SPD will kein Minigolf im Brügmanngarten
Lübeck: Archiv: „Der Brügmanngarten in Travemünde muss als öffentlicher Ort in vollem Umfang erhalten bleiben“, schreibt der SPD-Ortsverein Kücknitz-Travemünde in einer Mitteilung. „Er darf nicht ganz oder teilweise für private, rein gewerbliche Nutzungen freigegeben werden. Seine essenzielle Funktion als Grün- und Veranstaltungsfläche muss komplett erhalten bleiben.“ Einen geplanten Minigolfplatz auf dem Gelände lehnt die SPD daher ab.
Wir veröffentlichend die Mitteilung der SPD im Wortlaut:
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Der Beschluss spreche sich nicht explizit gegen einen derzeit in Travemünde angedachten Minigolfplatz auf einer Teilfläche des Brügmanngartens aus, versicherte die Travemünder Co-Vorsitzende des Ortsvereins, Klaudia Kohlfaerber, in der Antragsbegründung. Für einen Minigolfplatz gebe es auch andere geeignete Flächen und Standorte.
Travemünde habe als älteste touristische Destination an der Lübecker Bucht entsprechende touristische Funktionen und Angebote vorzuhalten, zu pflegen und sanft zu entwickeln, sagte Kohlfaerber. Der Ort benötige flexibel und funktional mehrfach nutzbare Parkflächen und habe außerhalb der Wintersaison kaum meditative Ruhe- und Rückzugsflächen für die Wohnbevölkerung und Gäste. Außerdem sei die offene Sichtachse zwischen Strandbahnhof und Strandpromenade ein großer Gewinn sowohl für Gäste als auch für Travemünderinnen und Travemünder.
Wenn auch CDU und Grüne im Bauausschuss bereits für den Bau eines Minigolfplatzes im Brügmanngarten gestimmt haben, sei damit das Vorhaben noch nicht beschlossen, betonte Kohlfaerber, selbst Mitglied in diesem Ausschuss. Denn dafür müsse erst der entsprechende B-Plan geändert werden.
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Kommentare zu diesem Text (3):
STARLIGHT
schrieb am 28.4.2026 14.07 Uhr:
Travemünde braucht keinen Minigolfplatz. Dieser Vorschlag ist ebenso ein überflüssiger, demonstrativer Aktivismus des Kurbetriebes wie die Umgestaltung des Parkplatzes „Leuchtenfeld“. Hinzu kommt, dass der Brügmanngarten im Sommer wie im Winter vielseitig genutzt wird!
FeWo-Vermieter
schrieb am 28.4.2026 17.24 Uhr:
Travemünde fehlt nicht nur ein Minigolfplatz, es fehlt auch ein öffentliches Freibad.
Es ist ein Armutszeugnis, was dem Kurtaxe zahlenden Urlauber in Travemünde geboten wird und ein Minigolfplatz würde sich sehr gut auf dem sogenanntem Grünstrand machen, damit würde man auch die Fläche für das wilde Campen schmälern.
Lübecker Bürger
schrieb am 28.4.2026 19.35 Uhr:
Oh-Oh.
Da wird ja der sogenannte "König von Travemünde" sauer werden.
Es scheint, das er seine Poller wohl nicht in der Vorderreihe bekommen wird.
Dann wurde es nichts mit dem Kreisverkehr bei REWE.
Nun seinen Minnigolfplatz in Frage zu stellen, grenzt ja an Majestätsbeleidigung !
Bleibt zu hoffen, das die SPD nicht aus Travemünde verbannt wird.