Wal weiterhin in der Lübecker Bucht unterwegs
Lübeck: Archiv - 10.03.2026, 21.35 Uhr: Nordöstlich der Ortschaft Steinbeck, im Landkreis Nordwestmecklenburg, wurde am 10. März 2026 gegen 14.30 Uhr durch eine Passantin ein Wal gesichtet. Es kam zum Einsatz eines Streifenwagens der Wasserschutzpolizei Wismar und des Küstenstreifenboots "Hoben". Die Beamten vor Ort konnten einen circa 10 Meter langen Wal feststellen, der sich in einem Netz verfangen hatte.Ein Fischer bemerkte, dass sich der Wal in seinem Netz verfangen hatte, und holte dieses entsprechend ein. Dabei wurde das Netz durchtrennt und der Wal konnte sich seewärts bewegen. Eine Strandung lag nicht vor. Das Küstenstreifenboot "Hoben" begleitete den Wal mit entsprechendem Abstand etwa 35 Minuten seewärts. Es konnte beobachtet werden, dass der Wal zügig schwamm und längere Perioden tauchte.
Um den Walkörper hat sich jedoch eine Leine verfangen. Dieses legt die Vermutung nahe, dass es sich um denselben Wal handeln könnte, der bereits am 3. März 2026 im Hafenbereich Wismar gesehen wurde und sich die Leine mehrere Tage an dem Wal verfangen hat. Weitere Maßnahmen wurden mit der Verkehrszentrale Travemünde, dem Meereskundemuseum Stralsund und der "Triton" Besatzung von Sea Shepherd abgestimmt. Von einer Gefährdung der Schifffahrt ist derzeit nicht auszugehen.

Symbolbild.
Text-Nummer: 178309 Autor: WAPO Wismar/red. vom 10.03.2026 um 21.35 Uhr
