Und ewig ruft der eCall
Lübeck: Seit 2018 müssen alle neu eingeführten Autotypen, ab kommendem Jahr alle Neufahrzeuge, ein eCall-System besitzen. Ganz ausgereift ist das System aber noch nicht. Am Samstag gab es den dritten Fehlalarm in Lübeck innerhalb von fünf Tagen.
Um kurz nach 17 Uhr alarmierte ein eCall die Einsatzkräfte in die Straße Heimstätten. Da bei einem eCall von einem schweren Unfall auszugehen ist, rücken neben Polizei, Rettungswagen und Notarzt auch ein Zug der Feuerwehr aus, um eventuell Verletzte aus dem Autowrack zu befreien. Nach dem Gürtlerweg und A1 war die Straße Heimstätten der dritte Fehlalarm in dieser Woche.
Der eCall sollte ausgelöst werden, wenn die Airbags in einem Auto aktiviert wurden. Er überträgt automatisch Daten zur Position, zur Zahl der Mitfahrer und zur Antriebsart des Autos. Gleichzeitig wird eine Sprechverbindung hergestellt.

Auch in der Straße Heimstätten fanden die Einsatzkräfte keinen Unfall. Fotos: Oliver Klink
Text-Nummer: 179522 Autor: VG vom 16.05.2026 um 18.48 Uhr
