Radweg zum Hochschulstadtteil wird saniert

Lübeck - St. Jürgen: Archiv: Am Donnerstag hat der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr seine Baustellen für dieses Jahr vorgestellt. In Lübeck gibt es zwei Projekte: die Abschlussarbeiten der Sanierung der Brücke an der B75/B76 bei Travemünde und die Sanierung des Radweges an der B207.

In den Kreisen Ostholstein, Stormarn und Herzogtum-Lauenburg sowie in Lübeck werden 2026 allein vom Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV.SH) rund 55 Kilometer Straßen, rund 30 Kilometer Radwege und fünf Bauwerke saniert oder ausgebaut. Dafür nimmt das Land fast 130 Millionen Euro in die Hand.

Vom 1. Juli bis zum 31. August 2026 wird der Radweg zwischen Kronsforder Allee auf knapp zwei Kilometern Länge saniert. Eine weitere große Maßnahme ist die Sanierung der B75 zwischen der Hamburger Straße in Lübeck und Hamberge. Die Arbeiten an der 3,819 Kilometer langen Strecke starten am 1. Mai und dauern voraussichtlich bis zum 30. November 2026. In der Lübecker Bucht erhält die B76 zwischen Scharbeutz und Timmendorfer Strand eine neue Fahrbahndecke. Hier ist für eine gut sechs Kilometer lange Strecke eine Bauzeit vom 1. September bis 30. November eingeplant. Betroffen ist der Bereich von der Auffahrt an der L181 in Timmendorfer Strand bis zur Pönitzer Chaussee in Scharbeutz.

„Das Straßennetz wieder in einen guten Zustand zu bringen, ist eine Daueraufgabe", unterstrich LBV.SH-Erhaltungschef Christoph Köster. Fehler der Vergangenheit dürften nicht wiederholt werden. Schließlich hätte die jahrzehntelange Sparsamkeit im Umgang mit der Infrastruktur erst zu den jetzigen Problemen geführt. „Jede Baustelle ist eine Herausforderung, aber sie ist nötig, damit es langfristig besser wird“, betonte er.

Eine Karte mit allen Baustellen des Landesbetriebes gibt es unter www.schleswig-holstein.de.
Ab 1. Juli wird der Radweg zum Hochschulstadtteil erneuert. Foto: STE
Ab 1. Juli wird der Radweg zum Hochschulstadtteil erneuert. Foto: STE

Text-Nummer: 178827    Autor: LBV/VG    vom 9.4.2026 16.30 Uhr

Kommentare zu diesem Text (6):

Blitzbirne

schrieb am 9.4.2026 16.54 Uhr:
Warum wird ausgerechnet dieser Weg saniert? Wieso muss de überhaupt schon saniert werden? So alt ist die Straße ja nun noch nicht. Es gibt deutlich kaputtere Wege in Lübeck. Warum werden diese nicht zuerst repariert? Zwischen Walderseestraße und Moltkestraße ist es wirklich schlimm teilweise. Zwischen Wesloer Brücke und Kirschenallee ist es auch sehr schlimm. Wann werden diese Wege repariert? Bitte Antwort!

Kurt Wichtig

schrieb am 9.4.2026 17.16 Uhr:
Sas die Sanierungen wichtig sind steht ausser Frage. Aber warum werden nicht erst die bestehenden Baustellen beendet ?? Wenn an diesen vorbeifährt , sieht man kaum jemanden am arbeiten. Denke auch dass der Mühlenbrücke eine erhöhte Priorität zukommen müsste .

Hochschulstadtteilbewohnerin

schrieb am 9.4.2026 17.38 Uhr:
Das ich das noch erleben darf. Der geflickte Kram war ja ein Witz. Die Strecke ist ein Schulweg und es ist die reinste Hoppelpiste. Ich hoffe, das man es diesmal vernünftig macht. Die Wurzeln der Bäume drücken den Straßenbelag immer wieder hoch.

Michael Hoffmann

schrieb am 9.4.2026 18.24 Uhr:
@Blitzbirne

1. Weil es ein Radweg an einer Bundesstraße ist. Der Landesbetrieb fühlt sich wohl nur dafür zuständig; die anderen Radwege muß die Stadt sanieren.

2. Der Radweg ist schon kaputt, weil die Wurzeln der Bäume kräftiger waren. Interessanterweise machen die nur den Radweg kaputt, nicht die genauso dicht liegende Straße. Muß wohl daran liegen, daß der Radweg wesentlich sparsamer gebaut wurde.

Benito

schrieb am 9.4.2026 22.22 Uhr:
das war doch meine Alternativroute, weil der Radschnellweg gebaut wird und man seitdem schlecht über die Ratzeburgerallee fahren kann

wenn die Route für die Sanierung auch noch gesperrt wird, kommt man ja gar nicht mehr zur Uni

Markus

schrieb am 10.4.2026 18.14 Uhr:
Der Radweg wird saniert! Bums, aus, Nikolaus.
Los, organisiert doch eine Demo dagegen.
markus.k68@posteo.de