Beckergrube wird eine Million Euro teurer
Lübeck - Innenstadt: Archiv: Die Vollsperrung der Oberen Beckergrube läuft bereits seit Oktober 2024. Allmählich zeichnet sich ein Ende ab (wir berichteten). Aber es wird teurer als ursprünglich gedacht, um fast eine Million Euro. Das geht aus einem Bericht der Verwaltung für den Bauausschuss hervor. Die zusätzlichen Kosten fallen für Archäologie, Kampfmittelräumdienst und ein Kommunikationsbüro an.
Ursprünglich sollte der 1. Bauabschnitt 6,9 Millionen Euro kosten. Jetzt zeichnen sich laut Verwaltung Mehrkosten in Höhe von 960.000 Euro ab. So viel, dass die Zustimmung der Politik erforderlich ist.
Archäologen brauchen 600.000 Euro mehr
„Die Kostensteigerung erklärt sich durch stark gestiegene Kosten für die Archäologie“, begründet die Stadt in erster Linie die zusätzliche Million. Die Verwaltung spricht von „erheblichen Zusatzleistungen“, die „von keinem an der Planung und Baudurchführung Beteiligten in diesem Umfang vorhersehbar“ gewesen seien. Die Mehrkosten durch die Grabungen würden voraussichtlich 600.000 Euro betragen, womit die Archäologie dann insgesamt mehr als eine Million gekostet hat.
70.000 Euro für den Kampfmittelräumdienst
Auch die Kosten für den Kampfmittelräumdienst sind zu niedrig geschätzt worden. Die Mehrkosten sollen sich auf 70.000 Euro belaufen.
290.000 Euro für Projektsteuerung und Kommunikationsbüro
Mit weiteren 290.000 Euro schlagen Projektsteuerung und ein Kommunikationsbüro zusätzlich zu Buche. „Die Beauftragung einer Projektsteuerung für die Baudurchführung war zum Zeitpunkt der Projektfreigabe perspektivisch noch nicht angedacht und hat sich erst im Rahmen der Abstimmungen zur gemeinsamen Ausschreibung von TraveNetz, EBL und dem Bereich Stadtgrün und Verkehr als erforderlich gezeigt“, so die Verwaltung. Die Beauftragung eines Kommunikationsbüros sei während der Baudurchführung zum Zeitpunkt der Projektfreigabe noch nicht sicher gewesen. Man hätte da auch nur mit halb so hohen Kosten gerechnet, wie sie nun entstanden sind.
Immerhin: „Die reinen Baukosten entwickeln sich plangemäß“, so die Verwaltung, und: „Hier sind derzeit keine Kostensteigerungen zu erwarten.“
Weitere Kostensteigerungen möglich
Da die Baumaßnahme noch nicht abgeschlossen ist, ist das Ende der Fahnenstange möglicherweise noch nicht erreicht: Es könnten sich noch weitere Kostensteigerungen oder Kostensenkungen ergeben. Genau wird man das wohl erst im Herbst wissen, denn derzeit wird mit einem Abschluss der Baumaßnahme im November 2026 gerechnet. Verwaltung und Baufirma würden sich jedenfalls dafür einsetzen, dass die zeitlichen Verluste durch die lange Frostperiode aufgeholt werden, heißt es.
Archäologen brauchen 600.000 Euro mehr
„Die Kostensteigerung erklärt sich durch stark gestiegene Kosten für die Archäologie“, begründet die Stadt in erster Linie die zusätzliche Million. Die Verwaltung spricht von „erheblichen Zusatzleistungen“, die „von keinem an der Planung und Baudurchführung Beteiligten in diesem Umfang vorhersehbar“ gewesen seien. Die Mehrkosten durch die Grabungen würden voraussichtlich 600.000 Euro betragen, womit die Archäologie dann insgesamt mehr als eine Million gekostet hat.
70.000 Euro für den Kampfmittelräumdienst
Auch die Kosten für den Kampfmittelräumdienst sind zu niedrig geschätzt worden. Die Mehrkosten sollen sich auf 70.000 Euro belaufen.
290.000 Euro für Projektsteuerung und Kommunikationsbüro
Mit weiteren 290.000 Euro schlagen Projektsteuerung und ein Kommunikationsbüro zusätzlich zu Buche. „Die Beauftragung einer Projektsteuerung für die Baudurchführung war zum Zeitpunkt der Projektfreigabe perspektivisch noch nicht angedacht und hat sich erst im Rahmen der Abstimmungen zur gemeinsamen Ausschreibung von TraveNetz, EBL und dem Bereich Stadtgrün und Verkehr als erforderlich gezeigt“, so die Verwaltung. Die Beauftragung eines Kommunikationsbüros sei während der Baudurchführung zum Zeitpunkt der Projektfreigabe noch nicht sicher gewesen. Man hätte da auch nur mit halb so hohen Kosten gerechnet, wie sie nun entstanden sind.
Immerhin: „Die reinen Baukosten entwickeln sich plangemäß“, so die Verwaltung, und: „Hier sind derzeit keine Kostensteigerungen zu erwarten.“
Weitere Kostensteigerungen möglich
Da die Baumaßnahme noch nicht abgeschlossen ist, ist das Ende der Fahnenstange möglicherweise noch nicht erreicht: Es könnten sich noch weitere Kostensteigerungen oder Kostensenkungen ergeben. Genau wird man das wohl erst im Herbst wissen, denn derzeit wird mit einem Abschluss der Baumaßnahme im November 2026 gerechnet. Verwaltung und Baufirma würden sich jedenfalls dafür einsetzen, dass die zeitlichen Verluste durch die lange Frostperiode aufgeholt werden, heißt es.
Kommentare zu diesem Text (33):
K-H.Kutschner
schrieb am 19.5.2026 18.11 Uhr:
Ist doch scheißegal....
Für sinnlosen Quatsch ist doch in Lübeck immer noch irgendwo ein bisschen Geld übrig.
Hauptsache wir bekommen eine schöne, neue Wohlfühloase...
Dieter R
schrieb am 19.5.2026 18.37 Uhr:
es wär auch ein Wunder gewesen wenn man mit dem Geld ausgekommen wäre wie die Planung war. Man muss sich mal fragen warum die Archäologen jedes Mal wenn irgend wo eine Neue Baustelle ersteht müssen die Archäologen da beuteln. Was wollen Sie denn da neu entdecken . Sie haben doch schon überall in der Altstadt beuteln. Also werden sie nicht neues finden . Also die zusätzlichen 600000 Euro
hätte man sparen können. Denn so langsam reicht es mit den Ausgrabungen. ES ist nicht das erste mal das soviel Geld für ein e sinnlose Ausgrabung aus gegeben wurde. Genau so die zusätzlichen ausgaben von 290.000 Euro für Projektsteuerung und Kommunikationsbüro . Was sind das bei der Stadt bloss alles für Experten. Man kann nur mit dem Kopf schütteln wie hier in Lübeck mit Steuergelder umgegangen wirt . Und das bei dem Schuldenberg der Stadt.
Martin Stei
schrieb am 19.5.2026 18.44 Uhr:
Nee, ist klar :
Dass die Archäologie mit einsteigt und Kosten verursacht, wenn man in der Altstadt das Buddeln anfängt, war nicht vorhersehbar.
Die „Verwaltung“ schafft es immer wieder der Veralberung der Lübecker Steuerzahler eine neue Krone aufzusetzen
Caleb
schrieb am 19.5.2026 19.07 Uhr:
War nicht anders zu erwarten. Dann sollen die Verantwortlichen es aus ihrer Tasche bezahlen, immer erst die Bevölkerung hinhalten damit sie nicht auf die Barrikaden gehen und wenn es nicht mehr rückgängig zu machen geht kommt der Hammer
Manfred Vandersee
schrieb am 19.5.2026 19.43 Uhr:
Eine Million Euro, die für den Erhalt der Lübecker Verkehrsinfrastruktur sinnvoll eingesetzt wären. Stattdessen verfolgt Lübeck lieber das Ziel der Immobilitätspolitik und verschwendet hart erarbeitete Steuergelder.
der einzig wahre Dissident
schrieb am 19.5.2026 19.47 Uhr:
wer hat soviel Pinke Pinke, wer hat soviel Geld?
Kaliber45@yahoo.com
Kutscher
schrieb am 19.5.2026 20.12 Uhr:
@K-H.Kutschner
Ja, genau, Wohlfühloase. Man soll sich in Lübeck wohlfühlen! Ist Ihnen wahrscheinlich sch...egal, weil Sie nicht in der Innenstadt wohnen und dort vermutlich auch seit 10 Jahren nicht mehr gewesen sind. Alles was Sie nicht brauchen ist Quatsch. War ja abzusehen, ist nicht der erste hochqualifizierte Kommentar von Ihnen.
Birgit
schrieb am 19.5.2026 20.12 Uhr:
13,91 % mehr 🥵
Würde ich so arbeiten, hätte mein Arbeitgeber mir schon die Kündigung ausgesprochen.
Es war schon immer leicht, fremder Leute Geld auszugeben.
OHNE WORTE für so etwas Sinnloses und evtl noch nicht das Ende der Fahnenstange... und es wird noch teurer glaubst mir
Markus
schrieb am 19.5.2026 20.41 Uhr:
Chef, dieses Jahr muss ich 50.000 Euro mehr verdienen. Warum, fragt der Chef. Ich: Ach, nur so, ich brauche das Geld, habe es ja schon ausgegeben.
Sabina
schrieb am 19.5.2026 20.45 Uhr:
Warum wundert mich das nicht??? In Lübeck doch nichts Neues....
Brigitte
schrieb am 19.5.2026 22.14 Uhr:
@Birgit
Ich weiß nicht was Sie arbeiten, aber wenn es in irgendeiner Weise produktiv ist, dann ist es durchaus möglich, dass sich Ihre Arbeit allein im letzten Jahr um 13,91% verteuert hat. Wieviel mag es über 5 Jahre sein?
Hein Stockel
schrieb am 19.5.2026 23.23 Uhr:
„Lübeck hat es wieder geschafft: Aus einer Verkehrsachse mit mehreren Jahrhunderten Geschichte wurde ein groß angelegtes Experiment der praktischen Verkehrsvermeidung. Die Beckergrube, einst eine der wichtigsten Verbindungen der Stadt, scheint nun in den Geschichtsbüchern besser aufgehoben zu sein als im echten Leben.
Früher konnten die Busse bequem vor dem Theater halten. Heute beginnt der Theaterbesuch offenbar schon mit einer kleinen Wanderung durch die Altstadt. Bewegung ist schließlich gesund – vielleicht steckt dahinter ein geheimes Gesundheitsprogramm des Rathauses.
Die Verantwortlichen im Rathaus haben sicher lange gerechnet. Leider entstand bei den Berechnungen offenbar dasselbe Ergebnis wie bei einem Taschenrechner mit leerer Batterie: gar keines. Anders lässt sich kaum erklären, warum Millionen für dieses Prestigeprojekt ausgegeben werden, während manche Schulen aussehen, als hätten sie bereits die Hansezeit persönlich miterlebt.
Natürlich wurde alles ausführlich geplant, diskutiert, begutachtet, präsentiert, evaluiert, nachjustiert und anschließend nochmals in Arbeitsgruppen beraten. Das Ergebnis erinnert allerdings ein wenig an den Versuch, einen platten Reifen mit einem Kulturkonzept aufzupumpen.
Und während die Bürger versuchen herauszufinden, wie sie künftig von A nach B gelangen, wird ihnen erklärt, dass alles Teil einer modernen Vision sei. Vermutlich jener Vision, bei der man zuerst die Straßen sperrt und anschließend feststellt, dass tatsächlich weniger Verkehr fährt.
Man könnte fast meinen, die Beckergrube sei versehentlich einem Wettbewerb zum Thema ‚Wie erschwere ich möglichst vielen Menschen gleichzeitig den Alltag?‘ zum Opfer gefallen. Falls ja: Herzlichen Glückwunsch, der erste Preis dürfte sicher sein.
Aber keine Sorge: Bei der nächsten Wahl haben die Bürger die Gelegenheit, ihre Meinung mitzuteilen. Das ist deutlich sinnvoller als Eier zu werfen – und verursacht außerdem weniger Reinigungskosten für die Stadtkasse. Die hat schließlich gerade andere Ausgaben zu stemmen.“
Christian Kuhlmey-Becker
schrieb am 20.5.2026 7.16 Uhr:
Moin!
Die Profinörgler sind mal wieder am Werk. Sicherlich ist an dem Bauvorhaben "Beckergrube" das eine oder andere zu kritisieren (z.B. Einbindung und Entschädigung der Anrainergeschäfte), aber diese Pauschalurteile in den Kommentaren sind geradezu übergriffig. Die vorab-Kostenberechnungen beziehen sich auf die zu dem Zeitpunkt geltenden Preise. Da Glaskugeln nicht wirklich zuverlässig sind, sind unerwartete Schwierigkeiten nicht vorherzusehen. Wem kulturprägende Archäologie zu teuer ist, soll nach Wilhelmshaven ziehen. Wer die Verschönerung (=immaterielle Wertsteigerung ) unserer Altstadt egal ist, kann sich ja dafür einsetzen, endlich, wie nach dem Krieg geplant, per Häuserkahlschlag die Beckergrube bis zum Klughafen vierspurig zu verlängern, um sie dort mittels einer Brücke weiterzuführen.
Freut Euch doch, dass die Unannehmlichkeiten bald vorbei sind und genießt dann die neue Beckergrube!
K-H.Kutschner
schrieb am 20.5.2026 7.56 Uhr:
@Kutscher
Irrtum. Ich wohne mitten in der Innenstadt, bin täglich von diesen blödsinnigen Bauarbeiten persönlich betroffen und habe die Schnauze von diesem sinnlosen Quatsch, nicht nur von der Wohlfühloase, gestrichen voll!
Ohne diesen Mist habe ich micht übrigens nicht unwohl gefühlt...
Hanseat
schrieb am 20.5.2026 8.54 Uhr:
Es gibt kaum etwas Dümmeres und Gefährlicheres als wichtige Entscheidungen in die Hände von Leuten zu legen,die keinen Preis dafür bezahlen müssen,wenn sie daneben liegen !!!
Micha
schrieb am 20.5.2026 9.35 Uhr:
Das Lübeck nicht mit dem dem Geld der Bürger umgehen kann ist allgemein bekannt.
Hoffentlich hat man alle Parkplätze abgeschaft. Damit man nicht auf die Idee kommt dort versuchen zu parken um einem schönen und entspannten Einkauf zu tätigen oder nur eine kleine Besorgung zu erledigen.
Das Geld wäre besser angelegt für eine totale Sperrung der Innenstadt. Man könnte dann von den Fussgängern Eitritt nehmen wie im Zoo. Die Bürger aus dem Umland ca. 90% fahren dann nach Bad Schwartau zum Schopping.
Lübeck nein Danke
Kein Parken kein Kaufen.
Es reicht
Normal
schrieb am 20.5.2026 9.47 Uhr:
Es werden Projete angeschoben aber nie deren Ergebnisse in Abwägung mit dem Nutzen transparent gemacht.
Wieviele Blindgänger fand der Kampfmittelräumdienst? Wieviele Scherben Ziegel und Tassen fand die Archäologie?
Meines Erachtens ein staatliches Geldverbraten. Die Beckergrube wird nach Fertigstellung nicht mehr Menschen anziehen als vorher. Vielen Selbständigen im Einzelhandel dort hat die Aktionitis zudem das existentielle Rückgrat gebrochen. Mich wird der Ort weiterhin nicht anziehen.
Hans Lübsch
schrieb am 20.5.2026 10.10 Uhr:
Es sind nicht die 1 Mio. Euro. Es sind die Kommentare hier die ich richtig unangenehm zu lesen finde.
Jan H
schrieb am 20.5.2026 11.25 Uhr:
@ Hans Lübsch
Manche Kommentatoren haben aber in paar Punkten recht wozu alles aufmachen und Geld verschwenden
Wo es schlimmere Ecken gibt
Es muss nicht schick sein es muss komfortabel sein schaue dir mal den Gustav zb an oder den Übergang zum Ehrenfriedhof alles Sanierungsbedürftig die Bäckergrube war doch ihm guten Zustand
Lg Jan
Randolph Carter
schrieb am 20.5.2026 12.08 Uhr:
Krass.
Wie man an den Kommentaren sehen kann, gibt es in Lübeck extrem viele Experten.
Das reicht von "alles Quatsch!" über "sollten die Leute aus eigener Tasche zahlen".
Mein Vorschlag an all diese Kommentarspalten-Experten: Übernehmt ihr den Job doch.
Offensichtlich wisst ihr ALLES besser und könnt auch ALLES besser.
Anders kann man es sich nicht erklären, das immer und immer wieder die selben "Experten" hier meckern, kritisieren, rumblöken.
Also, beweist doch mal, das ihr mehr könnt, als nur großspurige Kommentare vom Sofa aus zu schreiben.
Ihr könnt doch mehr....oder?
MatthiasG.
schrieb am 20.5.2026 12.12 Uhr:
An alle Nörgler:
1. Wie bereits erwähnt wurde, werden Kosten nach Wert zum Planungszeitpunkt zzgl. Prozent X für Preissteigerungen kalkuliert.
Wer von euch hat im April 2025 gewusst, dass der Liter Diesel ein ja später 2,30 Euro kostet?
Auch Baukosten steigen inflationär.
2. Sind wir Weltkulturerbe. Da kommen immer Archäologen, ganz automatisch, und begleiten die Arbeiten.
3. Den Kampfmittelräumdienst hat bestimmt die Berufsgenossenschaft bestellt, war in der Fußgängerzone auch so.
Jetzt kann man unterschiedliche Meinungen zum Umbau haben, auch über Geschmäcker muss man nicht streiten.
Freut euch doch mal darüber, dass nichts kaputt gegangen ist, niemand wurde ernsthaft verletzt und fertig ist das auch bald.
Und die Anwohner, die hier nur gemeckert haben, sind bestimmt die ersten, die dort sitzen und sich freuen da wohnen zu dürfen.
Zukunft
schrieb am 20.5.2026 12.20 Uhr:
Hans Lübsch: Die Wahrheit ist immer unangenehm.
Thomas K.
schrieb am 20.5.2026 12.32 Uhr:
Wer war eigentlich in diesem Kontext von der Bürgerschaft, verantwortlich, für diese Behördenwillkür involviert... (namentlich und nicht nur behördlich!!!)
Oliver
schrieb am 20.5.2026 12.50 Uhr:
@Micha
schrieb am 20.05.2026 um 09.35 Uhr:
"(...)
Hoffentlich hat man alle Parkplätze abgeschaft. Damit man nicht auf die Idee kommt dort versuchen zu parken um einem schönen und entspannten Einkauf zu tätigen oder nur eine kleine Besorgung zu erledigen. (...)"
Wer zur Hölle muss unbedingt mit dem Auto in die Beckergrube fahren um da "entspannt einzukaufen" oder "eine kleine Besorgung zu erledigen"?
Nehmen wir den Supermarkt mit den 4 Buchstaben als Beispiel:
Wenn du unbedingt mit dem Auto einkaufen fahren musst, nimm einen der zahlreichen anderen Filialen in Lübeck und fahr da hin. Wenn du in der Nähe wohnst, lass deine Karre stehen und bewege gefälligst deine Butterstelzen, die man dir gegeben hat.
Ansonsten für fast jeden anderen Laden gibt es auch Alternativen außerhalb der Innenstadt, wenn es unbedingt mit dem Auto sein muss, oder nimm halt das Parkhaus!
Und ja, die Parkplätze in der Innenstadt müssen Geld kosten, sonst sind diese IMMER belegt und das von Langzeitparkern.
Anwohner haben in der Regel ihre eigenen Straßen zum Parken.
Und ansonsten fahren ab Januar auch wieder Busse dort entlang. Ist eh billiger als Tanken.
Und ganz ehrlich, niemand braucht dich dort vor Ort als Kunden. Es laufen da schon genug Fußgänger entlang und Leute, die mit dem Bus kommen. Das Märchen von wegen "Innenstadt stirbt ohne Autos" kannste deiner Oma erzählen, es gab früher auch ne autofreie Innenstadt und damals haben die Läden auch alle überlebt.
Immer dieses Mimimi der Autofanatiker...
Der andere Autofahrer
schrieb am 20.5.2026 13.08 Uhr:
Micha hat recht, die Innenstadt muss Auto und nicht Fußgängerfreundlicher werden. Deshalb schlage ich schon seit Jahren Vor jedes Gebäude in der Altstadt, das kein Einkaufsladen ist, abzureißen damit daraus Parkplätze gemacht werden. Wenn das nicht reicht dann müssen auch die Umsatzschwachen Einkaufsläden abgerissen werden.
Ach, anstatt das so kompliziert zu machen, einfach die gesamte Altstadt abreißen und dort ein großes Einkaufszentrum bauen. der Rest wird dann zum Parkplatz. Die Zukunft gehört schließlich dem Auto und nicht den Menschen.
links dumm
schrieb am 20.5.2026 13.18 Uhr:
Ist doch normal, dass die Traumtanzbehörde nicht rechnen und kalkulieren kann. Ideologie braucht keine Mathematik....
Leo
schrieb am 20.5.2026 13.56 Uhr:
Für das Geld hätten die lieber mal ne Brücke reparieren sollen. Alles nur noch (...). Nicht zum aushalten und ganz Lübeck ist ne Katastrophe. Au au au
karl klammer
schrieb am 20.5.2026 13.59 Uhr:
@MatthiasG.
"Freut euch doch mal darüber, dass nichts kaputt gegangen ist, niemand wurde ernsthaft verletzt und fertig ist das auch bald."
Muah, hahaha, ja, der war gut. Meinste ernsthaft, was??
MatthiasG.
schrieb am 20.5.2026 14.47 Uhr:
@Karl Klammer: Ja, meine ich.
Ich bin nämlich leicht zu Frieden zu stellen und nicht so'n Permanentdeprimierter...
Wenn man selbst nix auf die Kette bekommt, immer schön über andere nörgeln.
Sch... Leben, würde ich sagen...
Rainer
schrieb am 20.5.2026 17.46 Uhr:
Was regen wir uns über die Verteuerung auf? Selbst der Supermarkt um die Ecke hat um ca, 25% angezogen, und die gestiegenen Lohnkosten kommen oben drauf. Dafür bekommt Lübeck mit der umgestalteten Beckergrube ein neues Alleinstellungsmerkmal der ganz besonderen Art: Wir dürfen uns vor dem baufälligen Stadttheater zukünftig über einen "Tanzplatz" freuen, der beständig von mindestens 7 Buslinien gekreuzt wird. Ganz schön "abgefahren", gelle?
karl klammer
schrieb am 20.5.2026 18.27 Uhr:
@MatthiasG
Dafür kriegt man dich aber schnell an der richtigen Stelle, lass dir mal 'n Fell wachsen.
Übrigens: andere haben auch ne Meinung, nicht nur du. Merk dir das mal.
MatthiasG.
schrieb am 20.5.2026 20.29 Uhr:
@Karl Klammer: Du scheinst ja keine Meinung zu haben?! Du hast zumindest keine verlauten lassen.
Nur inhaltloses Gesülze...
Mike Neumann
schrieb am 22.5.2026 20.24 Uhr:
Das sind doch Peanuts!