Wenn Satire sich selbst überholt
Lübeck: Archiv - 14.04.2026, 14.13 Uhr: Die Satirepartei „Die PARTEI“ musste eine vorangegangene Pressemitteilung korrigieren, nachdem sie zwei Lokalpolitiker der CDU aufgrund ihrer ähnlichen Nachnamen verwechselt hatte. Jedenfalls fangen beide Nachnamen mit dem letzten Buchstaben des Alphabets an. Was als politischer Seitenhieb gedacht war, endete in einem Namens-Chaos zwischen Andreas Zander und Jens Zimmermann. In gewohnt ironischer Manier entschuldigt sich die Partei nun für die Verwechslung.Ihre Entschuldigung nutzt „Die PARTEI“ nun für eine Spitze gegen die „Austauschbarkeit“ der politischen Akteure in der Hansestadt. Konkret ging es um die Frage, wer von beiden private Vereinsaktivitäten und politische Arbeit in der Bürgerschaft vermischt habe.
Wir veröffentlichen die Mitteilung von „Die PARTEI“ im Wortlaut:
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Die PARTEI verwechselt Herrn Z. von der CDU mit Herrn Z. von der CDU
Im Lübecker Politikzirkus sind alle Köpfe austauschbar. Benötigen Sie einen Beweis? Die PARTEI Lübeck liefert: kürzlich bezogen wir uns auf Herrn Z.(ander) von der CDU - und meinten damit doch eigentlich Herrn Z.(immermann) von der CDU. Dabei vermischt nur Herr Z.(immermann) und tatsächlich nicht Herr Z.(ander) die Bürgerschaft mit seinem Karnevalsverein. Aber selbst wenn wir - um beim Zirkus zu bleiben - den Kasper mit dem Clown verwechselt haben, wollen wir doch bei den Tatsachen bleiben.
Wir bitten also demütigst um Entschuldigung für dieses Ungemach bei allen Schlipsträgern und auf den Schlips getretenen!
Bussi, Dings von der Partei Die PARTEI Lübeck
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Bastian Langbehn vertritt „Die PARTEI“ Foto: Archiv/HN
Text-Nummer: 178909 Autor: Die PARTEI/red. vom 14.04.2026 um 14.13 Uhr
