Polizei geht gegen Handynutzer am Steuer vor

Ostholstein: Archiv: Am 28.04.2026 kontrollierten Beamte des Polizei-Autobahn- und Bezirksreviers Scharbeutz mit Unterstützung der Bußgeldstelle des Kreises Ostholstein Fahrzeugführer auf Teilstücken der Autobahnen A 1 und A 226. Ziel war die Reduzierung erheblicher Gefährdungen der Verkehrsteilnehmer durch die Ablenkungen bei Nutzung von Handys oder anderen digitalen Medien.

Am vergangenen Dienstag (28.04.2026) überwachten Beamtinnen und Beamte des Polizei-Autobahn- und Bezirksreviers Scharbeutz den Verkehr auf den Autobahnen A1 und A 226 im Kreis Ostholstein. Zielrichtung der Kontrolle war die Reduzierung von Gefährdungen der Verkehrsteilnehmer durch die Nutzung von Handys während der Fahrt, mit besonderem Fokus auf dem Führen von Lastkraftwagen.

In der Zeit von 09:30 bis 18:00 Uhr stellten die Einsatzkräfte, die durch Mitarbeiter der Bußgeldstelle Ostholstein unterstützt wurden, fünf Verstöße bei Fahrzeugführern von Lastwagen fest. Die Fahrer wurden jeweils durch Streifenwagen angehalten und mit den Tatvorwürfen konfrontiert.

Weiterhin wurden 15 weitere Verstöße bei Autofahrern festgestellt. In neun Fällen konnten die Fahrzeugführer direkt angehalten und kontrolliert werden. In zwei weiteren Fällen wurden Verstöße im Bereich der Anschlussstellen, abseits der Autobahnen beobachtet und geahndet. Größtenteils waren die Fahrzeugführer durch eine auffällige Fahrweise erkennbar gewesen.

Die Polizeibeamten leiteten Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Beim Führen eines Kraftfahrzeuges und gleichzeitiger Nutzung eines Handys drohen ein Punkt in Flensburg und 100 Euro Bußgeld.
Die Polizei kontrollierte, ob ein Handy am Steuer genutzt wird. Foto: Symbolbild
Die Polizei kontrollierte, ob ein Handy am Steuer genutzt wird. Foto: Symbolbild

Text-Nummer: 179247    Autor: Polizei/red.    vom 30.4.2026 13.29 Uhr

Kommentare zu diesem Text (6):

Werner22

schrieb am 30.4.2026 14.12 Uhr:
Liebe Polizei vielen Dank dafür, aber es ist immer noch zu wenig ich sehe täglich dutzende Fahrzeugführer in der Stadt und auf der BAB die hemmungslos das Handy in der Hand haben und den Kopf nach unten richten und in der Mittelspur mit 70km umherschleichen.
Es müssen höhere Strafen und mehr Kontrollen durchgeführt werden .
Bleiben Sie dran .Ich wünschen der Polizei einen ruhigen 1.Mai

Smartphone

schrieb am 30.4.2026 15.38 Uhr:
..ihr nutzt mich,weil ihr süchtig seid,ihr nutzt mich und trotzt der Gefahr oder seid euch dessen nicht bewusst.. checkt was leute,Gefahr erkannt,Gefahr gebannt..was zur Hölle kann wichtiger sein,als aufzupassen,wenn man mit mehr als der doppelten schrittgeschwindigkeit unterwegs ist ? ? ..richtig..GAR NIX IST WICHTIGER.. ich plädiere ausdrücklich auf ki basierte Kontrollen wegen handynutzung und empfindliche strafen.. oder Handys abschaffen.. dazwischen gibt's gar nix,wie man sieht..

Hardy

schrieb am 30.4.2026 15.57 Uhr:
Von 9:30-18Uhr 20 Verstöße... bei wieviel Fahrzeugen insgesamt?
Fair enough, gerade bei LKW kann ein einziger schon zu viel sein für einen fatalen Unfall. ABER... der Artikel zeigt auch erfreulicher Weise, dass der Anteil der Handynutzung zumindest zum Kontrollzeitpunkt verschwindend gering war.

OV

schrieb am 30.4.2026 16.04 Uhr:
Natürlich muss die Handynutzung im Straßenverkehr nach wie vor kontrolliert, verfolgt und geahndet werden. Schon allein deshalb, weil es Leute wie Werner22 gibt, bei denen man auch nicht sicher sein kann, wo sie ihre Augen bei der Autofahrt tatsächlich haben, während sie andere Verkehsteilnehmer bei der mutmaßlichen Handynutzung so detailliert beobachten. Also eine Gefahr zieht eine weitere (vielleicht noch viel größere) Gefahr nach sich.

Bernd

schrieb am 30.4.2026 18.31 Uhr:
@ OV woher wissen Sie, dass Werner 22 selbst gefahren ist ? Er kann ja auch als Beifahrer in einem Auto sitzen. Wenn sie selber im besitz einer Fahrerlaubnis währen, wüssten sie , dass der Überholende ( in diesem Fall Werner22) in den Rückspiegel schauen muss , oder beim Schulterblick beim einscheren. Da wird er es wohl bemerkt haben.

Autofahrer

schrieb am 30.4.2026 20.01 Uhr:
@ Werner22:

Immer diese Vorurteile. Wenn ich mit dem Kopf nach unten über die BAB fahre, schaue ich auf die Beifahrerin und nicht aufs Smartphone.

Und die 70 km/h sind dann an den Verkehr angepasste Fahrweise und kein Schleichen.