Autofahrer mit 2,77 Promille entzieht sich Kontrolle auf der A1
Ostholstein: Archiv: Am Montag, 23. Februar 2026, entzog sich ein schwarzer VW auf der Bundesautobahn 1 in Richtung Fehmarn einer Polizeikontrolle. Die Polizei stoppte das Fahrzeug schließlich an der Autobahnabfahrt Neustadt-Mitte. Ein freiwilliger Atemalkoholtest des Fahrers ergab einen vorläufigen Wert von 2,77 Promille.
Gegen 13 Uhr stellte ein Polizeibeamter auf dem Weg zu seiner Dienststelle fest, dass ein schwarzer VW vor ihm in Schlangenlinien auf der Bundesautobahn 1 in Fahrtrichtung Fehmarn geführt wurde. Er meldete der Leitstelle den Verdacht, dass der Fahrzeugführer unter Alkoholeinfluss stehen könnte. Daraufhin suchte ein Streifenwagen des Polizei-Autobahn- und Bezirksreviers Scharbeutz den VW auf.
Zwischen den Anschlussstellen Scharbeutz und Eutin fuhren die Polizeibeamten vor den schwarzen VW, um ihn an der Anschlussstelle Eutin von der Bundesautobahn 1 abzuleiten und dort zu kontrollieren. Kurz vor der Abfahrt entzog sich der Fahrer des schwarzen VWs der Kontrolle, indem er im letzten Moment vom Verzögerungsstreifen auf die Fahrbahn der Bundesautobahn wechselte und stark beschleunigte.
An der nächsten Ausfahrt in Neustadt-Mitte fuhr er ab und wurde dort von Polizeibeamten des Polizeireviers Neustadt kontrolliert. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen vorläufigen Wert von 2,77 Promille.
Die Polizeibeamten ordneten die Entnahme einer Blutprobe an und beschlagnahmten den Führerschein des 46-jährigen Mannes aus Niedersachsen. Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des verbotenen Kraftfahrzeugrennens und wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr ein.
Zwischen den Anschlussstellen Scharbeutz und Eutin fuhren die Polizeibeamten vor den schwarzen VW, um ihn an der Anschlussstelle Eutin von der Bundesautobahn 1 abzuleiten und dort zu kontrollieren. Kurz vor der Abfahrt entzog sich der Fahrer des schwarzen VWs der Kontrolle, indem er im letzten Moment vom Verzögerungsstreifen auf die Fahrbahn der Bundesautobahn wechselte und stark beschleunigte.
An der nächsten Ausfahrt in Neustadt-Mitte fuhr er ab und wurde dort von Polizeibeamten des Polizeireviers Neustadt kontrolliert. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen vorläufigen Wert von 2,77 Promille.
Die Polizeibeamten ordneten die Entnahme einer Blutprobe an und beschlagnahmten den Führerschein des 46-jährigen Mannes aus Niedersachsen. Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des verbotenen Kraftfahrzeugrennens und wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr ein.
Kommentare zu diesem Text (17):
Birgit
schrieb am 24.2.2026 16.43 Uhr:
Deutschland sollte das Procedere von Riga übernehmen: wer mit mehr als 1,5 Promille erwischt wird, ist Führerschein und Auto los. Dieses wird versteigert oder der Ukraine gespendet.
Fassungsloser
schrieb am 24.2.2026 16.58 Uhr:
Was für blasierte Typen ,die immer glauben so clever zu sein davonkommen zu können, wenn sie schon so blöd waren besoffen zu fahren.Richtig, Lappen weg und ersmal zu Fuß.....
Hasi
schrieb am 24.2.2026 18.05 Uhr:
Ok klar der Lappen muss weg. Für verdammt lange Zeit. Nur versteh ich nicht Kraftfahrzeugrennen. Hä mit wem. Da war doch niemand anderes als die Polizei. Und wenn ist Polizei auch dran wegen Kraftfahrzeugrennen
der einzig wahre Dissident
schrieb am 24.2.2026 18.47 Uhr:
2,77 Promille - und das gegen 13:00 Uhr?! Das ist schon "sportlich". War das Restalkohol? Oder der Mittagstrunk?
Kaliber45@yahoo.com
Barny
schrieb am 24.2.2026 19.46 Uhr:
@ Hasi
Ein Kraftfahrzeugrennen kann man sogar alleine fahren, das hat die Politik so festgelegt um Autofahrer noch härter zu bestrafen
Es geht dabei nur um eine höheren Strafe zu generieren und mehr Geld in die Staatskasse zu spülen.
Der Verstoß mit Alkohol wird den Autofahrer ca 10000€ kosten, mit Strafe, MPU und Anwalt.
Deswegen kann ich das Gejammer der besseren Menschen hier auch nicht nachvollziehen.
Jan H
schrieb am 25.2.2026 0.30 Uhr:
Was ich überhaupt nicht verstehen kann Man sollten solchen Leuten gleich das Auto beschlagnahmen
wer sagt den das er nicht weiterfahren wird wer alkoholisiert sich ans Steuer setzt wird mit Sicherheit auch ohne Fahren
Lübecker
schrieb am 25.2.2026 7.57 Uhr:
Zitat:
"Der Verstoß mit Alkohol wird den Autofahrer ca 10000€ kosten, mit Strafe, MPU und Anwalt.
Deswegen kann ich das Gejammer der besseren Menschen hier auch nicht nachvollziehen."
Das Gejammer kommt von der Gefahr, die durch solch ein Verhalten an den Tag gelegt wird. Selbst bei trinkfesten Menschen ist ein solcher Promillewert zwangsläufig mit Ausfallerscheinungen und deutlich verminderter Reaktionsgeschwindigkeit einhergehend. Hier ist einfach nur wieder verdammt viel Glück im Spiel, dass niemand zu Schaden oder gar zu Tode gekommen ist!
Es ist kein Kavaliersdelikt, um was es hier geht.
Einerseits muss man Menschen auch Fehler zugestehen und eine Besserung ermöglichen. Andererseits muss man auch all die anderen Menschen vor solchen Menschen nachhaltig schützen. Und wer, wie in diesem Fall, mittags um 13 Uhr bereits 2,77 Promille hat, wird das nicht zum ersten Mal haben und sicher auch nicht das letzte Mal. Und mit Sicherheit wird diese Person auch nicht zum ersten Mal in diesem Zustand ein Auto bewegt haben.
Die Strafen sind hier noch deutlich zu gering. In diesem Zustand ist das Auto eine verdammt gefährliche Waffe.
Wenn Sie also der Meinung sind, dass hier zu unrecht "gejammert" wird, dann hoffe ich wirklich für Sie, dass Sie niemals Schaden durch solche Personen erfahren werden. Denn ansonsten sind mit Sicherheit Sie die Person, die nach höheren Strafen ruft, denn es ist ja was passiert.
Prävention ist hier das Zauberwort, denn Menschenleben sollen keine €-Werte bekommen und gut geschützt werden.
Es muss hier angesetzt werden, wo vermeintlich nichts passiert ist.
Und hier müssen noch empfindlichere Strafen her.
10.000€ sind viel zu wenig. Das Auto gehört mindestens bei Wiederholungstaten Zwangsenteignet, Versteigert, oder sonstwie verwertet und der Führerschein auf Lebenszeit entzogen.
Aber gut...
Lolbert
schrieb am 25.2.2026 9.04 Uhr:
@Barney
Oh, hier mault ein passionierter Raser rum, dass seine Gesetzesverstöße härter bestraft werden.
Auch ich wäre in solchen Fällen, die von extremen Egoismus zeugen, für die ersatzlose Beschlagnahme des Tatfahrzeugs.
Und wer andere als "bessere Menschen" oder "Gutmenschen" beschimpft, sollte ganz schnell die unterste Schublade von innen zuziehen, in der er sitzt.
Abstoßend!
Boyd Lice
schrieb am 25.2.2026 11.10 Uhr:
Lolbert hat die Problematik recht treffend beschrieben!
Misanthrop
schrieb am 25.2.2026 17.13 Uhr:
@Barny
Hui ... geballtes "Fachwissen" aus dem Bauch heraus. Autofahrer, die mit Alkohol im Blut hinter dem Steuer sitzen, sind potentielle Mörder. Ganz einfach.
Und nun husch, zurück in deine Opferrolle.
Barny
schrieb am 25.2.2026 18.49 Uhr:
Der Ruf nach härteren Strafen hat noch keine Straftat verhindert.
Nur die Scheinheiligen, die immer härtere Strafe fordern, merken nicht, was sie da heraufbeschwören.
Irgendwann bekommt ihr eure verschärften Gesetze in einer anderen Sache selbst um die Ohren gewickelt.
Und jemand anderes freut sich dann sehr.
Bleibt bloß auf eurer Wolke und passt auf das ihr nicht herunter fallt.
Misanthrop
schrieb am 25.2.2026 20.01 Uhr:
@Barny
Es soll helfen, sich an geltendes Recht zu halten. Dann muss man auch keine Strafe befürchten.
Scheint für dich ein völlig unbekanntes Konzept zu sein.
Und ja, härtere Strafen schrecken durchaus ab. Sie müssen halt nur in Relation stehen, Z.B. wenn die Geldstrafe prozentual an das Netto Einkommen gebunden wäre und nicht so lachser Pauschalbetrag. (...).
Barny
schrieb am 26.2.2026 0.24 Uhr:
Misanthrop
Zitat: Und ja, härtere Strafen schrecken durchaus ab. Sie müssen halt nur in Relation stehen, Z.B. wenn die Geldstrafe prozentual an das Netto Einkommen gebunden wäre und nicht so lachser Pauschalbetrag. (...).
Na klar, hab übersehen das Menschen, denen finanziell der Boden entzogen wird, pauschal bessere Menschen werden!
Und die Strafen für Alkoholfahrt werden an das Nettoeinkommen geknüpft, wie auch andere Straftaten, wenn es sich mit Geld noch begleichen lässt!
(...)
Hans
schrieb am 26.2.2026 7.00 Uhr:
@Barny
"Der Ruf nach härteren Strafen hat noch keine Straftat verhindert."
Vielen hier geht es darum, dass Wiederholungstaten verhindert werden. Ein Auto kann in den falschen Händen sehr leicht ein tödliches Werkzeug werden. Wer so ein potentiell tödliches Instrument benutzen will, der muss schlicht auch die nötige Zuverlässigkeit haben. Das Recht auf Leben und körperlicher Unversehrtheit der Allgemeinbevölkerung (das beinhaltet auch andere Autofahrer) wiegt hier meines Erachtens deutlich schwerer als das Recht auf freie Mobilität von solchen Gesetzesbrechern. Es gibt leider sehr viele Menschen, die bewiesen haben, dass sie die nötige Zuverlässigkeit nicht besitzen, um Ihnen so ein gefährliches Objekt anvertrauen zu können.
Sei es jemand wie in diesem Fall, der mit 2,77 Promille auf der Autobahn unterwegs war und sich sogar einer Polizeikontrolle entzieht. Sei es ein Autoposer der mit hundert Sachen durch die Innenstadt rast und jede rote Ampel ignoriert bis es kracht. Sei es jemand, der überhaupt über keine Fahrerlaubnis verfügt und sich dennoch hinter das Steuer setzt. Solche Menschen stellen mit ihren Verhalten eine akute Gefahr für die Allgemeinheit dar und der Staat sollte sein äußerstes versuchen, um diesen Menschen den Zugang zu einem Objekt, mit dem sie nachweislich nicht verantwortungsvoll umgehen können, unmöglich zu machen. Das beinhaltet dann auch Forderungen nach Zwangsenteignungen der Autos. Auch für härtere Strafen als nur Geldstrafen wäre ich in solchen Fällen durchaus offen.
Einem Jäger, der besoffen in einem Wald mit Spaziergängern rumballert, würde man auch die Waffe entziehen.
Misanthrop
schrieb am 26.2.2026 9.20 Uhr:
@Barny
"Na klar, hab übersehen das Menschen, denen finanziell der Boden entzogen wird, pauschal bessere Menschen werden!"
Zumindest würde es evtl. mal das Denkvermögen aktivieren, sofern noch nicht weg gesoffen!
Und wer spricht davon, die Grundlage zu entziehen? Die alleinerziehende Mutter treffen 20€ härter als den Hochleistungserben Justus, der den Viertporsche von Papa ausfährt. Justus würde aber mehr auf die Regeln achten, wenn ihm nicht 20€ sondern 2000€ vom Taschengeld fehlen. Relationen. Komplexes Thema.
Aber du bist ja eher sehr speziell in der Nutzung von Intelligenz.
Barny
schrieb am 26.2.2026 20.14 Uhr:
@ Misantroph
Die Strafen sind ausreichend genug, das sollte ein intelligenter Mensch auch verstehen.
Natürlich kann da nicht jeder mitreden, da Häme keine Meinung ist, sondern eine schlechte Charaktereigenschaft.
Misanthrop
schrieb am 27.2.2026 9.00 Uhr:
@Barny
(...)
Was ist daran falsch, gerechte Strafen einzuführen? Die prozentual greifen und nicht fixe Beträge haben?
(...)