Volt: Falkenstraße wie Roonstraße umgestalten
Lübeck: Archiv: „Gerade in Zeiten knapper Kassen muss die Politik versuchen, ihre Ziele mit solchen Projekten zu erreichen, die wenig kosten“, sagt Tim Stüttgen, Bürgerschaftsmitglied für die europäische Partei Volt, in einer Mitteilung. „Die Umgestaltung der Roonstraße im Stadtteil Marli vor ein paar Monaten ist da ein sehr gutes Beispiel. Eine ähnliche Verbesserung für den Verkehr sollte auch in der Falkenstraße möglich sein.“
Wir veröffentlichen die Mitteilung von Volt im Wortlaut:
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Geringe Kosten – hoher Nutzen
„In der Roonstraße brauchte die Stadt für die Umsetzung dieser Verbesserung für den Verkehr nicht viel mehr als ein paar Schilder und Baken, neue Fahrbahnmarkierungen und einen guten Plan. Alles Dinge, die wenig Geld und nicht allzu viel Zeit kosten“, so Tim Stüttgen. „Hiermit an der Falkenstraße weiterzumachen, wäre also das perfekte Projekt, bis die Haushaltslage der Stadt es wieder zulässt, sich neben oder nach dem Ausbau der Ratzeburger Allee anderen aufwändigen und teuren Projekten zuzuwenden. Dies sind gewissermaßen die ‚Low-Hanging Fruits‘, die wir gerade in Zeiten knapper Kassen pflücken sollten.“
Ähnliche Situation – ähnliches Verbesserungspotential
Die Falkenstraße hat vier Spuren, von denen zwei über weite Strecken zum Parken genutzt werden. Der Radweg ist nicht immer in gutem Zustand, abschnittsweise handelt es sich um einen gemeinsamen Geh- und Radweg. Entlang der Straße befinden sich Baumreihen. Die Situation ist also ähnlich, wie sie in der Roonstraße war. Deshalb würde eine Umgestaltung vermutlich ebenfalls eine Verbesserung für den Verkehr bringen.
Erfolgsmodell Roonstraße
„Ich fahre mehrmals die Woche durch die Roonstraße und bin jedes Mal wieder begeistert, mit wie einfachen Mitteln sich eine dermaßen spürbare Verbesserung des Fahrkomforts und der Verkehrssicherheit erzielen ließ“, sagt Lars Fockenga, Bau- und Verkehrspolitiker von Volt. „Wir könnten sicher viel für die Veränderung der Verkehrsmittelwahl und damit für das Erreichen unserer Klimaziele tun, wenn wir das Erfolgsmodell Roonstraße auf andere Stellen in der Stadt übertragen würden.“
Osttangente stärken
Die Falkenstraße und die Hüxtertorallee leiten den Verkehr im Osten um die Altstadt herum und entlasten diese umso mehr, je attraktiver sie zu fahren sind. Sie verbinden Knoten wie den Gustav-Radbruch-Platz, den Hüxterdamm, die Moltkestraße, den Mühlentorteller und damit den Radschnellweg und schließlich den St.-Jürgen-Ring miteinander. Diese Strecke ist also von hoher Bedeutung und eine Umgestaltung demnach für viele Verkehrsteilnehmer von großem Nutzen.
Durchgangsverkehr reduzieren
„Natürlich ist es wichtig, dass die Innenstadt erreichbar bleibt“, so Tim Stüttgen. „Aber wir tun gut daran, den reinen Durchgangsverkehr, egal welcher Verkehrsart, wo immer sinnvoll möglich, um die Altstadt herumzuführen. Das ist gerade in Zeiten gesperrter Brücken klar erkennbar. Dafür brauchen wir die Falkenstraße.“
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Geringe Kosten – hoher Nutzen
„In der Roonstraße brauchte die Stadt für die Umsetzung dieser Verbesserung für den Verkehr nicht viel mehr als ein paar Schilder und Baken, neue Fahrbahnmarkierungen und einen guten Plan. Alles Dinge, die wenig Geld und nicht allzu viel Zeit kosten“, so Tim Stüttgen. „Hiermit an der Falkenstraße weiterzumachen, wäre also das perfekte Projekt, bis die Haushaltslage der Stadt es wieder zulässt, sich neben oder nach dem Ausbau der Ratzeburger Allee anderen aufwändigen und teuren Projekten zuzuwenden. Dies sind gewissermaßen die ‚Low-Hanging Fruits‘, die wir gerade in Zeiten knapper Kassen pflücken sollten.“
Ähnliche Situation – ähnliches Verbesserungspotential
Die Falkenstraße hat vier Spuren, von denen zwei über weite Strecken zum Parken genutzt werden. Der Radweg ist nicht immer in gutem Zustand, abschnittsweise handelt es sich um einen gemeinsamen Geh- und Radweg. Entlang der Straße befinden sich Baumreihen. Die Situation ist also ähnlich, wie sie in der Roonstraße war. Deshalb würde eine Umgestaltung vermutlich ebenfalls eine Verbesserung für den Verkehr bringen.
Erfolgsmodell Roonstraße
„Ich fahre mehrmals die Woche durch die Roonstraße und bin jedes Mal wieder begeistert, mit wie einfachen Mitteln sich eine dermaßen spürbare Verbesserung des Fahrkomforts und der Verkehrssicherheit erzielen ließ“, sagt Lars Fockenga, Bau- und Verkehrspolitiker von Volt. „Wir könnten sicher viel für die Veränderung der Verkehrsmittelwahl und damit für das Erreichen unserer Klimaziele tun, wenn wir das Erfolgsmodell Roonstraße auf andere Stellen in der Stadt übertragen würden.“
Osttangente stärken
Die Falkenstraße und die Hüxtertorallee leiten den Verkehr im Osten um die Altstadt herum und entlasten diese umso mehr, je attraktiver sie zu fahren sind. Sie verbinden Knoten wie den Gustav-Radbruch-Platz, den Hüxterdamm, die Moltkestraße, den Mühlentorteller und damit den Radschnellweg und schließlich den St.-Jürgen-Ring miteinander. Diese Strecke ist also von hoher Bedeutung und eine Umgestaltung demnach für viele Verkehrsteilnehmer von großem Nutzen.
Durchgangsverkehr reduzieren
„Natürlich ist es wichtig, dass die Innenstadt erreichbar bleibt“, so Tim Stüttgen. „Aber wir tun gut daran, den reinen Durchgangsverkehr, egal welcher Verkehrsart, wo immer sinnvoll möglich, um die Altstadt herumzuführen. Das ist gerade in Zeiten gesperrter Brücken klar erkennbar. Dafür brauchen wir die Falkenstraße.“
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Kommentare zu diesem Text (12):
Per Krüger
schrieb am 21.4.2026 12.11 Uhr:
Ich bin gerade gestern mit dem Fahrrad durch die Falkenstraße gefahren und muss sagen, aktuell ist das eine sehr gefährliche Horrorstrecke. Seine Kinder kann man auf diesen Wegen nicht guten Gewissens fahren lassen. Es besteht dringender Handlungsbedarf und da finde ich die Idee von Volt super! Früher konnte man ja noch entspannt durch die Siedlung fahren aber die ist mittlerweile ja auch mit privaten Stehzeugen dermaßen zugestellt, dass das mehr ein riesiger Parkplatz ist aber keine öffentlichen Straßen mehr, die man sicher befahren kann.
Michael
schrieb am 21.4.2026 12.23 Uhr:
Man bekommt Lübeck schon irgendwie tot...
Peter K.
schrieb am 21.4.2026 14.04 Uhr:
In dieser Stadt dreht sich alles nur noch um Radfahrer, alle anderen sind uninteressant.
K.-H. Kutschner
schrieb am 21.4.2026 14.52 Uhr:
Ja...Radfahrer waren in diesem Staat schon immer sehr beliebt...
Hans Dampf
schrieb am 21.4.2026 15.16 Uhr:
Nee, man bekommt sie lebendiger! :-)
Marcel Darcie
schrieb am 21.4.2026 15.44 Uhr:
Hauptsache,wir immer ja seit einigen Jahren in Lübeck,Anti-Auto, was sonst! Man ist ja schließlich auf der "guten" Seite.
Na wenn man meint damit mehr Wählerstimmen zu bekommen...
Micha
schrieb am 21.4.2026 15.59 Uhr:
Auch Fahradfahrende (...) werden auch mal älter. Wir haben schon genug Fahradwegen es reicht mit dem Strassenrückbau Pollern Einschränkungen und sonstigen Behinderungen der Autofahrer. Es gibt auch Menschen die aufs Auto angewiesen sind diesen entzieht man auf Dauer ihre Mobilität. Werdet mal wach.
Welcher Schwachsinn kommt als nächstes??
Besser eine Radfahrer Versicherung mit Nummernschild damit der Unfug auch Finanziert werden kann.
Es reicht Schnauze voll.
Lübeckerin
schrieb am 21.4.2026 19.57 Uhr:
Das wäre für mich als Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer sehr viel angenehmer!
Was spricht dagegen?!
Bitte umsetzen!
Die Roonstraße ist super gelungen!
Manfred Vandersee
schrieb am 22.4.2026 7.55 Uhr:
Was linke Parteien wie "Volt" oder ähnliche nicht verstehen, ist die Tatsache dass die Falkenstraße seit dem unsinnigen Umbau der Beckergrube eine der Hauptverkehrswege auch für den Öffentlichen Personennahverkehr ist und das noch für viele Jahre sein wird. Es geht diesen Parteien und Wählervereinigen offensichtlich nur um Immobilitätspolitik nach Pippi-Langstrumpf-Logik. Es wird von denen offensichtlich stets vernachlässigt, dass viele Menschen irgendwie und irgendwann auch mal zur Arbeit müssen. Leider ist noch immer nicht jeder Arbeitsplatz mit Rad oder zu Fuß erreichbar.
Normal
schrieb am 22.4.2026 10.37 Uhr:
Mit Verlaub. Ich fahre gerne Rad sowie Motorrad und nutze dieses Freizeitmittel gerne - bei schönem Wetter.
Wir haben 7 Monate kaltes Schmuddel- und Winterwetter. Das ideologische Narrativ CO2 und Klimaerwärmung totgelaufen.
Immer zur Schönwetterzeit wird extremst das Fahrrad propagiert. In den 7 Monaten gerne jedoch von den Akteuren das Auto zum Bioladen genutzt. Sinnbefreite Aktionitis in nur eine Richtung. Ein Schelm, der ...
Sylvia Zastrow
schrieb am 23.4.2026 7.28 Uhr:
Kann in dieser Stadt nicht mal irgendetwas zuende gebracht werden ,bevor neue Projekte aufgetan werden ! Fahre täglich Rad , der Radweg ,Falkenstr. Ist doch befahrbar , überall sind Verkehrsbehinderungen und ab Sommer noch der Lindenteller ! Lubeck ist eine autofeindliche Stadt geworden! Ich fahre ,ausschließlich ,Rad !
Lübecker Bürger
schrieb am 24.4.2026 16.41 Uhr:
VOLT ???
Tim Stüttgen?
Welcher Beschäftigung geht dieser Herr eigentlich nach?
Arbeitet er Schichtdienst?
Ist er Handwerker?
Pendelt er täglich 50km zur Arbeit?
Mit Sicherheit nicht.
Ich bin mir sicher, das weder Stüttgen noch seine Genossen auch nur im geringsten eine Ahnung haben, was es heißt, auf Auto angewiesen zu sein!
@ Volt- Kommt in die Realität und lebt nicht in eurer Studentenblase.