Bündnis Stadtwald retten: Wir sind parteiunabhängig

Lübeck: Das Bündnis setzt sich weiterhin klar für den Erhalt des Bartelsholzes und die Prüfung der Nordumgehung als alternative Trassenführung ein. Das Bündnis zeigt sich verwundert, dass die AfD Fraktion Teile der Argumente des Bündnisses für ihre Positionierung aufgreift (wir berichteten).

Wir veröffentlichen die Mitteilung des Bündnisses Stadtwald retten im Wortlaut:

(")Mit Verwunderung nehmen wir zur Kenntnis, dass die AfD-Fraktion in der Lübecker Bürgerschaft Inhalte und Argumente aus unserer Petition aufgreift und für ihre eigene politische Positionierung nutzt.

Wir stellen dazu unmissverständlich klar:

● Unser Bündnis ist parteiunabhängig entstanden und getragen
● Wir distanzieren uns ausdrücklich von der AfD und ihrer politischen Agenda
● Eine Instrumentalisierung unserer Inhalte für parteipolitische Zwecke lehnen wir ab

Der Schutz des Bartelsholzes ist für uns ein Anliegen, das auf fachlichen, ökologischen und gesellschaftlichen Argumenten basiert, nicht auf ideologischen Gegenüberstellungen wie „Energiewende gegen Umweltschutz“. Wir stehen für einen differenzierten Blick: Klimaschutz und Naturschutz dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden, sondern müssen gemeinsam gedacht werden.

Unser Ziel bleibt:

● der bestmögliche Schutz des Waldes
● eine sorgfältige und ernsthafte Prüfung der Nordumgehung
● ein konstruktiver Dialog mit allen Beteiligten

Wir setzen uns weiterhin für eine Lösung ein, die ökologische Verantwortung, Versorgungssicherheit und gesellschaftliche Interessen miteinander verbindet.

Bündnis Lübecker Stadtwald retten!(")

Das Bündnis Stadtwald retten distanziert sich ausdrücklich von der AfD. Foto: Bündnis/Archiv

Das Bündnis Stadtwald retten distanziert sich ausdrücklich von der AfD. Foto: Bündnis/Archiv


Text-Nummer: 178528   Autor: Bündnis/red.   vom 22.03.2026 um 16.47 Uhr

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