Hunderte Verstöße bei Zweirad-Check
Schleswig-Holstein: Archiv: 2.800 Zweiräder kontrolliert, eine Vielzahl an Gesprächen geführt, Verständnis geweckt: So lässt sich das Fazit zur Kontrollaktion "Sicher mobil leben – Zweiräder im Blick" vom 28.04.2026 aus Sicht der Landespolizei Schleswig-Holstein zusammenfassen.
Mit über 300 Einsatzkräften kontrollierte die Landespolizei ganztägig den öffentlichen Verkehrsraum und legte den Fokus auf alle Verkehrsbeteiligten, welche auf zwei Rädern unterwegs waren. Von 3.187 kontrollierten Fahrzeugen, waren 2.834 zweirädrig. Innerhalb dieser Gruppe lag der Schwerpunkt auf Fahrrädern aller Art (1.798) sowie auf Elektrokleinstfahrzeugen wie E-Scootern (866).
Der jeweils größte Teil der festgestellten Verstöße lag bei der falschen Straßenbenutzung. "344 Mal wurden Fahrrad- und Pedelec Fahrer auf Gehwegen, in Fußgängerzonen oder auf der falschen Straßenseite angetroffen, 72-mal Personen mit Elektrokleinstfahrzeugen", teilt Lars Hilgendorff vom verkehrspolizeilichen Aufgabenvollzug des Landespolizeiamtes Schleswig-Holstein mit. Diese Feststellungen decken sich mit den Zahlen aus dem Verkehrssicherheitsbericht 2025, wo jeweils etwas mehr als ein Drittel der Unfälle unter Beteiligung von Fahrrädern, Pedelecs oder E-Scootern auf die falsche Straßenbenutzung zurückzuführen seien.
"Das Unfallrisiko steigt hierdurch, da andere Verkehrsteilnehmer in der Regel nicht damit rechnen, dass plötzlich aus der "falschen Richtung" jemand schnell herankommt. Die Sicherheit im Mischverkehr aus motorisierten und nicht motorisierten Fahrzeugen kann nur durch ein regelkonformes Miteinander gewährleistet werden. Im Rahmen der Kontrollen trafen wir erfreulicherweise auf viele einsichtige Verkehrsteilnehmer", hält Hilgendorff positiv fest. Die betroffenen Verkehrsteilnehmenden erwartet nun ein Verwarngeld in Höhe von 15,00 Euro.
Rotlichtverstöße (58 bei Fahrrad- und Pedelecfahrenden, 4 bei E-Scooter-Fahrenden) sowie Ablenkungen, beispielsweise durch die Handynutzung (39 bei Fahrrad- und Pedelecfahrenden, 16 bei E-Scooter-Fahrenden), waren weitere Feststellungen der Kontrollen. Auch diese Verstöße wurden konsequent geahndet und führen bei den Rotlichtverstößen, neben einem Bußgeld von mindestens 60,00 Euro, auch zu einem Punkt.
Mindestens genauso wichtig, wie die Ahndung festgestellter Verstöße, ist die Präventions- und Aufklärungsarbeit. "Es ist ein positiver Trend zur Nutzung von Kopfschutz und reflektierenden Elementen erkennbar. Unfallfolgen können so deutlich abgemildert werden", stellt Lars Hilgendorff erfreut fest. Und weiter: "Bei festgestellten Mängeln zeigten sich die Nutzer und Nutzerinnen einsichtig und technische Beratung wurde dankbar als Beitrag zur eigenen Sicherheit angenommen. Und auch das Wissen um spezifische Risiken, wie die unterschätzte Eigengeschwindigkeit und verlängerte Anhaltewege, insbesondere bei Pedelecs, konnte erfolgreich vermittelt werden."
Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass die Aktion "sicher.mobil.leben, kein Selbstzweck ist, sondern eine Investition in unser aller Unversehrtheit. Die Landespolizei Schleswig-Holstein wird die Kontrolltätigkeiten wie Beratungs- und Aufklärungsmaßnahmen für die Verkehrssicherheit auch zukünftig weiter betreiben - über das Jahr verteilt, wie auch gebündelt in konzentrierten Aktionen.
Der jeweils größte Teil der festgestellten Verstöße lag bei der falschen Straßenbenutzung. "344 Mal wurden Fahrrad- und Pedelec Fahrer auf Gehwegen, in Fußgängerzonen oder auf der falschen Straßenseite angetroffen, 72-mal Personen mit Elektrokleinstfahrzeugen", teilt Lars Hilgendorff vom verkehrspolizeilichen Aufgabenvollzug des Landespolizeiamtes Schleswig-Holstein mit. Diese Feststellungen decken sich mit den Zahlen aus dem Verkehrssicherheitsbericht 2025, wo jeweils etwas mehr als ein Drittel der Unfälle unter Beteiligung von Fahrrädern, Pedelecs oder E-Scootern auf die falsche Straßenbenutzung zurückzuführen seien.
"Das Unfallrisiko steigt hierdurch, da andere Verkehrsteilnehmer in der Regel nicht damit rechnen, dass plötzlich aus der "falschen Richtung" jemand schnell herankommt. Die Sicherheit im Mischverkehr aus motorisierten und nicht motorisierten Fahrzeugen kann nur durch ein regelkonformes Miteinander gewährleistet werden. Im Rahmen der Kontrollen trafen wir erfreulicherweise auf viele einsichtige Verkehrsteilnehmer", hält Hilgendorff positiv fest. Die betroffenen Verkehrsteilnehmenden erwartet nun ein Verwarngeld in Höhe von 15,00 Euro.
Rotlichtverstöße (58 bei Fahrrad- und Pedelecfahrenden, 4 bei E-Scooter-Fahrenden) sowie Ablenkungen, beispielsweise durch die Handynutzung (39 bei Fahrrad- und Pedelecfahrenden, 16 bei E-Scooter-Fahrenden), waren weitere Feststellungen der Kontrollen. Auch diese Verstöße wurden konsequent geahndet und führen bei den Rotlichtverstößen, neben einem Bußgeld von mindestens 60,00 Euro, auch zu einem Punkt.
Mindestens genauso wichtig, wie die Ahndung festgestellter Verstöße, ist die Präventions- und Aufklärungsarbeit. "Es ist ein positiver Trend zur Nutzung von Kopfschutz und reflektierenden Elementen erkennbar. Unfallfolgen können so deutlich abgemildert werden", stellt Lars Hilgendorff erfreut fest. Und weiter: "Bei festgestellten Mängeln zeigten sich die Nutzer und Nutzerinnen einsichtig und technische Beratung wurde dankbar als Beitrag zur eigenen Sicherheit angenommen. Und auch das Wissen um spezifische Risiken, wie die unterschätzte Eigengeschwindigkeit und verlängerte Anhaltewege, insbesondere bei Pedelecs, konnte erfolgreich vermittelt werden."
Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass die Aktion "sicher.mobil.leben, kein Selbstzweck ist, sondern eine Investition in unser aller Unversehrtheit. Die Landespolizei Schleswig-Holstein wird die Kontrolltätigkeiten wie Beratungs- und Aufklärungsmaßnahmen für die Verkehrssicherheit auch zukünftig weiter betreiben - über das Jahr verteilt, wie auch gebündelt in konzentrierten Aktionen.
Kommentare zu diesem Text (24):
Meinhart Erschwanz
schrieb am 29.4.2026 14.24 Uhr:
Ich fahre selbst Rad und PKW - jedoch mehr Rad als PKW.
Und - ganz ehrlich - ich schäme mich für ganz viele Radler. Da wird gefahren als herrsche hier Anarchie, Verkehrsregeln völlig ignoriert, Rücksicht gleich Null. Es ist zum Heulen.
Auch Autofahrer machen Fehler - ohne Zweifel. Aber konsequentes gegen die Fahrtrichtung fahren sieht man dann doch eher selten. Auch vor einer roten Ampel abzubremsen und dann doch bei Qualirot bewusst und vorsätzlich die rote Ampel zu überfahren sieht man bei PKW eher selten.
Ich sehe auch so gut wie nie Autos mit 10 Insassen - aber ständig Scooter mit zwei Personen.
Ich wohne an einer Einbahnstraße und habe mal gezählt... Binnen 3 Stunden fuhren 16 Verkehrsteilnehmer gegen die Fahrtrichtung - es war nicht ein PKW dabei.
Wir brauchen effektivere Überwachung und höhere Strafen un die Rad-Rambos zu disziplinieren.
Holger Teichert
schrieb am 29.4.2026 14.53 Uhr:
Ich stimme, ebenfalls als Rad- und Pkw-fahrer, Herrn Erschwanz voll und ganz zu. Gerne unter meinem Namen.
Zorro
schrieb am 29.4.2026 15.02 Uhr:
Also kein Stück besser als die Blechkisten Fahrer
Meinhart Erschwanz
schrieb am 29.4.2026 15.29 Uhr:
@zorro
"344 Mal wurden Fahrrad- und Pedelec Fahrer auf Gehwegen, in Fußgängerzonen oder auf der falschen Straßenseite angetroffen, 72-mal Personen mit Elektrokleinstfahrzeugen. 58 Rotlichtverstösse"
Ich schrieb ja bereits das auch Autofahrer nicht fehlerfrei sind - aber Sie müssen lange den Verkehr beobachten um 344 PKW zu sehen, die auf der falschen Straßenseite, Gehwegen und Fußgängerzonen unterwegs sind.
Und die benannten Rotlichtverstösse sind eben nicht "halbe Sekunde und rüber" - ich sah sogar Fahrradfahrer die bei Rot hielten und dann wieder anführen (sehe ich bei PKW selten bis nie).
Übrigens halte ich mit dem PKW bei gelb - so sieht die StVO es vor. Dafür sind mir auf dem Rad bereits drei mal andere Radler hinten rein gefahren - weil ich es gewagt habe am Querstrich auf dem Radweg vor der Ampel anzuhalten (weil rot war).
(...)
Marcel Darcie
schrieb am 29.4.2026 15.47 Uhr:
Ich bin Fußgänger aber auch mich bringen die Radfahrer zum verzweifeln.Fast jeden Tag wird man in der Innenstadt auf wohlgemerkt Fußwegen abgefahren von irgendwelchen Radfahrern, dabei noch põbelnd oder ein "was willst du?!?" Gesichtsausdruck. Besonders coll sind die Radfahrer, die in der Breiten Straße bewusst durch die Baustelle bzw den dort gelegen Fußwegen sich zwischen den Fußgänger durch drängeln, obwohl es für die Fußgänger schon dort sehr eng ist. Einsicht? Keine Spur schließlich hat man ja kein Nummernschild drann und kann aus der Anonymität alles machen.
So ist das
schrieb am 29.4.2026 17.00 Uhr:
Nicht 15 €uro, Fahrzeug beschlagnahmen, auch Punkteregister führen und bei Wiederholungstätern, Lappen einziehen sofern vorhanden oder Sperre verfügen. Wie bei den Großen eben. Solche Maßnahmen halt. 15 Euro - pah!
Zorro
schrieb am 29.4.2026 17.36 Uhr:
Ich wollte nur mal gucken. Wie doll die Blechkisten Fahrer die Zweirad Fahrer hassen. Und Hass sollte in die STVO aufgenommen werden. Und dafür Führerschein Entzug für ein Jahr
Susi21
schrieb am 29.4.2026 18.16 Uhr:
@ Meinhart Erschwanz, es ist auch schwerlich möglich für PKW auf dem Radweg entgegen der Fahrtrichtung zu fahren. Hier werden Äpfel mit Birnen verglichen. Wenn PKW sich so dünne machen könnten wie Räder, gäbe es auch dort mehr Verkehrssünder. Autofahrer sind nicht besser als Radfahrer. Schwarze Schafe gibt es hüben wie drüben.
Benito
schrieb am 29.4.2026 18.56 Uhr:
Kontrolliert die Polizei diese Verstöße nur heute und an anderen Tagen nicht?
Jan H
schrieb am 29.4.2026 19.04 Uhr:
Darf ich mal allen was sagen fasst euch mal allen selbst mal an die Nase schuld haben die schuld hat der keiner ist besser
Lg Jan H
Sebulba
schrieb am 29.4.2026 19.56 Uhr:
Hey Jan H.. . Nachricht vor dem Senden anschauen,dann hättest dein Kauderwelsch so nicht abgeschickt.. (...)
Jürgen Magnus
schrieb am 29.4.2026 20.59 Uhr:
Ich erlebe es jeden Tag,dass Fahrradfahrer auf den Fusswegen unterwegs sind.
Man wird regelrecht weggefegt.
Die Kleinkinder rasen da auch noch dazwischen,fehlt blos noch die Startnummer.
Kein Verständnis mehr!!
magnus.6846@gmail.com
Tino
schrieb am 29.4.2026 21.13 Uhr:
@Meinhart Erschwanz
Dafür ich äußert selten Fahrräder parkend auf der Straße. PKW auf Radwegen täglich zwischen 40-60.
Rotlichtverstöße auch täglich diverse bei Autofahrern. Naja, bin Rad- und Radfahrer.
Ruth Kock
schrieb am 29.4.2026 22.04 Uhr:
@ Zorro,
Bei deinen dummen Kommentare sollte man dir das Internet sperren, arbeiten lebenslang.
Jennifer Barucker
schrieb am 30.4.2026 1.02 Uhr:
Ich nehme am verkehr als fußgänger und scooter Fahrer teil, sowie als PKW fahrer und halte mich in allen 3 Teilnahmen an die Regeln, und für mich gilt der schwächere gat vorfahrt aber das sehe ich an Strecken wo radfahrer absteigen sollen gar nicht im Gegenteil da wird geklingelt um ab fußgängern vorbei zu kommen und geschimpft
Gerd Behrens
schrieb am 30.4.2026 6.16 Uhr:
Wenn ich völlig chaotische Verkehrsführungen baue und immer noch diese diskriminierenden Bettelampeln aufstelle, muss ich mich nicht wundern, dass die Fahrradfahrer gezwungen sind sich eigene Wege zu suchen. Das ist jedenfalls bei mir der Hauptgrund, warum ich als Fahrradfahrer ab und zu auf der falschen Seite fahre. Allerdings ist mir dann auch bewusst, dass ich keine Vorfahrt habe und entsprechend Rücksicht nehmen muss. Deshalb habe ich in 55 Jahren auf dem Fahrrad auch noch keinen Unfall verursacht. Angefahren wurde ich aber schon diverse Male von Autofahrern, die mir die Vorfahrt genommen haben! Die Kontrollen finde ich aber trotzdem völlig okay.
Robsen
schrieb am 30.4.2026 7.41 Uhr:
Ich bin ehrlich. Ich fahre umsichtig und vorausschauend.
Und ja, ich fahre auch über rote Ampeln und auf Gehwegen, manchmal auch im Gegenverkehr.
Kann man alles machen, wenn man niemand behindert.
Einfach mal mehr den Kopf einschalten. Gilt für alle!
Und wenn sich Autofahrer aufregen, dass man bei ner normalen Straße bei nem Fußgängerübergang bei rot trotzdem weiterfährt, obwohl alle Fußgänger schon drüber sind, spricht wohl der Neid und das innere Kind.
Ich fahre ein Rad und tonnenschweres Auto, was in sekundenschnelle zur Mordwaffe werden kann. Und nen besseren Überblick hab ich auch.
Also: Kopf einschalten und gewissenhaft fahren!
Ein Radfahrer
Elsa
schrieb am 30.4.2026 7.44 Uhr:
Es wird höchste Zeit, das Pedelecs als Kraftfahrzeuge eingestuft werden mit allen Konsequenzen.
Oliver
schrieb am 30.4.2026 7.54 Uhr:
@Meinhart Erschwanz:
"Ich schrieb ja bereits das auch Autofahrer nicht fehlerfrei sind - aber Sie müssen lange den Verkehr beobachten um 344 PKW zu sehen, die auf der falschen Straßenseite, Gehwegen und Fußgängerzonen unterwegs sind."
Kann vielleicht daran liegen, dass PKW dafür andere Verstöße verursachen, von Vorfahrt und/oder Rot missachten, Tempoüberschreitung, Überholen trotz Überholverbot oder den dutzenden diversen Parkverstößen ist von allem etwas dabei.
Klar wirst du kaum ein PKW auf der falschen Straßenseite, auf Gehwegen oder in Fußgängerzonen sehen, aber sie würden es tun, wenn sie könnten.
Über Gehwege wird ja gerne mal an Ampeln wie am Moislinger Baum abgekürzt, um an den Abbiegern sich vorbeizumogeln, weshalb da ja diese komische Barrikade aufgestellt wurde, damit dies eben nicht mehr getan wird. Falsche Straßenseite siehst du auch eher als Geisterfahrer auf der Autobahn, während man mit dem Rad wenigstens noch schnell an die Seite kann, kann ein PKW-Geisterfahrer in einer Einbahnstraße nicht so eben an ein entgegenkommendes PKW vorbei.
Unfallstatistik 2025 hats ja wieder gezeigt, über 60%-70% der Unfälle werden natürlich noch immer von PKW verursacht, die Unfälle von Pedelecs, E-Scootern und Radfahrern waren unter 10%. Also schön die Kirche im Dorf lassen, hier wird mal wieder ein Problem weitaus größer gemacht, als es eigentlich ist, verglichen mit PKW-Verstößen sind diese hier ja noch relativ harmlos.
Definitiv ist falsches Verhalten im Straßenverkehr nicht gutzuheißen, mich z.B. nervt es vor allem, wenn Radfahrer unbedingt NEBENEINANDER fahren müssen, um sich noch dabei zu unterhalten und dann bei einem Zwei-Richtungs-Radweg ein entgegenkommender Radfahrer sich quasi vorbeiquetschen muss, da die nebeneinander fahrenden es nicht gebacken kriegen, auch mal kurz hintereinander zu fahren, damit genug Platz vorhanden ist. Das seh ich täglich auf meiner Ecke.
Das sind dann auch die Kandidaten, die dann beispielsweise in der Gegend Bertramshof dann auf dem Fußweg fahren, also einer auf Radweg, der daneben auf Fußweg.
Ist ja schön, wenn man mit nem Kumpel oder einer Freundin zusammen radfahren will, gerade wenns Klassenkameraden sind, aber dann verschiebt eure Gespräche aufs Halten an der Ampel oder auf vorher/nachher. Kein Gespräch der Welt ist soo wichtig um dafür regelrecht alle anderen auf Rad- und Fußweg abzudrängen...
Man fährt einfach NICHT NEBENEINANDER, sondern hintereinander!
Lilly
schrieb am 30.4.2026 8.01 Uhr:
JA! Ich fahre jeden Tag auf dem Fußweg, weil der nicht regelkonforme Radweg dermaßen kaputt ist, das es mich aus dem Sattel haut. Und ja, ich fahre ab und zu auf der falschen Seite, denn für Radfahrer gibt es keine Linksabbiegerspur. Wenn ich mich doch einmal erdreise die Straße samt Linksabbiegerspur zu benutzen werde ich gnadenlos weggehupt und angepöpelt.
Jan H
schrieb am 30.4.2026 8.16 Uhr:
@ Elsa
Dann würde ich mich interessieren was sich dann verändert was Unfälle angehen
Wenn sie als Kraftfahrzeuge gelten sollen dann würdet ihr als Autofahrer ja noch mehr behindert werden weil die nur 25 km/h fahren
Lg Jan H
Martin Stein
schrieb am 30.4.2026 8.40 Uhr:
Also, ich benutze so ziemlich alle Landfahrzeuge (außer Panzern !) und muss leider feststellen, dass die ICH-Bezogenheit heutzutage über jegliche Vernunft siegt.
Selbst das Blinken beim Abbiegen ist viele zu anstrengend und darauf angesprochen bekommt man zu hören: “Der vor mir hat auch nicht geblinkt“. Jo, Verkehrsregeln sind in erster Linie dazu da, sie zu ignorieren.
Solche Kontrollaktionen sollten viel öfter durchgeführt werden, Wiederholungstäter zur MPU geschickt und die Ordnungs-/Bußgelder – zumindest für Erwachsene – drastisch erhöht werden.
Vielleicht hilft das ja, ich zweifle aber daran…
Bäbi
schrieb am 30.4.2026 8.50 Uhr:
Bitte kommen Sie auch in die Ratzeburger Allee zum kontrollieren. Durch die Baustelle für Ihren geliebten Radschnellweg müssen sich Radfahrer und Fußgänger einen Fußweg teilen. An jeder Einfahrt steht vom Fahrrad absteigen. Aber nur wenige können lesen. Hier kann die Stadt richtig Kohle machen.
Quintessenz Biker
schrieb am 30.4.2026 12.25 Uhr:
Erstens,die Strafen und Bußgelder sind lächerlich.. Die paar Kontrollen im Jahr bei Radlern bzw E Scootern sind genauso lächerlich..der Aufwand dafür steht in keinem Verhältnis zum Ertrag durch Bußgelder,daher nur paar Kontrollen, damit suggeriert wird,der Staat kümmere sich.. bei Autofahrern ist viel mehr knete abzugrasen .. ergo,solange es keine höheren Bußgelder gibt,solange es keine Kennzeichenpflicht für pedelecs gibt und die strafen für EScooter weiterhin ein Witz sind,ändert sich gar nix,es wird nur schlimmer..