BfL: Integration braucht mehr als wohlklingende Worte

Lübeck: Archiv - 07.03.2026, 09.46 Uhr: Die Wählergemeinschaft Bürger für Lübeck (BfL) nimmt die Ablehnung ihres Vorschlags zur Schaffung gemeinnütziger Arbeitsgelegenheiten für Asylbewerber im Sozialausschuss zur Kenntnis – teilt sie jedoch ausdrücklich nicht.

Wir veröffentlichen die Mitteilung von Lothar Möller, Vorsitzender der BfL und Mitglied der Bürgerschaft, im Wortlaut:

(")Während andere Kommunen wie Salzgitter sowie die Landkreise Greiz, Saale-Orla-Kreis und Saale-Holzland-Kreis praktische Wege gehen, um arbeitsfähige Asylbewerber sinnvoll einzubinden, verweigert sich Lübeck nach Auffassung der BfL einer sachlichen Prüfung entsprechender Möglichkeiten.

Integration bedeutet Teilhabe – und Teilhabe setzt auch Mitwirkung voraus. Wer arbeitsfähig ist, sollte die Chance erhalten, sich einzubringen und einen Beitrag zum Gemeinwohl zu leisten.

Die pauschale Ablehnung gemeinnütziger Arbeitsgelegenheiten wirft nach Ansicht der BfL Fragen auf. Wenn einerseits eine schnelle Integration in den regulären Arbeitsmarkt gefordert wird, andererseits aber niedrigschwellige Beschäftigungsmodelle kategorisch ausgeschlossen werden, entsteht ein Widerspruch zwischen Anspruch und Wirklichkeit.

Die BfL wird das Thema weiterhin sachlich begleiten und prüfen, in welcher Form es erneut in die politische Beratung eingebracht wird.

Der Sozialausschuss hat den Antrag der BfL abgelehnt.

Der Sozialausschuss hat den Antrag der BfL abgelehnt.


Text-Nummer: 178242   Autor: BfL/red.   vom 07.03.2026 um 09.46 Uhr

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