Erfolgreiche Aktionswoche Kindertagespflege

Lübeck: Archiv: Präsenz zeigen und mit Interessierten ins Gespräch kommen: Das war das Ziel einer Aktion des Verbundes Kindertagespflege Lübeck. Im Rahmen der bundesweiten Aktionswoche „Gut betreut in Kindertagespflege“ vom 4. bis zum 8. Mai waren Mitarbeiter der Pädagogischen Fachberatung Kindertagespflege des Kitawerks sowie Mitarbeitende der Diakonie Nord Nord Ost und der BQL in Nähe der Wochenmärte Meesenplatz, Brolingplatz, Brink und Kirchplatz in Kücknitz mit einem Infostand vertreten.

„Wir wollten bunt und fröhlich auf uns aufmerksam machen“, so die Fachberaterin KTP Tanja Schmidt vom Kitawerk. „Das ist uns gelungen.“ Der mit Heliumballons und einer großen Beachflag geschmückte Stand zog immer wieder Neugierige an, für die Kinder gab es kleine Bücher. Auf dem Wochenmarkt am Brink bekam das Team Besuch von mehreren Kindertagespflege-Personen samt Kindern in Bollerwagen. „Die Aktion hat allen Beteiligten Spaß gemacht“, so Claudia Haselbauer, Leitung der Pädagogischen Fachberatung Kindertagespflege beim Kitawerk.

In Lübeck betreuen zurzeit rund 250 Kindertagespflegepersonen etwa 1.100 Kinder und stellen somit einen großen Anteil der Kindertagesbetreuung sicher. Im Auftrag der Hansestadt Lübeck informiert, berät und begleitet der Verbund Kindertagespflegepersonen sowie Erziehungsberechtigte.
Der Informationsstand war in verschiedenen Stadtteilen unterwegs. Foto: Gemeindediakonie
Der Informationsstand war in verschiedenen Stadtteilen unterwegs. Foto: Gemeindediakonie

Text-Nummer: 179473    Autor: Gemeindediakonie/red.    vom 12.5.2026 15.36 Uhr

Kommentare zu diesem Text (1):

Christine

schrieb am 13.5.2026 15.53 Uhr:
Na das sind ja mal gute Nachrichten für alle Kindertagespflegepersonen in Lübeck die teilweise um ihre Existenz fürchten oder sogar ihre Einrichtungen schließen müssen da es kaum noch Nachfragen für die Betreuung in der Kindertagespflege gibt. Wenn die Aktion, wie im Artikel beschrieben, so erfolgreich war dann werden die Nachfragen ja jetzt nur so sprudeln (das ist natürlich ironisch gemeint).
Alle, die wie ich in der Kindertagespflege arbeiten, wissen das die positive Darstellung im Artikel absolut nicht der Realität entspricht sondern wie oben beschrieben.
Ich habe den Vorteil nach Schließung meiner Einrichtung in Rente gehen zu können. Leider wird sich die aktuelle Misere in der Kindertagesbetreuung, wovon im übrigen auch KiTas betroffen sind,in absehbarer Zeit nicht ändern, da es einfach einen nachgewiesenen Geburtenrückgang gibt.
Deshalb ist diese Aktion gut gemeint wird aber letztendlich nichts an der Situation ändern.
Ich wünsche meinen Kolleginnen und Kollegen aber viel Kraft und Durchhaltevermögen.