Sana Kliniken: Sehr gute Behandlungsqualität erneut bestätigt

Lübeck - St. Jürgen: Archiv: Eine sehr gute Behandlungsqualität, verbunden mit hohen medizinischen Standards, ist der Anspruch der Sana Kliniken Lübeck an ihre Patientenversorgung. Diese wurde nun im Rahmen einer externen Qualitätssicherung positiv bestätigt. Die Sana Kliniken sind seit seit 2019 Mitglied des Netzwerkes Initiative Qualitätsmedizin (IQM), einem gemeinnützigen Zusammenschluss von rund 500 Krankenhäusern aus Deutschland und der Schweiz und damit dem größten Qualitätsnetzwerk im deutschsprachigen Raum.

Die Sana Kliniken Lübeck sind ein wichtiger Versorger für die Menschen weit über die Grenzen Lübecks hinaus, geprägt von Miteinander, Respekt und vor allem Patientenorientierung, wie Geschäftsführerin Angela Bartels betont: „Dieser Zielerreichungsgrad ist kein Zufall, sondern Ausdruck konsequenter Teamarbeit und eines klaren Qualitätsverständnisses. Unsere Mitarbeitenden leben Qualität jeden Tag. Genau das wird hier sichtbar. Gleichzeitig bestätigt uns das gute Abschneiden in unserem Anspruch, Qualität transparent zu messen, kontinuierlich zu verbessern und aktiv zu gestalten. Es ist für uns zugleich Ansporn, diesen Weg im Sinne unserer Patientinnen und Patienten konsequent weiterzugehen. Dafür gilt allen Beteiligten mein ausdrücklicher Dank.“

Zu den im Rahmen der IQM-Qualitätsmessung betrachteten relevanten Krankheitsbildern gehören zum Beispiel Herzinfarkte, Schlaganfälle, Lungenentzündungen und diverse unfallchirurgische Eingriffe. Neben weiteren Fachbereichen hat sich zum Beispiel die Pneumologie sehr gut entwickelt. Dies gilt insbesondere für den Bereich der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD). Hintergrund ist unter anderem die demografische Entwicklung: Mit einer älter werdenden Bevölkerung steigt auch die Zahl der Patientinnen und Patienten mit chronischen Lungenerkrankungen kontinuierlich an.

Um diesem wachsenden Bedarf gerecht zu werden, setzt die Sektion auf ein umfassendes, multimodales Behandlungskonzept. Neben der medizinischen Betreuung profitieren Patientinnen und Patienten von ergänzenden Angeboten wie Atemtherapie und Schulungsmöglichkeiten, die den Umgang mit der Erkrankung im Alltag erleichtern und die Lebensqualität verbessern sollen.

„Wir haben uns auf den wachsenden Bedarf eingestellt und freuen uns, unser Team weiter ausbauen zu können“, sagt Christine Hansen-Wester. „Mit inzwischen drei Fachärztinnen und Fachärzten für Innere Medizin und Pneumologie sind wir für unsere Patientinnen und Patienten da. Unterstützt werden wir dabei von speziell geschultem Pflegepersonal sowie der Physiotherapie.“

Sepsis als wichtiges Zukunftsthema
Eine Infektionserkrankung kann sich innerhalb weniger Stunden zu einem lebensbedrohlichen Zustand entwickeln, mit beträchtlichem Sterberisiko. Das ist Sepsis. Die Sana Kliniken Lübeck setzen sich intensiv dafür ein, mögliche Warnzeichen für eine solche Entwicklung frühzeitig zu erkennen, die Diagnose zu sichern und eine konsequente Therapie so rasch wie möglich leitliniengerecht zu beginnen“, betont Maik Exner, ärztlicher Sepsisbeauftragter der Sana Kliniken Lübeck. „Mit dem Sepsis-Team, bestehend aus ca. 20 Mitarbeitern sämtlicher Behandlungseinheiten, sowie dem breiten Schulungsangebot steigern wir die Kompetenz unserer Mitarbeiterschaft in der Früherkennung einer Sepsis beziehungsweise eines lebensbedrohlichen Gesundheitszustandes im Allgemeinen. Dazu nehmen wir tiefgreifende Anpassungen in unseren Klinikabläufen vor, damit die Patientenversorgung noch besser gelingt als bisher.“

Positive Entwicklung in der Viszeralmedizin
Ein weiterer Schwerpunkt mit positiver Entwicklung ist die Viszeralmedizin Süd am Standort der Sana Kliniken Lübeck. Die enge Zusammenarbeit zwischen den Sana Kliniken Lübeck und der Praxis für Gastroenterologie Hansestadt Lübeck hat sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich weiterentwickelt und soll künftig weiter ausgebaut werden. Mit dem neuen Chefarztduo der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie wurden dafür im vergangenen Jahr weitere wichtige Impulse gesetzt. Seit Sommer 2025 leiten Prof. Dr. med. Dr. Hendrik Schimmelpenning und Prof. Dr. Philipp Hildebrand gemeinsam die Klinik und bringen langjährige Erfahrung sowie unterschiedliche fachliche Schwerpunkte in die Weiterentwicklung des Bereichs ein.

„Die enge Verbindung von ambulanter und stationärer Medizin ist für die Patientinnen und Patienten ein enormer Vorteil“, sagt Prof. Dr. Hendrik Schimmelpenning. „Wir sehen hier in Lübeck die Chance, moderne Konzepte zu entwickeln und gemeinsam mit unseren regionalen und überregionalen Partnern Strukturen zu schaffen, die die medizinische Betreuung dauerhaft verbessern. Das betrifft u.a. Krebserkrankungen des Verdauungstraktes und chronisch entzündliche Darmerkrankungen.“

Die Qualitätsdaten zu allen betrachteten relevanten Behandlungsfeldern können ab sofort jederzeit auf der Homepage der Sana Kliniken Lübeck eingesehen werden unter www.sana.de.
Hauptgebäude der Sana Kliniken Lübeck am Standort Süd in der Kronsforder Allee. Foto: Sana Kliniken Lübeck
Hauptgebäude der Sana Kliniken Lübeck am Standort Süd in der Kronsforder Allee. Foto: Sana Kliniken Lübeck

Text-Nummer: 179615    Autor: Sana/red.    vom 21.5.2026 12.07 Uhr

Kommentare zu diesem Text (5):

Dr. P. Voeltz

schrieb am 21.5.2026 12.45 Uhr:
Leider kann ich nach drei stationären Behandlungen in verschiedenen Abteilungen während der vergangenen 10 Jahre diese positive Beurteilung keinesfalls bestätigen! pv🩺

AL

schrieb am 21.5.2026 14.11 Uhr:
Da habe ich auch ganz andere Erfahrungen gemacht.

Leistungssportler

schrieb am 21.5.2026 14.32 Uhr:
@Dr. P. Voeltz:

(...)

Meine persönliche Erfahrung sagt ganz entschieden das Gegenteil:

Im Gegensatz zu stat. Behandlungen in einer hier ansässigen Uni-Klinik wurde ich in der Sana-Klinik während so einiger stat. Behandlungen wie ein Mensch(!) und fachlich hervorragend(!) behandelt! (auch hier verschiedene Abteilungen)
Ich habe auch nur positive Äußerungen / Erfahrungen in der und über die Sana-Klinik vernommen ...
Bitte sagen Sie mir noch kurz, warum Sie nach der ersten so schlechten(?) Erfahrung noch zweimal danach doch wieder dort erschienen sind?

Sylvia Zastrow

schrieb am 22.5.2026 5.56 Uhr:
Ist auch eine Patientenbefragung durchgeführt worden ?

Harry

schrieb am 22.5.2026 8.38 Uhr:
(...)

Zudem empfinde ich das deutsche Gesundheitssystem seit Jahren als problematisch. Immer mehr Krankenhäuser werden privatisiert, oft von denselben Anbietern, was eine Monopolstellung fördert. Dabei scheint das Wohl der Patienten immer mehr zugunsten von Profitinteressen in den Hintergrund zu rücken. Gleichzeitig beklagen Krankenkassen, dass die Beiträge zu gering sind, obwohl sie hohe Überschüsse erwirtschaften und die Geschäftsleitungen mit Boni belohnt werden.

Diese Entwicklung erinnert mich immer mehr an das amerikanische Gesundheitssystem, das vor allem auf Profit ausgelegt ist und bei dem der Zugang zur medizinischen Versorgung für viele Menschen stark eingeschränkt ist. Das macht mich sehr besorgt hinsichtlich der Zukunft unserer medizinischen Versorgung.