VfB Lübeck: Für Gewalt ist bei uns kein Platz

Lübeck - St. Lorenz Nord: Am Freitagabend kam es nach dem Spiel des VfB Lübeck gegen die zweite Mannschaft des HSV zu einer Auseinandersetzung mit mehr als 50 Beteiligten (wir berichteten). Am Mittwoch haben Vorstand, Aufsichtsrat und Ehrenrat des VfB Lübeck eine Stellungnahme veröffentlicht.

Wir veröffentlichen die Stellungnahme im Wortlaut:

(")Der VfB Lübeck verurteilt die Vorfälle im Anschluss an das Heimspiel gegen den Hamburger SV II am vergangenen Freitagabend auf das Schärfste. Die Verantwortlichen sind unmittelbar nach den Vorkommnissen in eine umfassende Aufarbeitung eingestiegen, die gegenwärtig auch noch nicht abgeschlossen ist.

Nach Abpfiff der Partie kam es im Bereich des Stadionumfelds und innerhalb des Contidorfes unseres VfB zu körperlichen Auseinandersetzungen zwischen verschiedenen Fangruppierungen. Dabei wurden mehrere Personen verletzt, darunter auch unbeteiligte Zuschauer. Wir danken an dieser Stelle allen beteiligten Dienstleistern, dem DRK und der Polizei für ihren professionellen Einsatz: durch ihr zügiges und professionelles Handeln konnte noch Schlimmeres verhindert werden.

Diese Vorfälle sind in keiner Weise hinnehmbar und stehen im klaren Widerspruch zu den Werten, für die der VfB Lübeck steht! Es ist für uns nicht akzeptabel, dass unbeteiligte Fans zu Schaden kommen, dass das Stadionerlebnis beeinträchtigt wird oder sich Besucherinnen und Besucher in oder rund um die Lohmühle nicht sicher fühlen können. Der Besuch eines Fußballspiels muss für alle Beteiligten jederzeit sicher und friedlich möglich sein. Der VfB Lübeck distanziert sich ausdrücklich von jeglicher Form von Gewalt. Die geschilderten Auseinandersetzungen – auch innerhalb von Fangruppierungen – werden vom VfB mit größter Aufmerksamkeit zur Kenntnis genommen und klar verurteilt.

Zugleich setzt der VfB aber auch weiterhin auf den Dialog und steht aktuell mit den beteiligten Gruppen im Austausch. Außerdem befindet sich der VfB im engen Austausch mit den zuständigen Behörden. Ebenso stellt der VfB seinerseits Strafanzeige und unterstützt von seiner Seite die laufenden Ermittlungen vollumfänglich auf allen möglichen Ebenen. Parallel dazu haben wir die internen Abläufe sowie die bestehenden Sicherheits- und Präventionsmaßnahmen umfassend überprüft und werden diese anhand der Geschehnisse den aktuellen neuen Gegebenheiten verschärfen müssen.

Der VfB Lübeck steht für einen respektvollen und verantwortungsbewussten Umgang – auf und neben dem Platz. Gewalt hat bei uns keinen Platz!

Vorstand, Aufsichtsrat und Ehrenrat(")

Der VfB Lübeck hat eine Strafanzeige gegen die Beteiligten gestellt.

Der VfB Lübeck hat eine Strafanzeige gegen die Beteiligten gestellt.


Text-Nummer: 178472   Autor: VfB/red.   vom 18.03.2026 um 14.42 Uhr

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