Nach Reifenstichen in der Drögestraße: Polizei meldet weitere Schäden

Lübeck - St. Lorenz Nord: In der Nacht von Donnerstag auf Freitag (19.02.–20.02.2026) stach ein bislang unbekannter Tatverdächtiger bei mehreren Fahrzeugen in der Drögestraße in Lübeck in die Reifen (wir berichteten). Die Polizei ermittelt nun auch wegen weiterer Fahrzeuge, die in den angrenzenden Straßen abgestellt und ebenfalls beschädigt wurden.

In der vergangenen Woche stachen ein oder mehrere unbekannte Tatverdächtige auf die Reifen von sechs in der Drögestraße abgestellten Fahrzeugen ein. Es entstand ein Gesamtschaden von etwa 3.000 Euro.

Mittlerweile haben sich weitere Geschädigte bei der Polizei gemeldet, deren Fahrzeuge auf einem umzäunten Privatparkplatz in der Brolingstraße abgestellt waren. Teilweise haben unbekannte Tatverdächtige dort Außenspiegel oder Scheibenwischer abgeknickt und in einem Fall eine Windschutzscheibe demoliert. Dazu kommen zwei weitere Fälle von beschädigten Fahrzeugen in der Schwartauer Allee. Der Gesamtschaden dürfte auch hier bei mehreren tausend Euro liegen.

Die Polizei geht von einem Zusammenhang zwischen den hier bekannt gewordenen Taten aus. Personen, die auffällige Beobachtungen in den Tagen um den 19.02.2026 herum in der Gegend Drögestraße und Brolingstraße gemacht haben, werden gebeten, sich unter der 0451/1310 zu melden.

Mittlerweile haben sich weitere Geschädigte bei der Polizei gemeldet. Foto: Symbolbild

Mittlerweile haben sich weitere Geschädigte bei der Polizei gemeldet. Foto: Symbolbild


Text-Nummer: 178110   Autor: Polizei/red.   vom 27.02.2026 um 12.53 Uhr

Text teilen: auf facebook +++ auf X (Twitter) +++ über WhatsApp

Text ausdrucken. +++  Text ohne Bilder ausdrucken.


Kommentare zu diesem Text:

Betroffener Anwohner

schrieb am 27.02.2026 um 14.35 Uhr:
Mittlerweile kann man leider nur dafür plädieren die in unmittelbarer Nachbarschaft befindliche "Auffangstation für Jugendliche" zu schließen. Was hier teils Tags und Nachts los ist, geht zu weit! Man hat das Gefühl es existieren keine zuständigen Betreuer und wenn es sie gibt, dann scheinen diese maßlos überfordert zu sein. Wie oft hier die Polizei vor Ort ist, ist nicht mehr normal! Man fühlt sich leider auch nicht mehr sicher, wenn diese Jugendgruppen durch die Drögestraße ziehen oder vor dem Gebäude in der Brolingstraße "rumlungern" und einen bepöbeln.
Nachts wird ständig rumgeschrien und der Rettungsdienst sowie die Polizei werden offenbar selbst nicht mehr Herr der Lage. Sicherlich gehen auch die Brände im angrenzenden Schlachthof auf die Kappe dieser Kids. Wie oft ich dort abends schon Jugendliche rumschleichen sehen habe... Es ist davon auszugehen, dass diesen Jugendlichen ein Katalysator ihrer Energie fehlt und diese entlädt sich dann im unkontrollierten Mist anstellen nebst unnötiger Zerstörungswut. Bitte schließt diese Einrichtung endlich oder verlagert sie in Bereiche fern ab der Zivilisation! Wir Anwohner sind mittlerweile nur noch genervt und fürchten auch um unsere eigene - und die Sicherheit unserer Kinder, die hier auch auch regelmäßig den Schulweg zu Fuß bestreiten.

Anwohnerin

schrieb am 27.02.2026 um 15.36 Uhr:
Ich kann Ihnen da nur zu 100% zustimmen!!