Bürger für Lübeck fordern Abschaffung der Hundesteuer

Lübeck: Die Wählergemeinschaft Bürger für Lübeck (BfL) spricht sich in einer Mitteilung erneut für die Abschaffung der Hundesteuer in der Hansestadt Lübeck aus. Nach Auffassung der BfL ist die Abgabe nicht mehr zeitgemäß und belastet Hundehalter unnötig.

Wir veröffentlichen die Mitteilung der BfL im Wortlaut:

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„Die Hundesteuer ist willkürlich. Ursprünglich wurde sie als Luxussteuer eingeführt – doch ein Hund ist heute längst kein Luxus mehr, sondern für viele Menschen ein Familienmitglied und ein wichtiger sozialer Halt“, erklärt Lothar Möller, Vorsitzender der BfL und Mitglied der Lübecker Bürgerschaft. „Die Halter dafür zur Kasse zu bitten, ist aus unserer Sicht nicht gerechtfertigt und sollte beendet werden.“

Kritisch sieht die BfL auch die Höhe der Steuer. In Lübeck beträgt der Steuersatz derzeit bis zu 156 Euro jährlich für den ersten Hund eines Haushalts. Für als gefährlich eingestufte Hunde werden deutlich höhere Beträge erhoben. Nach Ansicht der BfL verstärkt diese Ausgestaltung den Eindruck einer unverhältnismäßigen finanziellen Belastung.

Vor diesem Hintergrund fordert die Wählergemeinschaft die vollständige Abschaffung der Hundesteuer. Stattdessen solle die Stadt alternative und sozial ausgewogenere Wege prüfen, um kommunale Einnahmen zu sichern.

Die BfL kündigt an, sich weiterhin politisch für eine entsprechende Änderung einzusetzen und das Thema die Bürgerschaft einzubringen.
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Die Wählergemeinschaft Bürger für Lübeck (BfL) spricht sich für die Abschaffung der Hundesteuer in der Hansestadt Lübeck aus. Foto: Archiv/HN

Die Wählergemeinschaft Bürger für Lübeck (BfL) spricht sich für die Abschaffung der Hundesteuer in der Hansestadt Lübeck aus. Foto: Archiv/HN


Text-Nummer: 179138   Autor: BfL/red.   vom 24.04.2026 um 16.07 Uhr

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