Lkw- und Bus-Kontrollen: Viele Verstöße
Schleswig-Holstein: Archiv - 13.05.2026, 08.38 Uhr: Vom 4. bis 10. Mai führten Einsatzkräfte der Landespolizei Schleswig-Holstein in allen Landesteilen zahlreiche Kontrollen im Rahmen der europaweit durchgeführten ROADPOL-Kontrollwoche "Truck und Bus" durch. Bei mehr als einem Viertel der Fahrzeuge wurden Verstöße festgestellt.Insgesamt wurden landesweit 1.333 Fahrzeuge kontrolliert und dabei 366 Verstöße festgestellt. Im Vergleichszeitraum des Vorjahrs stellten die Einsatzkräfte 321 Verstöße bei 1034 kontrollierten Fahrzeugen fest. In 106 Fällen (2025: 84) waren die festgestellten technischen Mängel der Fahrzeuge derart gravierend, sodass die Einsatzkräfte die Weiterfahrt untersagten. 8 (2025: 31) Fahrerinnen und Fahrer fuhren zu schnell und 813 (2025: 577) verstießen gegen die Sozialvorschriften (z.B. Verstoß Lenk-/Ruhezeiten). Die festgestellten Verstöße wurden konsequent geahndet und haben in der Regel Geldbußen zur Folge.
"Insbesondere die hohe Anzahl der festgestellten Verstöße gegen die Sozialvorschriften beweist, dass derartige Kontrollen unerlässlich sind, um die Verkehrssicherheit aller zu gewährleisten", so Lars Hilgendorff, zuständig für den verkehrspolizeilichen Aufgabenvollzug im Landespolizeiamt Schleswig-Holstein.
"Lkw und Busse stellen aufgrund ihrer Größe und ihres Gewichts eine erhebliche Gefahr im Straßenverkehr dar. Verstöße wie Geschwindigkeitsüberschreitungen, Überladung oder Missachtung von Sozialvorschriften erhöhen das Unfallrisiko und insbesondere die potenziellen Unfallfolgen deutlich", so Hilgendorff.
Die Landespolizei setzt weiterhin auf intensive Kontrollen und Prävention, um die Sicherheit auf den Straßen zu erhöhen.

Bei mehr als einem Viertel der Kontrollen wurden Verstöße festgestellt. Foto: Karl Erhard Vögele/Archiv
Text-Nummer: 179477 Autor: LPA/red. vom 13.05.2026 um 08.38 Uhr
