Warnstreik: Demo statt Shopping

Lübeck - Kücknitz: Am Freitag und Samstag fanden im Groß- und Einzelhandel Warnstreiks statt. Nach einer großen Kundgebung am Freitag in Hamburg trafen sich am Samstag rund 30 Gewerkschaftsmitglieder in Lübeck-Dänischburg.

Bisher haben laut der Gewerkschaft ver.di die Arbeitgeber weder im Einzelhandel noch im Großhandel ein Angebot für einen neuen Tarifvertrag vorgelegt. Der Warnstreik, der offenbar kaum Auswirkungen hatte, sei eine erste Warnung. Die Gewerkschaft lasse sich nicht hinhalten.

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ver.di Nord fordert für die Beschäftigten im Einzelhandel eine tabellenwirksame Entgelterhöhung von sieben Prozent, mindestens jedoch 225 Euro monatlich, sowie die Anhebung der unteren Entgeltgruppen auf ein rentenfestes Mindesteinkommen von 14,90 Euro pro Stunde. Für Auszubildende fordert die Gewerkschaft eine Erhöhung der Vergütungen um 150 Euro. Die Laufzeit des Tarifvertrags soll zwölf Monate betragen. Für die Beschäftigten im Groß- und Außenhandel fordert ver.di unter anderem eine Erhöhung der Löhne und Gehälter um sieben Prozent, mindestens jedoch 250 Euro monatlich, sowie eine Anhebung der Ausbildungsvergütungen um 150 Euro.

Am Samstag gab es im Rahmen des Warnstreiks eine Kundgebung in Dänischburg. Fotos: Peters, Video: Julia Lötsch

Am Samstag gab es im Rahmen des Warnstreiks eine Kundgebung in Dänischburg. Fotos: Peters, Video: Julia Lötsch


Text-Nummer: 179521   Autor: VG   vom 16.05.2026 um 16.40 Uhr

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