt die Bürgerschaft in der kommenden Sitzung fest.
Kommentare zu diesem Text (8):
Klugscheißer
schrieb am 17.2.2026 17.31 Uhr:
Ich Biete 25 Cent!
Fiete Senfgeber
schrieb am 17.2.2026 19.41 Uhr:
Sozialer Wohnungsbau ist dort wohl zu viel verlangt...??
Trident
schrieb am 17.2.2026 20.23 Uhr:
Diese Maßnahme ist lange überfällig und ein weiteres Beispiel dafür, dass sowohl die Lübsche Bürgerschaft als auch die Verwaltung wenig entscheidungsfähig und arbeitsfreudig sind. Weiteres Beispiel: Schlachthofgelände!
Skagerrak
schrieb am 17.2.2026 22.17 Uhr:
@Fiete Senfgeber: Wozu? Das brauchen wir hier nicht. Eine Begrünung zum Ausgleich für die Beachbay Betonwüste wäre angebracht.
gernotM
schrieb am 18.2.2026 11.18 Uhr:
Wozu führt ein Höchstgebot?
Irgendein "Investor" kauft dieses attraktive Grundstück, macht damit was er will und macht sich hinterher vom Acker...Ohne Verantwortung für die Nachwelt (siehe ... aus DK)
Sinnvoller erscheint mir, solche Wildschwein endlich mal zu beenden und seitens der Stadt / Bürgerschaft ein Konzept zu entwickeln, was aus der Immobilie werden soll....
Bestenfalls bezahlbare Wohnungen !
Zu befürchten ist sonst, daß hier wieder Wohnraum für besser Verdienende geschaffen wird.
Davon haben wir in Travemünde doch nun wirklich genug !
Also: Erst Konzept mit Rahmenbedingungen, dann Verkauf !
Immer nur auf das Geld schielen, geht in die Hose, Herr Lindenau !
Peter Danzmann
schrieb am 18.2.2026 11.22 Uhr:
@Skagerrak
Bezahlbarer Wohnraum wird nicht benötigt?
In welcher Welt lebst du denn?
ExPope
schrieb am 18.2.2026 12.10 Uhr:
Die Schwestern Heime sind also nicht unter Denkmalschutz?? Naja Heizung, Abwasser und Frischwasser Leitungen, sowie wie Fenster, Verkabelung und Dachstuhl müssen vom verschimmelten Keller getragen werden. Bleiben Abriss und Neubau. Die Stadt braucht Geld. Piepenbring kauft es.
Skagerrak
schrieb am 18.2.2026 16.35 Uhr:
@Danzmann: Sehr geehrter Herr Danzmann, was bedeutet für Sie denn bezahlbar?