Bündnis ruft zur Kundgebung auf dem Markt am Freitag
Lübeck - Innenstadt: Ein breites Bündnis aus Jugendorganisationen, politischen Gruppen, lokalen Initiativen und Privatpersonen ruft am Freitag, 27. März 2026, um 16 Uhr zu einer Kundgebung gegen sexualisierte und digitale Gewalt auf dem Markt in Lübeck auf.Die Mitteilung des „Bündnis Widersetzen“ im Wortlaut:
(„)
Beteiligt ist unter anderem die Ortsgruppe des bundesweiten Bündnisses widersetzen, das sich gegen rechte und faschistische Strukturen sowie für eine solidarische Gesellschaft engagiert.
Ziel der Kundgebung ist es, auf die gesellschaftlichen Ursachen von sexualisierter und digitaler Gewalt aufmerksam zu machen und Betroffenen eine sichtbare, solidarische Unterstützung entgegenzubringen.
„Sexualisierte und digitale Gewalt sind keine Privatsache. Sie sind Ausdruck struktureller Probleme. Wir brechen das Schweigen und machen deutlich: Betroffene sind nicht allein“, erklärt Julia für das Bündnis widersetzen Lübeck.
Im Rahmen der Kundgebung wird es eine Mitmachaktion geben, bei der Teilnehmende mit Kreide Botschaften auf den Boden schreiben können. Leitfrage ist: „Was möchtest du Betroffenen von sexualisierter und digitaler Gewalt sagen?“
„Gerade im digitalen Raum erleben viele Menschen täglich Gewalt, die oft unsichtbar bleibt. Mit der Aktion machen wir Solidarität sichtbar und holen das Thema bewusst in den öffentlichen Raum“, so Eirin Kelly von widersetzen Lübeck weiter.
Das Bündnis versteht die Kundgebung als gemeinsamen Aufruf, hinzusehen, nicht zu schweigen und sich Gewalt aktiv zu widersetzen.
(„)
Anmerkung der Redaktion:
In einer ersten Version des Textes war der 26. März als Termin gemeldet worden. Die Demonstration findet am Freitag, 27. März 2026, statt.

Das Bündnis ruft am 26. März 2026 um 16 Uhr zu einer Kundgebung gegen sexualisierte und digitale Gewalt auf dem Markt in Lübeck auf. Foto: Bündnis
Text-Nummer: 178603 Autor: Bündnis/red. vom 26.03.2026 um 09.47 Uhr
