Der Lindenplatz wird im Sommer umgebaut
Lübeck - St. Lorenz Süd: Archiv: Die Unfallstatistik der Polizei hat gezeigt, dass der Lindenplatz noch gefährlicher geworden ist (wir berichteten). Die Stadt reagiert. Sie plant im Sommer eine Änderung der Verkehrsführung. Radfahrer werden in Zukunft separat geführt. Die Zu- und Abfahrt Puppenbrücke wird jeweils einspurig, die Nebenspur zur Fackenburger Alle bleibt aber.
Der Lindenplatz – auch als „Lindenteller“ bekannt – ist seit vielen Jahren einer der problematischsten Verkehrsknotenpunkte in Lübeck. Besonders häufig kommt es dort zu gefährlichen Situationen und Unfällen zwischen Autos und Radfahrern.
Die Hansestadt Lübeck plant deshalb eine kurzfristige Umgestaltung des Kreisverkehrs. Ziel ist es, die Verkehrssicherheit schnell zu verbessern, bis zu einem späteren grundlegenden Umbau des gesamten Platzes. Ein entsprechender Beschlussvorschlag liegt der Politik zur Beratung vor.
Der heutige Kreisverkehr am Lindenplatz entspricht in seiner bisherigen Form nicht mehr den geltenden rechtlichen und verkehrstechnischen Anforderungen. Insbesondere die Führung des Radverkehrs in dem mehrspurigen Kreisverkehr ist nach heutigen Regelwerken nicht zulässig.
Ziel der geplanten Umgestaltung ist daher in erster Linie, diesen Unfallhäufungspunkt zu entschärfen und eine rechtssichere sowie verkehrssichere Lösung für alle Verkehrsteilnehmenden zu schaffen. Wenn sich dadurch zugleich auch das persönliche Sicherheitsempfinden vieler Radfahrer verbessert, ist das ein zusätzlicher positiver Effekt, so die Stadtverwaltung.
Die neue Übergangslösung sieht mehrere Maßnahmen vor:
· Der Radverkehr wird künftig überwiegend außerhalb des Kreisverkehrs geführt.
· Neue Querungsstellen für Radfahrer werden eingerichtet, damit Straßen sicher überquert werden können.
· Ein vorhandener Zebrastreifen in der Hansestraße wird näher an den Kreisverkehr verlegt und ergänzt.
· Vom Holstentor kommend wird eine bisherige Fahrspur künftig als Radfahrstreifen genutzt.
· Einige Ein- und Ausfahrten (Hansestraße und Puppenbrücke) werden für Autos auf eine Spur reduziert, um die Verkehrsführung übersichtlicher und sicherer zu machen.
Die Bauarbeiten sollen in den Sommerferien 2026 stattfinden. Für die Umsetzung sind rund sechs bis acht Wochen vorgesehen. Die Ferienzeit wurde bewusst gewählt, weil dann insgesamt weniger Verkehr unterwegs ist.
Die jetzt vorgestellte Maßnahme ist eine Übergangslösung. Parallel arbeitet die Hansestadt Lübeck an weiteren Konzepten für einen grundlegenden Umbau des Lindenplatzes, um Sicherheit und Verkehrsfluss dauerhaft zu verbessern.
Die Hansestadt Lübeck plant deshalb eine kurzfristige Umgestaltung des Kreisverkehrs. Ziel ist es, die Verkehrssicherheit schnell zu verbessern, bis zu einem späteren grundlegenden Umbau des gesamten Platzes. Ein entsprechender Beschlussvorschlag liegt der Politik zur Beratung vor.
Der heutige Kreisverkehr am Lindenplatz entspricht in seiner bisherigen Form nicht mehr den geltenden rechtlichen und verkehrstechnischen Anforderungen. Insbesondere die Führung des Radverkehrs in dem mehrspurigen Kreisverkehr ist nach heutigen Regelwerken nicht zulässig.
Ziel der geplanten Umgestaltung ist daher in erster Linie, diesen Unfallhäufungspunkt zu entschärfen und eine rechtssichere sowie verkehrssichere Lösung für alle Verkehrsteilnehmenden zu schaffen. Wenn sich dadurch zugleich auch das persönliche Sicherheitsempfinden vieler Radfahrer verbessert, ist das ein zusätzlicher positiver Effekt, so die Stadtverwaltung.
Die neue Übergangslösung sieht mehrere Maßnahmen vor:
· Der Radverkehr wird künftig überwiegend außerhalb des Kreisverkehrs geführt.
· Neue Querungsstellen für Radfahrer werden eingerichtet, damit Straßen sicher überquert werden können.
· Ein vorhandener Zebrastreifen in der Hansestraße wird näher an den Kreisverkehr verlegt und ergänzt.
· Vom Holstentor kommend wird eine bisherige Fahrspur künftig als Radfahrstreifen genutzt.
· Einige Ein- und Ausfahrten (Hansestraße und Puppenbrücke) werden für Autos auf eine Spur reduziert, um die Verkehrsführung übersichtlicher und sicherer zu machen.
Die Bauarbeiten sollen in den Sommerferien 2026 stattfinden. Für die Umsetzung sind rund sechs bis acht Wochen vorgesehen. Die Ferienzeit wurde bewusst gewählt, weil dann insgesamt weniger Verkehr unterwegs ist.
Die jetzt vorgestellte Maßnahme ist eine Übergangslösung. Parallel arbeitet die Hansestadt Lübeck an weiteren Konzepten für einen grundlegenden Umbau des Lindenplatzes, um Sicherheit und Verkehrsfluss dauerhaft zu verbessern.
Kommentare zu diesem Text (15):
ZORRO
schrieb am 17.4.2026 16.32 Uhr:
Eine Spur als Ein und Ausfahrt,, Mahlzeit,, Stau ohne Ende aber nicht übel ,freie Fahrt. Für freie Radler. Blechkisten sind so überflüssig wie Krieg , erlasst endlich Gesetze für eine Auto freie Welt Egal ob verbrenner oder E Schrott. 100 Euro Prämie und ein gratis Fahrrad für jede Blechkiste in der Presse
Sylvia Zastrow
schrieb am 17.4.2026 17.03 Uhr:
Noch eine zusätzliche Baustelle und Verkehrsbehinderung ! Kann nicht mal irgendeine Sache , von den 1000 Baustellen/Verkehrsbehinderungen zu Ende gebracht werden ! Eins nach dem anderen ! Welche Denker sitzen über so etwas!
Misanthrop
schrieb am 17.4.2026 17.16 Uhr:
@Zorro
Warum so aggressiv? Muss man sich über deine Befähigung sorgen, dass du mit einem potentiellen Tötungswerkzeug mit solchen Aggressionen am Verkehr teilnimmst?
Liegt es am Spritpreis jenseits der 2€?
(...)
Justin_Time
schrieb am 17.4.2026 17.31 Uhr:
🙄
Dieter R
schrieb am 17.4.2026 17.43 Uhr:
Wie oft wollen die von der Stadt den Kreisverkehr Lindenplatz noch umbauen. Es wird wieder nichts bringen. Wann begreifen die Von der Stadt es endlich das das Problem nicht die Kreisverkehre sind sondern die Verkehrsteilnehmer. Solange sich bestimmte nicht an die Verkehrsregelungen halten wird es immer wieder Verkehrsunfälle in den Kreisverkehren geben. Aber scheinbar wollen die bei der Stadt nicht wahr haben.Man muß sich fragen wie viel unnötiges Geld dafür noch ausgegeben
T.J.
schrieb am 17.4.2026 19.22 Uhr:
Die Stadt weiss das ,das Problem die Verkehrsteilnehmer sind egal ob Autofahrer oder Radfahrer. Aber die Stadt Bastelt nun mal gerne und gibt unnötig Steuergelder aus.Siehe Mühlentor Teller,Berliner Platz und jetzt wieder der Lindenplatz. Was haben diese umbauten bis jetzt gebracht ausser Staus wegen einspurigen Ein- Ausfahrten nichts. Ach ja Geld hat es gekostet und wird es auch weiterhin für die nächsten Versionen.
ZORRO
schrieb am 17.4.2026 19.34 Uhr:
Sorry Leute ich wollte nur provozieren, fahre selbst einen alten Range Rover.
M.B.
schrieb am 17.4.2026 20.16 Uhr:
Im anderen Artikel zu dieser Sache wird von HL Live geschrieben, dass 35 Unfälle in 2025 aufnahmepflichtig waren.
Aufnahmepflichtig heisst, dass entweder jemand verletzt/ getötet wurde, oder ein sehr hoher Sachschaden entstanden ist. Das heisst also, dass etwa 2/3 der Unfälle nur kleinere Sachschäden waren.
Daraus schlussfolgere ich, dass ungefähr alle zehn! Tage ein! aufnahmepflichtiger Unfall passiert(und da muss nicht mal jemand verletzt sein).
Unfälle werden immer wieder passieren, egal wie oft man was, wie umbaut.
Lasst einfach alles wie es ist, und spart dieses sinnlos rausgeschmissene Geld.
K.-H.Kutschner
schrieb am 17.4.2026 20.43 Uhr:
...und weiter geht's mit dem sinnlosen Umbaugewurschtel!
Wo soll das bloß noch hinführen?
Gregor
schrieb am 17.4.2026 21.38 Uhr:
Ich hoffe, dass ich als Radfahrer auch zukünftig verzögerungsfrei durch den Kreisverkehr komme!
gunilla Hansen-Naujoks
schrieb am 17.4.2026 21.40 Uhr:
Es ist schon merkwürdig, dass die Unfallzahlen nach der Änderung der Verkehrsführung so enorm gestiegen sind... Einspurig und ohne Ampel (2 würden vielleicht schon reichen)wird die Staus bis zum Holstentor , Lachswehrallee und Ziegelstraße verlängern.
Wie wäre es wenn man die einzelnen Fahrspuren im Kreisel streckenweise mit Beton-Pollern versieht...
Ex-Lübeckerin
Is egal
schrieb am 17.4.2026 22.16 Uhr:
Schade, dass es keine Alternativen gibt, wie zum Beispiel bei 99% der restlichen Straßen, die aufeinander Treffen.
Es ist quasi auch ein Naturgesetze, dass wenn man einmal einen Kreisverkehr hingebaut hat, der nie wieder weggebaut werden kann. Denn angeblich sind die das absolut beste für den Verkehrsfluss und so.
Da kann man auch nix machen. Egal, ob das der gefährlichste Kreisverkehr im Land ist oder ganz offensichtlich der Bedarf an Verkehrsführung/-Steuerung ein ganz anderer ist, als vor 65 Jahren. Was sind schon Statistiken und Zahlen, wenn man Meinungen hat?
Nur nix verändern! Der Verkehrsgott fordert Menschenopfer und wer sind wir es, uns ein ungefährliche es Miteinander zu wünschen? Ist immerhin die Staatsreligion.
Einfach nie nix ändern und weitermachen. Funktioniert ja so richtig gut. 👍🏼
(Wer diesen Text befremdlich findet: gut so. Die anderen Kommentare hier wirken teils noch dämlicher. Nur sind die ernst gemeint.)
Unglaublich
schrieb am 17.4.2026 22.49 Uhr:
Wie soll das aussehen?
Die mittlere Spur von der Puppenbrücke richtung Kreisel wird für Fahrräder? Da sind die nächsten Unfälle doch schon vorprogrammiert?
Und aus der Hansestraße? 1 Spur Bus und eine Spur Autos?
Das bringt so rein garnichts. Da wird sich nur die Hälfte dran halten. Genau so wie an die durchgezogene Linie im Kreisel.
Das ganze soll 6 - 8 Wochen dauern? Wurde hier Wochen und Tage vertauscht?
Und noch mehr Stau. Gut das ich da nur wenige male im Jahr lang muss.
Lindenau war doch so begeistert von dem letzten Umbau. Es wird alles besser und es wird auch weniger Stau geben.
Tja das war wohl nix.
Der Knaller sind immer die Busfahrer, die durch den Kreis von Stadt nach Hansestraße und andersrum fahren. Die schleichen so da durch, dass sie die Einfahrt blockieren, so dass die Busse auf der anderen Seite in Ruhe durchfahren können. Und da wunder sie sich, wenn man sie nicht an einer Haltestelle einfädeln lässt.
Tino
schrieb am 17.4.2026 23.23 Uhr:
@Unglaublich:
Na du machst deinem Namen ja mal so richtig alle Ehre 😁
Oliver
schrieb am 20.4.2026 10.21 Uhr:
Der Lindenteller ist nicht umsonst Deutschlands gefährlichster Kreisverkehr. Gibt sogar Dokus dazu.
Also umgebaut werden muss er so oder so, obs euch passt oder nicht, die Frage ist nur, ob endlich mal eine Lösung gefunden wird.
Bauliche Trennung zwischen Rad- und Autoverkehr ist mehr als überfällig, der Lindenteller ist der einzige Kreisverkehr, wo ich meinen E-Scooter lieber schiebe als mich in den Autoverkehr einzuordnen, denn so lebensmüde bin ich noch nicht, dass ich mich zwischen die ganzen Amokfahrer stelle ohne Knautschzone oder ähnlichem.