Radfahrer fährt auf Busspur - acht Verletzte

Lübeck - St. Lorenz Nord: Am Samstag, 2. Mai 2026, kam es gegen 9.35 Uhr an der Ecke Fackenburger Allee/Schwartauer Allee zu einem schweren Unfall. Ein Radfahrer soll unvermittelt vom Radweg auf die Busspur gewechselt sein. Der Bus musste stark abbremsen. Dabei stürzten zahlreiche Fahrgäste.

Ein 74-jähriger Lübecker wurde dabei schwer verletzt, sieben weitere Fahrgäste, darunter ein achtjähriges Kind, erlitten leichte Verletzungen. Mehrere Personen wurden nach Angaben der Polizei ins Krankenhaus gebracht.

Der noch unbekannte Radfahrer setzte seine Fahrt fort.

Symbolbild.

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Text-Nummer: 179273   Autor: VG   vom 02.05.2026 um 17.04 Uhr

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Kommentare zu diesem Text:

Sylvia Zastrow

schrieb am 04.05.2026 um 07.19 Uhr:
Was für ein dummer Radfahrer mit seinem "Ich erhalten" wozu gibt es eine Straßenverkehrsordnung ! Und ,gedankenlos , das Leben ,anderer ,zu gefährden !

Petersen

schrieb am 04.05.2026 um 08.16 Uhr:
Klar, Fehlverhalten des Radfahrers. Reicht uns erstmal.

Wenn wir jetzt aber solch Konflikte langfristig lösen wollen, müssen wir solch Verkehrssituationen in denen bspw. Radfahrer unvermittelt in den Kraftverkehr geleitet werden, grundsätzlich abschaffen. Die Verwaltung hat für professionelle Verkehrsplanung nur leider überhaupt keinen Blick.

Alle denken jetzt an einen dreisten und egoistischen Radfahrer, der da einfach ignorant auf die Straße fährt. Aber was ist mit Kindern, denen noch Erfahrung fehlt? Was ist mit Senioren deren Sinne nicht mehr die Jüngsten sind? Was ist mit Touristen die aus moderneren Ländern kommen? Menschen mit leichten Behinderungen? Sollen wir die alle einsperren und aus dem Verkehr verbannen?

Oder sagen wir, dass der steuerfinanzierte Staat dazu da ist, unsere Bedürfnisse zu decken. Auch Bedürfnisse nach Mobilität. Und dass die Stadt allen gehört, die darin leben. Nicht nur den SUV-Fahrern.

Ostfriese

schrieb am 04.05.2026 um 08.29 Uhr:
Oha nicht schön. Gleich kommen die Blechkisten Fahrer zum hacken. Aber ich denke der Fahrrad Fahrer hatte ein Medizinisches Problem.

J. Gerwien

schrieb am 04.05.2026 um 08.51 Uhr:
@Petersen: an der Stelle wird überhaupt kein Verkehr vom Radweg in die Busspur geleitet, der Radfahrer (m/w/d) ist hier unvermittelt und aufgrund der Verkehrswege dort unerwartet auf die Busspur (was hat er da zu suchen?) gefahren.

Insofern ist Ihre Moralpredigt dazu an dieser Stelle völlig fehl am Platze!

Dieter

schrieb am 04.05.2026 um 08.55 Uhr:
Langsam fahren und mit dem Fehlverhalten anderer rechnen. Den Fahrplan kann man in dieser Stadt sowieso nicht einhalten, da kann man noch so rasen.

Petra

schrieb am 04.05.2026 um 08.58 Uhr:
Erst einmal an allen Verletzten gute Besserung

Unbelehrbare E-Scooter und Radfahrer häufen sich, oft in Zusammenhang mit Verstößen wie Rotlichtmissachtung, Fahren auf dem Gehweg, Geisterradeln oder Handynutzung, u.v.m. Polizeiaktionen zeigen, dass viele Radler trotz Verwarnungen ihr Verhalten nicht ändern, was zu erhöhtem Unfallrisiko und Aggressionen im Straßenverkehr führt.

Misanthrop

schrieb am 04.05.2026 um 12.34 Uhr:
Petra schrieb am 04.05.2026 um 08.58 Uhr:

"Unbelehrbare E-Scooter und Radfahrer häufen sich, oft in Zusammenhang mit Verstößen wie Rotlichtmissachtung, Fahren auf dem Gehweg, Geisterradeln oder Handynutzung, u.v.m. Polizeiaktionen zeigen, dass viele Radler trotz Verwarnungen ihr Verhalten nicht ändern, was zu erhöhtem Unfallrisiko und Aggressionen im Straßenverkehr führt."

Alkoholisierte und aggressive Autofahrer sind ebenso unbelehrbar. Und ich deren Zahl nimmt ebenso ständig zu. Auch hier scheinen die Aktionen der Polizei nichts zu bringen (Blitzermarathon, Handy- und Gurtkontrolle, etc.). Von daher ...

Was in allen Fällen helfen könnte: drastische finanzielle Strafen. So erzieht man Unbelehrbare. Durch Schmerzen im Geldbeutel.

Handy am Steuer oder Lenker? 1000,-€
Alkoholisiert fahren? 2500,-€
usw.

Bei jeder weiteren Wiederholungstat wird der Betrag verdoppelt. Kann dieser nicht bezahlt werden, wird als Pfand das Fahrzeug beschlagnahmt und ggf. versteigert, um Anzahlung zu leisten.

Michael

schrieb am 04.05.2026 um 14.43 Uhr:
@Zastrow: Ihr Text ist extrem schwierig zu lesen.

@Petersen: Ist das, was Sie hier schreiben, Ihr Ernst?

Welchen Bezug haben Ihre Worte zum Sachverhalt?

Dem Sachverhalt ist deutlich zu entnehmen, dass es sich um einen rücksichtslosen Radfahrer handelte, dem offenkundig Leib und Leben Anderer völlig egal ist.

Ich fahre im Jahr Tausende Kilometer mit dem Fahrrad und muss von Tag zu Tag mehr und mehr feststellen, dass es eine Verrohung der Sitten gibt und Gesetze nicht einmal mehr Empfehlungcharakter zu haben scheinen für einige geistig verwirrte Radfahrer.

Wie bereits geschildert, wird stumpf bei Rot gefahren, auf Fußwegen, entgegengesetzt der Einbahnstraßenrichtung.

Was mich jedoch zur Weißglut bringt, sind Geisterfahrer!

Diese sind zumeist so doof, dass sie nicht einmal erkennen (können), dass sie sich im Unrecht befinden.

Fahrradwege dürfen nicht in beide Richtungen befahren werden! Nur, wenn entsprechend beschildert ist!

Es ist der von der Fahrbahn aus gesehen rechte Fahrradweg zu nutzen!

Nur, wenn das Zusatzzeichen "Radfahrer frei" die linksseitige Nutzung explizit freigibt, darf linksseitig von der Fahrbahn gefahren werden! Siehe §2 Abs. 4 Satz 4 StVO.

(...)

Die Überwachung der Verkehrsregeln findet de facto nicht mehr statt. Weder durch die Stadt noch durch die Polizei.

Somit wird derartiges Fehlverhalten befördert.

Show-Aktionen, wie letzte Woche, kann sich die Polizei auch verkneifen, da sie das strukturelle Problem nicht ansatzweise bekämpft.

Was hilft, ist der massive Griff ins Portemonnaie! Erstverstoß : Viel Geld abnehmen, Zweitverstoß: Noch viel mehr Geld abnehmen, Drittverstoß: Als Straftat (weil unbelehrbar und mit mindestens bedingtem Vorsatz einer Gefährdung Dritter, beispielsweise nach § 315b StGB) verfolgen und das Freizeitsportgerät (Tatmittel) zur Vernichtung einziehen. §74 StGB gibt das her.

Es muss die Lust an Verkehrsverstößen zum Nachteil Anderer ein für alle Mal vergehen und eine Warnung an alle sein, die ebenso eine gleiche Neigung zu sozialschädlichem Verhalten haben...