Wohnhaus-Brand in Moorgarten: Verdächtiger in Psychiatrie

Lübeck - Moisling: Archiv - 12.03.2026, 15.08 Uhr: Nach dem Brand eines Wohnhauses in Lübeck Moisling am Mittwochnachmittag, 11. März 2026, ermittelt das Kommissariat 11 der Lübecker Kriminalpolizei jetzt wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung. Nach Auswertung von Spuren und Zeugenhinweisen erhärtete sich noch am Mittwoch der Tatverdacht gegen einen 45 Jahre alten Bewohner des Hauses.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand brach das Feuer im Obergeschoss des von mehreren Parteien bewohnten Mehrfamilienhauses aus. Durch Flammen und Hitze entstanden dabei erhebliche Brandschäden in den Räumlichkeiten des Obergeschosses sowie des Daches. Die Höhe des Gesamtsachschadens beläuft sich nach einer ersten Einschätzung auf etwa 250.000 Euro. Das Haus ist nach wie vor nicht bewohnbar. Der Brandort wurde beschlagnahmt.

Im Zuge der eingeleiteten Ermittlungen der Lübecker Kriminalpolizei erhärtete sich der Verdacht, dass das Feuer durch eine vorsätzliche Brandlegung ausbrach. Tatverdächtig ist ein 45 Jahre alter Bewohner (Staatsangehörigkeit: Deutsch) des Hauses. Er wurde noch am Mittwoch wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung festgenommen.

Auf Antrag der Lübecker Staatsanwaltschaft wurde der Mann am Donnerstagnachmittag (12.03.2026) einem Ermittlungsrichter des Amtsgerichtes Lübeck vorgeführt. Dieser ordnete die einstweilige Unterbringung des Lübeckers in einer psychiatrischen Fachklinik an.

Bei dem Brand am Mittwochnachmittag entstand ein Sachschaden von 250.000 Euro. Foto: STE/Archiv

Bei dem Brand am Mittwochnachmittag entstand ein Sachschaden von 250.000 Euro. Foto: STE/Archiv


Text-Nummer: 178353   Autor: PD Lübeck/red.   vom 12.03.2026 um 15.08 Uhr

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