Forum und Bürgermeister beim Fastenbrechen
Lübeck - St. Lorenz Nord: Das Forum für Migranten in der Hansestadt Lübeck bekräftigt sein Engagement für ein interkulturelles und interreligiöses Zusammenleben. In diesem Jahr wurde das gemeinsame Fastenbrechen bereits zum dritten Mal von der Stadt und der Islamischen Gemeinde organisiert, wie Bürgermeister Jan Lindenau stolz hervorhob: „Somit ist es zu einer festen Tradition in Lübeck geworden.“Das Forum als Interessenvertretung für rund 67 000 Menschen in Lübeck aus 170 Ländern der Welt nahm gemeinsam mit Bürgermeister Jan Lindenau am Ramadan-Iftar in der Katharinenstraße teil, um Brücken zwischen allen Bürgerinnen und Bürgern unabhängig von ihrer Religionszugehörigkeit zu bauen und als Einsatz für ein friedliches Zusammenleben in Lübeck und auf der Welt.
Aus Sicht des Forums betont der Vorsitzende Aydin Candan, selbst ein Seyyid: „Iftar und seine soziokulturellen Traditionen sind ein wichtiger Bestandteil unserer Gesellschaft. Unsere Teilnahme am Iftar 2026 zeigt, dass wir in schwierigen Zeiten zusammenstehen, um Vielfalt zu feiern und Vorurteile abzubauen.“
Was ähnlich auch der Generalvikar aus Hamburg, Pater Geißler, und der Pastor Feller, von der Nordkirche – zuständig für Ökumene – in ihren Grußworten betonten.
Candan fügt hinzu: „Die UNESCO hat das Iftar als immaterielles Kulturerbe anerkannt. Das motiviert uns, diese Praxis als Teil unseres gesellschaftlichen Alltags weiter zu stärken.“ In Lübeck leben rund 13.000 muslimische Mitbürgerinnen und Mitbürger.
Der orthodoxe Christ Spyridon Aslanidis kennt das Fasten als die 40-tägige Vorbereitungszeit auf Ostern. Als Beauftragter im Forum für Antisemitismusbekämpfung sowie für interkulturelles und interreligiöses Zusammenleben unterstreicht er: „Beim Iftar bauen wir Brücken über Glaubensgrenzen hinweg. Es ist eine Einladung an alle, sich respektvoll zu begegnen und auszutauschen. An alle, welche auf Basis unseres Grundgesetzes friedlich zusammenleben wollen.“
Aslanidis kennt das Fasten als die 40-tägige Vorbereitungszeit auf Ostern. Als Beauftragter im Forum für Antisemitismusbekämpfung sowie für interkulturelles und interreligiöses Zusammenleben unterstreicht er: „Beim Iftar bauen wir Brücken über Glaubensgrenzen hinweg. Es ist eine Einladung an alle, sich respektvoll zu begegnen und auszutauschen. An alle, welche auf Basis unseres Grundgesetzes friedlich zusammenleben wollen.“
Aslanidis erinnert daran, dass „Fasten eine Zeit der Reinigung und inneren Einkehr ist, die in vielen Traditionen Wertschätzung findet – unabhängig davon, ob jemand muslimisch, katholisch, protestantisch oder orthodox geprägt ist“.
Candan und Aslanidis bedanken sich ausdrücklich beim Vorsitzenden der Islamischen Gemeinde, Ahmet Kahya, und seinem Team, für die herzliche und großzügige Gastfreundschaft sowie für die gelungene Organisation des Abends – gemeinsam mit Antje Luck von der Bürgermeisterkanzlei, der auch der Dank des Forums gilt.

Daniela Rummert, Stabstelle Integration und Ehrenamt, Aydin Candan, Maria Reznikova, Deutsch-Ukrainische Gesellschaft, Bürgermeister Jan Lindenau und Spyridon Aslanidis. Foto: Kadir Taçkin
Text-Nummer: 178174 Autor: Forum/red. vom 03.03.2026 um 15.24 Uhr
