Virtueller Stadtrundgang in drei Dimensionen

Lübeck - Innenstadt: Archiv: Mit dem neuen dreidimensionalen (3D) Stadtmodell erweitert die Hansestadt Lübeck ihr digitales Angebot um eine innovative und zukunftsweisende Komponente. Bürger, Besucher und weitere Interessierte erhalten damit die Möglichkeit, die Stadt digital und realitätsnah zu erkunden.

Das 3D-Modell ermöglicht es, Gebäude, Straßen und Plätze anschaulich darzustellen, Perspektiven flexibel zu wechseln, Ansichten zu vergrößern und sich virtuell durch die Stadt zu bewegen. Auf diese Weise wird der urbane Raum intuitiv erfahrbar und für unterschiedliche Zielgruppen noch leichter zugänglich.

„Mit dem 3D-Modell haben wir einen wichtigen Meilenstein im Rahmen des Digitalen Kulturwerks erreicht. Eine gute Basis für das digitale Kulturgedächtnis der Stadt“, freute sich Bürgermeister Jan Lindenau. „Die Kombination aus Mitteln der Possehl-Stiftung, Fördermitteln des Bundes aus dem Modellprojekt Smart Cities und kommunalen Mitteln der Hansestadt Lübeck konnte dazu beitragen, dass die Projektumsetzung qualitativ hochwertig sowie extrem effizient und nachhaltig gestaltet wurde”, so Bürgermeister Jan Lindenau weiter.

„Das 3D-Modell schafft eine leistungsfähige Grundlage für zahlreiche Anwendungsfelder, insbesondere die Förderung des gesellschaftlichen und kulturellen Diskurses im Rahmen der Stadtentwicklung“, ergänzte Dr. Stefan Ivens, Chief Digital Officer der Hansestadt Lübeck.

Das Digitale Kulturwerk verfolgt das Ziel, kulturelle Inhalte und Erlebnisse aus Stadt und Region digital zusammenzuführen, sichtbar zu machen und einem breiten Publikum nutzerfreundlich und zugänglicher bereitzustellen. Die Hansestadt geht den nächsten Schritt in Richtung digitale Zukunft: Geplant ist, die vorhandenen Luftbilder zu einem semantischen 3D-Stadtmodell nach dem Standard CityGML weiterzuentwickeln. Dieses intelligente digitale Abbild der Stadt ermöglicht es, Gebäude und Orte nicht nur geometrisch genau darzustellen, sondern sie auch mit weiterführenden Informationen zu verknüpfen und für eine moderne Kulturvermittlung nutzbar zu machen. So können neue Perspektiven auf Lübecks Welterbe entstehen: etwa, wenn nachvollziehbar wird, aus welchen Kirchen Altäre des St. Annen-Museums stammen oder historische Fotografien punktgenau im Stadtraum verortet werden.

Das 3D-Modell der Hansestadt Lübeck ist online abrufbar unter
www.luebeck.de. Zudem finden sich hier auch die Antworten auf die häufigsten Fragen zum Modell.
Interessierte können die Hansestadt jetzt noch besser virtuell erkunden. Foto: HL
Interessierte können die Hansestadt jetzt noch besser virtuell erkunden. Foto: HL

Text-Nummer: 178901    Autor: Presseamt/red.    vom 14.4.2026 14.10 Uhr

Kommentare zu diesem Text (2):

Manfred Meier

schrieb am 14.4.2026 16.33 Uhr:
Wie startet man diesen Rundgang?
Wenn ich das aufrufe, kommt bei mir nur Google Maps auf Satelitenansicht (also mit Häusern und Autos) und sonst weiter gar nichts.

Lucas

schrieb am 15.4.2026 9.00 Uhr:
@Manfred Meier -
- auf den Link klicken. Bei den 3-D-Ansichten der Häuser dachte ich auch erst an Maps. Doch weit gefehlt. Denn man kann
- runterscrollen
- Beispiel ( es gibt zahlreiche Möglichkeiten): "Zu den virtuellen Rundgängen" anklicken
- Beispiel: "St. Marien zu Lübeck" anklicken. Die ganze Kirche kann von Innen besichtigt werden. Draufklicken - Maustaste festhalten und zur Seite schieben
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