Spiel des VfB Lübeck gegen Bremen II blieb friedlich

Lübeck - St. Lorenz Nord: Archiv: Am Sonntagnachmittag, 12. April 2026, fand auf der Lübecker Lohmühle das Fußballspiel in der Regionalliga Nord zwischen dem VfB Lübeck und dem SV Werder Bremen II statt. Mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei aus Eutin hatte die Polizeidirektion Lübeck die Sportveranstaltung mit einem verstärkten Kräfteansatz begleitet.

"Die Begegnung endete mit dem Spielstand 1:1. Vor, während und nach dem Spiel kam es zu keinen besonderen Vorkommnissen", berichtet Polizeisprecher Ulli Fritz Gerlach. Rund 2700 Zuschauer verfolgten das um 14 Uhr angepfiffene Regionalligaspiel auf der Lohmühle. Nach dem Endstand von 1:1 verließen die Besucherinnen und Besucher zügig und nach derzeitigem Stand ohne besondere Vorkommnisse das Stadion.

"Aus polizeilicher Sicht verlief das Geschehen in und um das Stadion an der Lohmühle ruhig und friedlich", so das Fazit des Polizeisprechers.
Die Polizei hatte sich erneut auf Störungen vorbereitet. Foto: Archiv
Die Polizei hatte sich erneut auf Störungen vorbereitet. Foto: Archiv

Text-Nummer: 178863    Autor: PD Lübeck/red.    vom 12.4.2026 16.54 Uhr

Kommentare zu diesem Text (2):

Harry

schrieb am 13.4.2026 8.44 Uhr:
Offener Brief: Über Erdbeerkuchen, Blocktrennungen und das Schweigen im Walde
Es ist schon bezeichnend für die aktuelle Lage, dass man sich mittlerweile genötigt fühlt, explizit Stellung zu beziehen, nur um mitzuteilen, dass einmal nichts vorgefallen ist. In diesem Sinne: Ich war gestern zum Geburtstag bei meiner Oma. Außer dem obligatorischen Verzehr von Erdbeerkuchen gab es keine nennenswerten Vorkommnisse – eine Nachricht, die in der aktuellen Atmosphäre fast schon Seltenheitswert hat.

Passend dazu wird nächste Woche die Blocktrennung aufgehoben. Nachdem nun die Zweitvertretungen zu Gast waren, erwartet man wieder eine Handvoll Zuschauer mehr. Dieses Geld will sich der VfB natürlich nicht entgehen lassen – schließlich kann der Verein jeden Cent gebrauchen.

Das Schweigen der Verantwortlichen
Genauso befremdlich wie die organisatorischen Entscheidungen ist die Informationspolitik des Vorstands. Eine klare Stellungnahme zu den brennenden Themen? Fehlanzeige. Presseanfragen zu dieser Problematik bleiben bis heute unbeantwortet. Es drängt sich unweigerlich das Gefühl auf, dass der Vorstand das sinkende Schiff gedanklich schon längst verlassen hat.

Das Problem an der Wurzel packen
Um es bildlich auszudrücken: Wenn ich Zahnschmerzen habe, gehe ich zum Arzt, um das Problem an der Wurzel zu lösen. Wer stattdessen nur Schmerztabletten schluckt, um die Zeit zu überbrücken, macht alles am Ende nur noch schlimmer.

Mein Appell an den VfB-Vorstand: Hört auf, euch zu verstecken. Legt die Arroganz ab, bezieht endlich klar Stellung und unternehmt aktiv etwas gegen den Verfall. Ewiges Vertagen ist keine Lösung!

Bernd Feddern

schrieb am 13.4.2026 23.39 Uhr:
Ergänzend möchte ich hinzufügen, dass mir keine andere sogenannte "Sportart" bekannt ist, bei der z.T. krimineller Vandalismus plus Körperverletzung überhaupt, bzw. so extrem oft praktiziert wird, wie beim "Fussball".
Ich war selbst Hochleistungssportler und kenne Zuschauerbegeisterung sehr gut - aber solche Fussball-"Fans" sind mir aus genanntem Grunde extrem widerwärtig, weil ja gar kein Bezug ihrer "Aktivitäten" zum Spiel gegeben ist.
Von "Sport" gar nicht zu reden!