Eine dänisch-deutsche Klassenfahrt nach Haithabu

Stockelsdorf: Vom 13. bis 15. April 2026 trafen sich zwei Klassen der Absalonskolen aus Holbæk (Dänemark) und eine Klasse der Gerhard-Hilgendorf-Schule aus Stockelsdorf (Deutschland) zu einer dreitägigen Klassenfahrt in Borgwedel. Die Reise wurde durch Interreg Deutschland–Danmark mit EU-Kofinanzierung gefördert. Die Schüler haben dazu einen Bericht verfasst.

Nach einem ersten Planungstreffen in Plön kamen die Schulen Mitte April in Borgwedel zusammen, um gemeinsam das Wikingermuseum Haithabu in Schleswig zu besuchen. Dort standen Museumsführungen, Workshops zu Runen und Bernsteinschleifen, sowie ein Rundgang durch das rekonstruierte Wikingerdorf auf dem Programm. Die Besichtigung des originalen Wikingerschiffswracks und die ausgestellten Fundstücke weckten großes Interesse.

Neben kulturellen Programmpunkten nutzten die Jugendlichen die Zeit für gemeinsame Spiele und Sport: Kennenlernspiele, Gesellschaftsspiele wie Hedbanz und Matador, sowie Beachvolleyball, Rundbold und weitere Mannschaftsspiele förderten den Austausch. In der Gruppe trafen vielfältige Kulturen aufeinander, und es wurde in vielen Sprachen gesprochen, auch wenn Englisch als Hauptsprache bei der Kommunikation diente. Das ist gelebte europäische Verbundenheit.

Am dritten Tag hieß es nach zwei Tagen voller Geschichte, Teamgeist und Bewegung Abschied nehmen. Die gemeinsame Klassenfahrt wird als besondere Erfahrung im Gedächtnis bleiben. Die Lehrkräfte und die Schüler und Schülerinnen lobten die gelungenen interkulturellen Begegnungen und bedankten sich bei Interreg für die Unterstützung des Projektes.

Die Gruppen aus Dänemark und Stockelsdorf trafen sich in Borgwedel. Foto: privat

Die Gruppen aus Dänemark und Stockelsdorf trafen sich in Borgwedel. Foto: privat


Text-Nummer: 178998   Autor: red.   vom 18.04.2026 um 09.54 Uhr

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