Ein vielstimmiger Abend über Trennung und Übergang

Lübeck - Innenstadt: Mit der Petrivision „lösen“ lädt St. Petri zu Lübeck am Samstag, 4. April 2026, um 23:00 Uhr zum zweiten Abend der Reihe „Kontakt“ ein. In der besonderen Atmosphäre der Osternacht entfaltet sich ein vielstimmiger Abend über Trennung und Übergang, über Verlust und die Möglichkeit, weiterzuleben.

Was geschieht, wenn sich Verbindungen lösen? Wenn ein Kontakt endet – sei es abrupt oder schleichend, ungewollt oder freiwillig? Wenn ein Mensch geht, eine Beziehung zerbricht, oder sich jemand freikämpft aus einer toxischen Bindung?

Zwischen Impulsreden, Musik, Lesungen und Performance wird „lösen“ in seinen existenziellen Dimensionen befragt: als schmerzhafter Bruch, als notwendiger Schritt, als befreiender Akt.

Michael Angern und Peggy Morenz vom Kolumbarium DIE EICHE nähern sich dem Thema Abschied und Erinnerung. Pastorin Lilly Schaack spricht über Vergebung als Praxis des Lösens, Pastor Dr. Bernd Schwarze über Ostern als Erlösung von der Erlösungsbedürftigkeit.

Musikalisch wird der Abend getragen von Grigorii Osipov (Percussion und Vibraphon) sowie einem Vokalensemble der MHL unter Leitung von Valentin Manß. Die Seiltänzer von Pararvicini erkunden körperlich das Spannungsfeld von Halt und Loslassen. Rebecca Indermaur und Andreas Hutzel lesen Texte u. a. von Lina Scheynius und Roland Barthes.

Regie führen Sigrid Dettlof und Mathis Dieckmann. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Zur Einstimmung öffnet das St. Petri Café bereits um 22:00 Uhr.

Die nächste Petrivision findet am Samstag, 4. April 2026, um 23:00 Uhr statt. Foto: Thorsten Biet

Die nächste Petrivision findet am Samstag, 4. April 2026, um 23:00 Uhr statt. Foto: Thorsten Biet


Text-Nummer: 178688   Autor: Veranstalter/red.   vom 01.04.2026 um 13.13 Uhr

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