Benzinpreis in Lübeck erreicht neue Höhen
Lübeck: Archiv: Die Nervosität an den internationalen Rohstoffbörsen ist extrem hoch. Ablesen kann man das am Rohölpreis, der am Montagmittag an der Wall Street binnen einer Stunde zwischen 100 und 105 US-Dollar schwankte. Harald Denckmann beobachtet weiterhin die Entwicklung an den Tankstellen in Lübeck.
Alles hängt an der weiteren Entwicklung der Krise um die Straße von Hormus. Das Trump-Ultimatum wurde noch einmal um ein paar Tage verlängert. Was am Ende dabei herauskommen könnte, weiß niemand.

Vor diesem Hintergrund stieg der Durchschnittspreis der Lübecker Tankstellen für die Marke Super E5 am Mittag um 13.15 Uhr auf 2,23 Euro pro Liter. Als Spitzenwert wurde 2,27 Euro verlangt, die günstigste Säule im Lübecker Raum lag bei 2,18 Euro.
Erneut weisen wir darauf hin, dass die Anbieter immer noch die Strategie fahren, die Preise in kurzen Abständen deutlich zu verändern. So haben wir eine Tankstelle im Lübecker Raum ausgemacht, die am heutigen Montag ihre Preise bis 14 Uhr bereits zwölfmal verändert hat. Die Schwankungen reichten dabei von 2,18 bis 2,25 Euro pro Liter. Zur Verwirrung der Verbraucher ergibt sich daher in kurzen Abschnitten immer wieder ein anderes Bild.
Der einzelne Tankstellenpächter hat darauf in der Regel keinen Einfluss. Die Preise werden üblicherweise zentral festgesetzt. Wir werden die Entwicklung weiter beobachten.

Vor diesem Hintergrund stieg der Durchschnittspreis der Lübecker Tankstellen für die Marke Super E5 am Mittag um 13.15 Uhr auf 2,23 Euro pro Liter. Als Spitzenwert wurde 2,27 Euro verlangt, die günstigste Säule im Lübecker Raum lag bei 2,18 Euro.
Erneut weisen wir darauf hin, dass die Anbieter immer noch die Strategie fahren, die Preise in kurzen Abständen deutlich zu verändern. So haben wir eine Tankstelle im Lübecker Raum ausgemacht, die am heutigen Montag ihre Preise bis 14 Uhr bereits zwölfmal verändert hat. Die Schwankungen reichten dabei von 2,18 bis 2,25 Euro pro Liter. Zur Verwirrung der Verbraucher ergibt sich daher in kurzen Abschnitten immer wieder ein anderes Bild.
Der einzelne Tankstellenpächter hat darauf in der Regel keinen Einfluss. Die Preise werden üblicherweise zentral festgesetzt. Wir werden die Entwicklung weiter beobachten.
Kommentare zu diesem Text (15):
Tino
schrieb am 23.3.2026 16.41 Uhr:
was für ein spannendes Thema 🥱
E10
schrieb am 23.3.2026 17.24 Uhr:
Offensichtlich ist der Preis immer noch nicht hoch genug. Man muss sich wundern, wie viele Fahrzeuge immer noch morgens betankt werden, obwohl es hinlänglich bekannt ist, dass die Preise dann um 10 Cent und mehr über den Preisen vom Abend liegen. Auch bei der Kraftstoffsorte gäbe es noch viel Einsparpotential: Fast 70% tanken E5, obwohl nahezu alle Fahrzeuge mit Baujahr nach 2010 ohne Probleme und ohne Leistungseinbußen E10 vertragen. Mögliche Ersparnis: 15 bis 20 Cent pro Liter. Das erfordert aber Eigeninitiative und Mitdenken, da ist es wohl für viele bequemer, einfach zu meckern. Ein weiterer Tipp, der vielen offensichtlich unbekannt ist: Motor ausschalten, wenn man aussteigt (gerade erst heute Früh beim Bäcker gesehen: Sie kauft ca. 5 Minuten lang Brötchen, er steht mit laufendem Motor vorm Laden) - Bei einem leerlaufverbrauch von 2 l/h macht das in einer Woche knapp einen Liter aus. Aber auch das erfordert Eigeninitiative, die offensichtlich immer noch viele überfordert.
Oliver
schrieb am 23.3.2026 19.56 Uhr:
..immer noch zu billig..Die Bequemlichkeit überschattet die Vernunft oder Erfindet Ausreden..
der einzig wahre Dissident
schrieb am 24.3.2026 8.37 Uhr:
Allein der Staat ist der Preistreiber:
Energiesteuer: Beträgt fest 65,45 Cent pro Liter bei Benzin und 47,04 Cent pro Liter bei Diesel.
Die CO₂-Abgabe auf Kraftstoffe ist zum 1. Januar 2026 gestiegen. Sie beträgt nun
55 bis 65 Euro pro Tonne CO₂. Dies führt zu einer Mehrbelastung von etwa 17 Cent pro Liter Benzin und rund 19 Cent pro Liter Diesel. Mehrwertsteuer in Höhe von 19 % werden auf den gesamten Preis inkl. Energiesteuer und CO₂-Abgabe aufgeschlagen.
Erdölbevorratungsabgabe: Eine geringe Abgabe (ca. 0,3 Cent/Liter) zur Sicherung der Versorgung.
Kaliber45@yahoo.com
Waldner Wagelmar
schrieb am 24.3.2026 8.49 Uhr:
Innerhalb von Lübeck kann man mit dem Fahrrad im Frühjahr und Sommer alles in maximal 30 Minuten erreichen. Die Leute sind nur zu faul. Erst wenn der Spritpreis die 3,- EUR erreicht werden die meisten Leute über ihre Bequemlichkeit nachdenken.
der einzig wahre Dissident
schrieb am 24.3.2026 10.07 Uhr:
@ Waldner Wagelmar = ich stelle mir Sie grad vor. Bei Shit-Wetter mit dem Fahrrad von Schlutup bis zur Ratzeburger Allee alleine um die Deutsche Bank noch zu erreichen, weil nun auch noch die Filiale Kaufhof dicht gemacht wurde. Und ausser dem schwarzen Netto in Schlutup kein einziger Lebensmittel-Supermarkt mehr ist, strampeln Sie dann mit Leergut und Regenschirm bis Nähe Gleisdreieck und zurück mit Regenschirm und Ihren Einkäufen wiederum mit dem Fahrrad. Oder Sie löhnen insgesamt bis zu EUR 6,80 für den Bus. Na, viel Spass. Und über die Menschen, die tagtäglich weit entfernte Arbeitsplätze erreichen müssen, darüber mag ich jetzt gar nicht erst schreiben.
Kaliber45@yahoo.com
Lilly
schrieb am 24.3.2026 10.55 Uhr:
Wer ist denn so blöd und fährt mit nem Regenschirm in der Hand Fahrrad??? Einmal in gute Regenkleidung investieren und gut ist. Dazu zwei geräumige Gepäckträgertaschen plus Korb und die Einkäufe sind verstaut. Wer will findet Lösungen, wer nicht will findet Gründe. Oder zahlt weiterhin über 2,20 Euro und mehr pro Liter. Beschwert euch doch mal bei Frau Reiche, die will das so. Auf gar keinen Fall unabhängig durch die bösen erneuerbaren Energien werden.
Isolde Madenke
schrieb am 24.3.2026 12.45 Uhr:
@der einzig wahre Dissident (eMail: Kaliber45@yahoo.com) schrieb am 24.03.2026 um 08.37 Uhr:
"Allein der Staat ist der Preistreiber:
Energiesteuer: Beträgt fest 65,45 Cent pro Liter bei Benzin und 47,04 Cent pro Liter bei Diesel."
Genau. Das sind aber FESTPREISE! Das waren auch schon die Steuern 2020. Es gab zu Corona eine Aussetzung der Energiersteuer. Und die führte zu was? RICHTIG: Die Preise wurden noch weiter angehoben! Damit die Mineralölkonzerne noch MEHR Gewinn machen können. Denn nicht die Steuern sind das Problem, sondern die "Deckungskosten" der Mineralölkonzerne. Denn die steuern den Preis an der Zapfsäule. Oder glaubst du ernsthaft, von dem aktuellen Spritpreise bekommt jetzt der Tankwart mehr als 2 Cent pro Liter?
Der Tankwart bekommt nicht mehr.
Der Staat bekommt nicht mehr.
Wer bekommt also mehr? Du bekommst es bestimmt raus.
"Die CO₂-Abgabe auf Kraftstoffe ist zum 1. Januar 2026 gestiegen. Sie beträgt nun
55 bis 65 Euro pro Tonne CO₂. Dies führt zu einer Mehrbelastung von etwa 17 Cent pro Liter Benzin und rund 19 Cent pro Liter Diesel. Mehrwertsteuer in Höhe von 19 % werden auf den gesamten Preis inkl. Energiesteuer und CO₂-Abgabe aufgeschlagen.
Erdölbevorratungsabgabe: Eine geringe Abgabe (ca. 0,3 Cent/Liter) zur Sicherung der Versorgung."
Und was war? Der Spritpreis war immer noch weit unter 2€ pro Liter. Also ist die Hasstriade auf den Staat einfach nur populistischer B(...)shit! In anderen Ländern steigen die Preise ebenso an. Unabhängig von Steuern.
@ der einzig wahre Dissident (eMail: Kaliber45@yahoo.com) schrieb am 24.03.2026 um 10.07 Uhr:
"ich stelle mir Sie grad vor. Bei Shit-Wetter mit dem Fahrrad von Schlutup bis zur Ratzeburger Allee alleine um die Deutsche Bank noch zu erreichen, weil nun auch noch die Filiale Kaufhof dicht gemacht wurde."
Es gibt online Banking. Selbst meine 84 Jahre Mutter bekommt das hin. Man muss halt Interesse haben, sich das Leben einfacher machen zu wollen. Wenn daran kein Interesse hat, sollte man auch nicht soviel jammern.
"Und ausser dem schwarzen Netto in Schlutup kein einziger Lebensmittel-Supermarkt mehr ist, strampeln Sie dann mit Leergut und Regenschirm bis Nähe Gleisdreieck und zurück mit Regenschirm und Ihren Einkäufen wiederum mit dem Fahrrad."
Bei Netto gibt es alles notwendige. Oder du gibst dort nur dein Pfand ab und radelst weiter. Wie oben gesagt: selbstgemachtes Leid und die anderen sollen Schuld daran haben.
"Oder Sie löhnen insgesamt bis zu EUR 6,80 für den Bus. Na, viel Spass. Und über die Menschen, die tagtäglich weit entfernte Arbeitsplätze erreichen müssen, darüber mag ich jetzt gar nicht erst schreiben."
Deutschlandticket. 63€ im Monat. Etwas mehr als 2€ am Tag. Unzumutbar dafür, dass man dann deutschlandweit den Nahverkehr nutzen kann. Aber hey ... wie oben gesagt: Man kann sich das Leben einfach machen. Oder man ist wie der Dissident. Man zeigt keinerlei Initiative, sich etwas leichter machen zu wollen und jammert dann rum, dass alles scheiße ist. Und du willst Deutschland repräsentieren? Ich weiß ja nicht, Dicker. Lass mal gut sein und geh in deiner Opferrolle aus.
der einzig wahre wirkliche echte originale Dissident
schrieb am 24.3.2026 12.58 Uhr:
Hat wer schon mal einen Fahrradfahrer mit Regenschirm gesehen?
Dann jammern Sie halt weiter über die Spritpreise und dem bösen Staat. Wenn der Staat die Abgaben senkt, dann erhöht die Öl-Lobby die Preise. Sollte auch ihnen einleuchten (Marktwirtschaft).
der einzig wahre Dissident
schrieb am 24.3.2026 15.16 Uhr:
@ Lilly = und vom bösen Putin unabhängig werden! Das ist ganz wichtig und bitte nicht ausser Acht zu lassen!
Kaliber45@yahoo.com
Deutschmann
schrieb am 24.3.2026 16.16 Uhr:
@ Isolde Madenke: Sie haben zu kleine Hände. Sie begreifen es nicht. Damit jemand von Schlutup nach Gleisdreieck oder woanders hin bezahlbar mit dem Bus fahren kann soll der sich ein Deutschlandtickekt kaufen? Finde en Fehler im Bild. Und Ihre 84-jährige Mutti kann mit Homebanking Bargeld einzahlen? Also das möchte sie mir mal zeigen. Ich lerne gerne noch dazu.
Natürlich ist es populistischer Bullshit, dass z. B. in Polen der Liter Diesel, der aus der selber Raffinerie geliefert wird, EUR 1,46 und der Liter Benzin EUR 1,38 aktuell kosten.
Und natürlich hat der Bürger dankbar und zufrieden damit zu sein was er im noch einzigen Lebensmittelladen im weiten Umkreis zu kaufen bekommt. Mit Verlaub - Ihr Weltbild ist doch schon ganz schön krude.
Misanthrop
schrieb am 24.3.2026 16.27 Uhr:
@ der einzig wahre wirkliche echte originale Dissident (der sympatische) schrieb am 24.03.2026 um 12.58 Uhr:
"[...]
Dann jammern Sie halt weiter über die Spritpreise und dem bösen Staat. Wenn der Staat die Abgaben senkt, dann erhöht die Öl-Lobby die Preise. Sollte auch ihnen einleuchten (Marktwirtschaft)."
Die letzte Steuersenkung kam natürlich umgehend bei den Verbrauchern an und wurde nicht von den Gastronomen einkassiert ... zum zweiten Mal.
Während Corona: Steuersenkung auf 7%. Preise unverändert.
Nach Corona: Steuererhöhung auf 19%. Preise stiegen um ca. 10%.
Wieder Steuersenkung auf 7% durch die CDU. Preise unverändert.
Kann sich jeder ausrechnen, warum jetzt Essen gehen gefühlt 30% teurer ist als noch vor Corona. Liegt bestimmt nicht an den Steuern.
(...)
Deswegen muss eine Übergewinnsteuer her. Ganz einfach. Den Ertrag daraus könnte man zum Beispiel an die Bürger zurück geben. Aber das ist ja auch schon wieder so wildes, links-grün-versifftes Gedankengut. Pfui ...
(...)
Isolde Madenken
schrieb am 24.3.2026 18.18 Uhr:
@"Deutsch"mann schrieb am 24.03.2026 um 16.16 Uhr:
"Sie haben zu kleine Hände. Sie begreifen es nicht."
Große Hände braucht man nicht, um was begreifen zu können. Das hat was mit dem Gehirn zu tun und wie man es verwendet. Aber ja... Wer von etwas keine Ahnung hat, sollte lieber still sein.
"Damit jemand von Schlutup nach Gleisdreieck oder woanders hin bezahlbar mit dem Bus fahren kann soll der sich ein Deutschlandtickekt kaufen? Finde en Fehler im Bild."
Du kannst dir auch ein Woche Ticket holen. Oder ein Ticket für vier Fahrten. Es gibt sehr viele Möglichkeiten, um zu sparen. Wenn man bereit ist, sich damit auseinander zu setzen. Bist du offenbar nicht. (...)
"Und Ihre 84-jährige Mutti kann mit Homebanking Bargeld einzahlen? Also das möchte sie mir mal zeigen. Ich lerne gerne noch dazu."
Wer kennt es nicht? Das mehrfach tägliche Bargeldeinzahlen rüstiger Rentner*innen. Mehrfach. Täglich.
Und ich habe den Blick auf die Realität verloren? Ist klar...
"Natürlich ist es populistischer Bullshit, dass z. B. in Polen der Liter Diesel, der aus der selber Raffinerie geliefert wird, EUR 1,46 und der Liter Benzin EUR 1,38 aktuell kosten."
Liegt daran, dass alles staatlich reguliert wird und der Staat Polen aktuell ca. EINE MILLIARDE Euro monatlich draufzahlt. Hui ui ui... Wie sich das der Staat auf Dauer leisten kann? Vielleicht durch STEUERERHÖHUNGEN?
"Und natürlich hat der Bürger dankbar und zufrieden damit zu sein was er im noch einzigen Lebensmittelladen im weiten Umkreis zu kaufen bekommt."
Wenn es nicht passt, gibt es Füße, Fahrräder, Busse, Taxis, Mitfahrgelegenheiten, Lieferdienste (Flink/Picnic) und vieles mehr. Man wüsste nur wollen, statt faul von der Couch aus zu fordern.
"Mit Verlaub - Ihr Weltbild ist doch schon ganz schön krude."
Mit Verlaub, Dein Weltbild ist ein Mix aus Opfertum und Unfähigkeit.
Deutschmann
schrieb am 25.3.2026 11.53 Uhr:
wer sich hier selbst als "Menschenhasser" betitelt/benennt - der sollte sich ggf. einmal selbstkritisch betrachten. Oder sich professionbelle Hilfe suchen.
Misanthrop
schrieb am 25.3.2026 12.37 Uhr:
@Deutschmann schrieb am 25.03.2026 um 11.53 Uhr:
"wer sich hier selbst als "Menschenhasser" betitelt/benennt - der sollte sich ggf. einmal selbstkritisch betrachten. Oder sich professionbelle Hilfe suchen."
Dad war dein kläglicher Versuch mit dem Umgang von Kritik? Auf Angriff schalten und auf nichts weiter eingehen?
Dann trifft ja alles soweit zu. Ich kann mir schon denken, was deine Partei ist. Gibt ja nicht so viele, die sich als Opfer inszenieren um von der eigenen Unfähigkeit abzulenken. Denn Schuld haben NUR DIE ANDEREN.