Lübeck startet die Ausgabe von Bezahlkarten
Lübeck: Archiv: Das Land Schleswig-Holstein hat alle Kreise und kreisfreien Städte verpflichtet, die Bezahlkarte spätestens bis Ende April 2026 einzuführen und an Personen auszugeben, die Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz beziehen. In Lübeck startet die Ausgabe am Montag.
Ab Montag, 27. April 2026, erhalten die ersten Personen aus zwei ausgewählten Unterkünften ihre Bezahlkarte. Dabei handelt es sich um Personen ohne eigenes Bankkonto. Die Ausgabe erfolgt im Rahmen persönlicher Termine, in denen die Karteninhaber umfassend über die Nutzung der Bezahlkarte informiert werden.
Insgesamt werden in Lübeck rund 800 leistungsberechtigte Personen eine Bezahlkarte erhalten. Entsprechend sind etwa 800 Änderungsbescheide zu erstellen und Ausgabetermine zu organisieren. Der damit verbundene Aufwand ist erheblich, da für die individuelle Ausgabe und Beratung pro Termin ein entsprechend umfangreicher Zeitrahmen eingeplant werden muss.
Um die Umstellung transparent, nachvollziehbar und möglichst anwenderfreundlich zu gestalten, haben die Stabsstelle Migration und Ehrenamt gemeinsam mit dem Bereich Soziale Sicherung ein Kommunikationskonzept erarbeitet. Unter www.luebeck.de/bezahlkarte finden sowohl Karteninhaber als auch Beratungsstellen, Fachdienste und weitere beteiligte Akteure ausführliche Informationen zur Nutzung, Funktionsweise und Einschränkungen der Bezahlkarte sowie Antworten auf häufige Fragen.
Insgesamt werden in Lübeck rund 800 leistungsberechtigte Personen eine Bezahlkarte erhalten. Entsprechend sind etwa 800 Änderungsbescheide zu erstellen und Ausgabetermine zu organisieren. Der damit verbundene Aufwand ist erheblich, da für die individuelle Ausgabe und Beratung pro Termin ein entsprechend umfangreicher Zeitrahmen eingeplant werden muss.
Um die Umstellung transparent, nachvollziehbar und möglichst anwenderfreundlich zu gestalten, haben die Stabsstelle Migration und Ehrenamt gemeinsam mit dem Bereich Soziale Sicherung ein Kommunikationskonzept erarbeitet. Unter www.luebeck.de/bezahlkarte finden sowohl Karteninhaber als auch Beratungsstellen, Fachdienste und weitere beteiligte Akteure ausführliche Informationen zur Nutzung, Funktionsweise und Einschränkungen der Bezahlkarte sowie Antworten auf häufige Fragen.
Kommentare zu diesem Text (3):
der einzig wahre Dissident
schrieb am 27.4.2026 9.30 Uhr:
Das ist sehr zu begrüssen und ist eine längst überfällige Maßnahme.
Kaliber45@yahoo.com
LittleMy
schrieb am 27.4.2026 11.17 Uhr:
Wir treiben die Diskriminierung voran. Da freut sich der Schlumpf!
Dass der Quatsch den Steuerzahlern sehr wahrscheinlich teurer wird (Mehrbelastung der Verwaltung!) interessiert den engagierten Wutbürger hierbei nicht.
Hans Hansen
schrieb am 28.4.2026 11.47 Uhr:
Pure Ideologie...
Es verursacht eine IMMENSE Bürokratie, es verursacht IMMENSE Kosten.
Und es ist Folge einer rechten Hetzkampagne, die überhaupt keine Faktengrundlage hatte. (...)
Wir fragen uns immer, wie sich die Menschen in den 30ern so billig manipulieren lassen konnten... die Bezahlkarte ist das beste Beispiel für genau so eine simple Manipulation und Aufwiegelung in unseren Tagen.
Es kostet, es funktioniert nicht, es diskriminiert. Und Diskriminierung ist das einzige Ziel, dass diese Maßnahme hat. Das freut den rechten Mob. Dass ihre Miete davon auch nicht günstiger wird, es dadurch auch nicht mehr Pflegekräfte oder Ärzte gibt, dass die Spritpreise unverändert steigen... egal.. Hauptsache einer Minderheit geht es NOCH schlechter.