SPD St. Gertrud Süd will Brandenbaumer Landstraße aufwerten

Lübeck - St. Gertrud: Die Mitglieder des SPD‑Ortsvereins St. Gertrud Süd haben einstimmig beschlossen, einen kleinen Abschnitt des vegetationslosen Seitenstreifens der Brandenbaumer Landstraße, im Bereich der Pferdekoppel zu begrünen. Der Vorsitzende des Ortsvereins, Peter Klaffs, wurde beauftragt, das Anliegen in die zuständigen Lübecker Gremien einzubringen.

Wir veröffentlichen die Mitteilung des SPD-Ortsvereins St. Gertrud Süd im Wortlaut:

(")Die Brandenbaumer Landstraße ist eine der am stärksten befahrenen Hauptverkehrsachsen zwischen Lübeck und Herrnburg. In früheren Jahren prägten große Kastanien und Birken das Bild der Straße, doch viele dieser Bäume sind inzwischen dem Alter oder Klimawandel zum Opfer gefallen. Über 30 Baumstümpfe entlang des Radwegs vermitteln heute eher den Eindruck einer sterbenden Landschaft. Zusätzlich beeinträchtigen dauerhaft abgestellte Fahrzeuge, Wohnwagen, Anhänger und Baumaschinen die einzige Sichtachse zum Erholungs‑ und Naturschutzgebiet Wakenitz.

Vor diesem Hintergrund entwickelten die OV‑Mitglieder Felix Kösters und Klaus Lange den Vorschlag, den Seitenstreifen auf Höhe der Pferdewiese – zwischen der Bushaltestelle Dreifelder Weg und der Einmündung Am Distelberg – zu begrünen. „Wir finden es unnötig und störend, dass hier Werbe‑ und Verkaufsanhänger stehen, obwohl das Parken über zwei Wochen hinaus nicht erlaubt ist. Auch der Ordnungsdienst konnte die Situation bislang nicht nachhaltig verbessern“, so Kösters und Lange.

Der Ortsverein beantragt daher eine naturschutzgerechte Bepflanzung mit Sträuchern als Abgrenzung zum Naturschutzgebiet Wakenitz. Sitzgelegenheiten, für die bereits ein Sponsor gefunden wurde, sollen zum Verweilen einladen und den Straßenraum optisch aufwerten. „Es ist wünschenswert, das Abstellen von Anhängern entlang der gesamten Straße klar zu reglementieren“, ergänzt Klaffs.

Der Antrag des Ortsvereins wird nun über die SPD‑Fraktion in die Bürgerschaft eingebracht – mit dem Ziel, die Begrünung des Teilstücks zeitnah umzusetzen und die Brandenbaumer Landstraße, auch wenn die Maßnahme nur einen ersten Schritt darstellt, wieder zu einem attraktiven Naturabschnitt zu entwickeln.(")

Der als Stellplatz genutzte Seitenstreifen soll zu einer Grünanlage werden. Foto: SPD St. Gertrud Süd

Der als Stellplatz genutzte Seitenstreifen soll zu einer Grünanlage werden. Foto: SPD St. Gertrud Süd


Text-Nummer: 178151   Autor: SPD St. Gertrud Süd   vom 02.03.2026 um 16.01 Uhr

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Kommentare zu diesem Text:

Klaus HL

schrieb am 02.03.2026 um 16.55 Uhr:
Gute Idee, die hoffentlich bald in die Tat umgesetzt wird.

Willem

schrieb am 02.03.2026 um 16.57 Uhr:
Es gibt Vorschläge, die lassen mich fassungslos zurück. In Zeiten in denen Demokratie, Weltfrieden und Infrastruktur immer schneller zerbröseln, stellt die SPD Schilder auf "Calendula statt Campinganhänger".

Zwilling

schrieb am 02.03.2026 um 17.06 Uhr:
. )Die Brandenbaumer Landstraße ist eine der am stärksten befahrenen Hauptverkehrsachsen zwischen

Lübeck und Herrnburg.

In früheren Jahren prägten große Kastanien und Birken das Bild der Straße . . .

Brandenbaum entstand durch die Zusammenlegung von 12! Höfen, die bereits 1262 erwähnt wurden.

Bis 1806 befand sich dort ein Schlagbaum zum benachbarten Mecklenburg.

Die SPD St. Gertrud gibt bekannt, dass über 30 Baumstümpfe entlang des Radwegs den Eindruck einer

sterbenden Landschaft vermitteln.

Wie sieht das das Bartelsholz zukünftig aus, wenn die Stromtrasse für wirtschaftliche Interessen - FÄLLT?

Uwe Zöllner

schrieb am 02.03.2026 um 17.56 Uhr:
Das ist mal eine sehr gute Idee die die
SPD St.Gertrud da und diese ungepflegten Plätze verschwinden dann kann aber noch lange dauern da die Stadtverwaltung ja zufaul zum Arbeiten ist.

Ein aufmerksamer Bürger

schrieb am 02.03.2026 um 18.03 Uhr:
Die Hansestadt Lübeck ist so gut wie pleite. Da kommt ein Vorschlag der SPD ihr natürlich wieder sehr viel Geld kostet gerade richtig dass die Grünflächen später geflickt werden müssen und dieses ebenfalls Geld gekostet haben die Suzis mal wieder vergessen

Horsti

schrieb am 02.03.2026 um 19.03 Uhr:
Schön wäre es, den Parkstreifen zu pflastern ( nicht teeren!) und die übrige Fläch hochwertig zu begrünen. Wird wieder am Geld scheitern. Die Prestigeobjekte unseres Herrn Bürgermeisters sind halt teuer.

Boyd Lice

schrieb am 03.03.2026 um 06.19 Uhr:
@ aufmerksamer Bürger

Haben sie ihren Kommentar im rage Modus geschrieben oder wie ist diese grausame Rechtschreibung zustande gekommen?

Bruno Bär

(eMail: Baerenkoenig-Bruno@web.de) schrieb am 03.03.2026 um 06.28 Uhr:
Abschleppen und gut ist.
Der Plan ist doch nur wieder um Parkmöglichkeiten zu entfernen. Der ideologisch verblendete Kampf gegen das Auto muss doch weiter gehen. Dabei weiß jeder. Das Auto ist das Verkehrsmittel der Gegenwart und der Zukunft. Egal was die Ökosozialisten fordern

Herr W.

schrieb am 03.03.2026 um 07.56 Uhr:
Es ist unglaublich, wie sich über so einen belanglosen Kram Sorgen gemacht wird aber um essenzielle Dinge nicht.

Es wird wirklich mal Zeit, dass JEDER aus der Lübecker Politik geschlossen sich mal den Bürgern stellt. Es sollte ja immerhin Politik FÜR die Bürger sein.

Solange sie den Unmut nicht mit eigenen Augen sehen, gibt es ja keinen für sie. Ist ja über all so.

Thorsten

(eMail: skytor@t-online.de) schrieb am 03.03.2026 um 08.10 Uhr:
Moin

wäre doch kostengünstig und schnell zu mindest vorläufig zu erledigen - absolutes Halte Verbot 3 Schilder - die Fläche einmal schön säubern und plan machen und dann die netten Eichholzer Kollegen der Polizei anspitzen bei jeder Streifenfahrt Kontrolle zu machen :-) - drei Schilder einbuddel kost nich die Welt und die Jungs und Dearns von Stadt Grün bekommen das sicher auch fix und günstig platt - dann würde das da relativ zeitnah zumindest wieder ansehnlich

Andrea C

schrieb am 03.03.2026 um 10.48 Uhr:
Meine Güte, was für miesepetrige Kommentare! Ich sehe nicht, was man an diesem Vorhaben schlecht finden kann. Wer einen Wohnwagen, Anhänger etc. besitzt, soll ihn gefälligst auf dem eigenen Grundstück abstellen, und fertig.

Lübeckerin

schrieb am 03.03.2026 um 16.18 Uhr:
Der Vorschlag ist zu begrüßen. Die Birken wurden zum Teil im Sommer stark beschnitten und sind über Wochen "ausgeblutet". Es waren große Pfützen Birkenwasser auf dem Radweg. Diese Bäume sind nun zum Teil gefällt worden/ vom Sturm umgerissen.
Hier ist ein sorgsamerer Umgang mit den Birken wünschenswert. Auch braucht es hier eine Aufforstung mit entsprechender Pflege.

Bei der Gestaltung ist bitte zu beachten, dass der Radweg vom Parkplatz (evtl. günstig durch eine Kette) getrennt wird. Viele Autos befahren den Radweg, um nicht rückwärts ausparken zu müssen. Und das, obwohl so viel Platz ist

Oliver

schrieb am 04.03.2026 um 06.51 Uhr:
@Bruno Bär
schrieb am 03.03.2026 um 06.28 Uhr:
"Der Plan ist doch nur wieder um Parkmöglichkeiten zu entfernen."

Nur, dass dieser Grünstreifen nie als Parkmöglichkeit ausgewiesen wurde. Da wurde einfach alles drauf abgestellt, deshalb sieht der Streifen ja auch so verkommen aus, wie er nun ist. Wo keine Parkplätze existieren, können auch keine entfernt werden.


"Der ideologisch verblendete Kampf gegen das Auto muss doch weiter gehen. Dabei weiß jeder. Das Auto ist das Verkehrsmittel der Gegenwart und der Zukunft. Egal was die Ökosozialisten fordern"

Ach auf dem Niveau argumentieren wir wieder.... ja dann leb mal schön in deiner Vergangenheit und mach dir etwas vor.
Es gibt zu viele Autos und mit jedem weiterem Auto werden Straßen nur noch voller, noch verstopfter und noch mehr Leute suchen Parkplätze, die alleine platztechnisch nicht alle existieren können. Das Auto verbraucht viel zu viel Platz und das ist alles andere als zukunftsorientiert.
Je stärker und attraktiver ein ÖPNV ist, umso weniger machen Autos sinn, also sollte es das Ziel sein, Leute von der Straße wegzukriegen, mehr zu ÖPNV und alternativen Verkehrsmitteln (Fahrrad, Roller, ...) zu bringen.
Wenn die Leute auch mal mit ihrem Ar*** mal hochkämen, würde das auch funktionieren, aber die Leute sind ja absolut nicht bereit beispielsweise mal 5 Minuten auf einen Bus warten zu wollen und generell muss ja immer direkt vor der Tür geparkt werden, damit man seine fetten Butterstampfer auch ja möglichst wenig selber nutzen muss. Man könnte ja paar Schritte zuviel gehen...