Demo zum feministischen Kampftag

Lübeck: Archiv: Die „Queer feministische Vernetzung Lübeck“ lädt zur Demo am feministischen Kampftag. „Widerstand heißt Leben – für einen internationalistischen Feminismus“, heißt es dazu. Los geht es laut Veranstalter am 08.03.2026 um 15:00 Uhr am Lindenplatz.

Dazu schreibt die Queer feministische Vernetzung Lübeck: „Am feministischen Kampftag, einigen vielleicht besser bekannt als internationaler Frauentag, möchten wir laut sein und für die Befreiung aller Geschlechter vom Patriarchat auf die Straße gehen. Wir sprechen vom feministischen Kampftag, um einerseits alle FLINTA* (Frauen, Lesben, Inter, Nonbinär, Trans, agender), die besonders von patriarchalen Strukturen betroffen sind und andererseits darauf hinzuweisen, dass wir die aktuellen Strukturen weder stillschweigend hinnehmen, noch sie sich von allein ändern werden. Wir solidarisieren uns mit all den mutigen FLINTA* weltweit, die unter Einsatz ihrer Leben für Freiheit einstehen.

Das Motto Widerstand heißt Leben - Für einen internationalistischen Feminismus! ist angelehnt an den kurdischen Leitspruch: "Berxwedan jiyan e". Er symbolisiert den unnachgiebigen Kampf gegen Unterdrückung, sei es militärisch oder gesellschaftlich, und drückt aus, dass ein würdiges Leben nur durch aktiven Widerstand und das Einstehen für Freiheit möglich ist.

Weitere Informationen Insta @femstreik_luebeck oder Mail an buendnis0803luebeck@proton.me.“
Für die Demo wird mit entsprechender Plakatierung, wie hier vorm Burgtor, geworben. Foto: Helge Normann
Für die Demo wird mit entsprechender Plakatierung, wie hier vorm Burgtor, geworben. Foto: Helge Normann

Text-Nummer: 178080    Autor: Veranstalter/red.    vom 5.3.2026 10.29 Uhr

Kommentare zu diesem Text (8):

Micha

schrieb am 5.3.2026 10.43 Uhr:
Moin,

Nochmals der Vorschlag, den Rummelplatz an der Travemünder Allee zu nutzen. Da stören die nicht!!!!

Linda

schrieb am 5.3.2026 12.15 Uhr:
Macht man Kampftag, aber nicht so laut bitte!
Venceremos!

Fragen über Fragen

schrieb am 5.3.2026 13.44 Uhr:
Seit in gewissen Kreisen die Begriffe FLINTA und FLINTA* verwendet werden frage ich mich einiges. Vor allem frage ich mich, warum eine radikale Vereinigung, die offen zu (militärischem) Kampf und Widerstand (gegen was genau auch immer) aufruft ausgerechnet am Lindenplatz demonstrieren darf.

Manfred Vandersee

schrieb am 5.3.2026 15.48 Uhr:
Kann man nicht am 8. März schlichtweg dazu informieren, wo noch Handlungsbedarf in Sachen Gleichberechtigung herrscht.

Stattdessen wird zum „Feninistischen Kampftag“ aufgerufen. Man könnte annehmen, dass es dem linken politischen Lager gar nicht um Inhalte, sondern lediglich um Unfrieden in dieser Gesellschaft geht.

Bernd Feddern

schrieb am 5.3.2026 16.12 Uhr:
Toll, ein paar schlaffe Schulkinder demonstrieren gegen eine eventuelle (notwendige) Wehrpflicht - und die Frauen an ihrem KAMPFTAG wohl eher dafür?
Also "Frauen an die Front"?
Schlimmer geht immer?
Also: Wehrpflicht für Frauen? Bin absolut dafür!
Habe mich seinerzeit sehr geärgert - mit Frauen wäre mehr Spaß gewesen...

Otto Schneider

schrieb am 6.3.2026 4.49 Uhr:
"Demo zum feministischen Kampftag"

Wie viele (männliche) Kommentatoren hat auch mich die oben genannte Formulierung irritiert und abgestoßen, dorthin mich auf der Demo solidarisch zu zeigen,
weil der Anlass absolut berechtigt und wichtig ist.

Nun denke ich,
dass der Begriff "Kampf" für diese Angelegenheit insofern unpassend ist,
weil sicherlich die feministische,
also für Frauen,
friedliche SELBSTBEHAUPTUNG gegenüber dem noch immer in viele Köpfen
(auch unbewusst und oft ungewollt)
tief sitzenden Patriarchatdenken/handeln gemeint ist...

...und sich dagegenzustellen sehr gut ist.

Mit der unglücklichen (wiederholten) Formulierung hat sich das Bündnis selbst geschadet - und auch der Sache an sich,
was sehr bedauerlich ist.

Gerne mal überdenken!

"Kampf" klingt nach "Gewalt", und das ist das Letzte,
was aufgeklärte und reife Frauen (und Männer) wollen!

Bernd Feddern

schrieb am 6.3.2026 15.35 Uhr:
Hallo Ihr Möchte-gerne-Amazonen:

(...)
Großmäuler haben wir schon bei den Bubis genug...
(wieso sind eigentlich die Amazonen ausgestorben, haben die ggf. auch angefangen zu blöken?) Also ab an die russische Front oder leiser!

Fröhlichen Krampftag!

Bernd Feddern

schrieb am 9.3.2026 12.28 Uhr:
Na, liebe Kampf-Frauen, ausgekämpft, Schlacht vorbei??
Und, etwas erreicht?
(...)