Radweg Ratzeburger Allee: Erster Abschnitt fertig, Baustelle wandert

Lübeck - St. Jürgen: Der erste Abschnitt der Radroute Plus in der Ratzeburger Allee ist fertiggestellt und wird ab Mittwoch, 3. Juni 2026, für den Radverkehr freigegeben. Radfahrer können diesen Abschnitt zwischen Stresemannstraße und Mönkhofer Weg während der weiteren Bauarbeiten in beide Fahrtrichtungen nutzen. Die Baustelle wird nun auf die gegenüberliegende, stadteinwärtige Straßenseite verlegt. Der motorisierte Verkehr wird weiterhin umgeleitet, die Busspur bleibt erhalten.

„Mit der Freigabe des ersten Teilabschnitts wird ein wichtiger Schritt beim Ausbau der Radroute Plus erreicht. Dass der erste Radschnellweg in Schleswig-Holstein nicht dort entsteht, wo viel Platz ist, sondern dort, wo viele Menschen Rad fahren – mitten in einer Großstadt, mitten in Lübeck –, ist keineswegs selbstverständlich. Die Umsetzung erfordert viel Kraft und großen Aufwand für Anwohnerinnen und Anwohner, Baufirmen, Stadt und Land. Gleichzeitig schaffen wir damit eine moderne Infrastruktur, die sichere, klimafreundliche und zukunftsfähige Mobilität für viele Menschen im Alltag ermöglicht. Allen Anwohnern, Verkehrsteilnehmern und am Bau Beteiligten herzlichen Dank für Ihre Geduld und Unterstützung“, erklärt Bürgermeister Jan Lindenau.

Auch Bausenatorin Joanna Hagen hebt die Bedeutung des Projekts hervor: „Mit dem neuen Abschnitt auf der Ratzeburger Allee schaffen wir eine klare, sichere und komfortable Führung für den Radverkehr auf einer der wichtigsten Verkehrsachsen der Stadt. Das ist ein entscheidender Beitrag zur Verkehrssicherheit, insbesondere für den Schulverkehr, und zugleich ein starkes Signal für die Förderung des Radverkehrs und den Klimaschutz.“

Baustelle wandert auf stadteinwärts führende Straßenseite
Im ersten Bauabschnitt wurde der bestehende Radweg auf der stadtauswärtsführenden Seite vollständig erneuert und auf drei Meter verbreitert. Zusätzlich entstand ein Sicherheitstrennstreifen zwischen Fahrbahn und Radweg. Damit erfüllt der Abschnitt die Qualitätsstandards eines Radschnellwegs.

Während der folgenden Bauphase wird die Baustelle auf die gegenüberliegende, stadteinwärtige Straßenseite verlegt. Der motorisierte Verkehr wird weiterhin umgeleitet, die Busspur bleibt erhalten.

Im Rahmen des Radwegebaus werden auch die Bushaltestellen barrierefrei ausgebaut und die Fahrbahn grundhaft saniert. Zudem werden die Lichtsignalanlagen erneuert.

Markt Am Brink jederzeit erreichbar
Der Marktplatz Am Brink ist jederzeit über den Mühlentorplatz kommend über die Straßen Antonistraße, Hüxtertorallee und Bäckerstraße erreichbar. Zudem bleibt die Fußgängerquerung zum Wochenmarkt bestehen. Das Parken am Wochenmarkt ist wie gewohnt möglich.

Der weitere Ausbau der Radroute Plus in der Ratzeburger Allee erfolgt schrittweise in mehreren Bauabschnitten. Die Arbeiten entlang der gesamten Strecke sollen bis 2028 abgeschlossen werden.

Hintergrund
Mit der Radroute Plus realisiert die Hansestadt Lübeck den ersten Radschnellweg Schleswig-Holsteins. Als Teil des regionalen Radschnellnetzes der Metropolregion Hamburg soll die rund zwölf Kilometer lange Route künftig Bad Schwartau, Lübeck und Groß Grönau miteinander verbinden.

Ziel der Radroute Plus ist es, die Erreichbarkeit für Pendler zu verbessern und eine leistungsfähige Alternative zum Auto zu schaffen. Darüber hinaus soll die Verkehrssicherheit erhöht werden, insbesondere im Sinne der Vision Zero (Vermeidung aller Unfälle) und im Hinblick auf den Schulverkehr. Gleichzeitig dient das Projekt der Förderung des Radverkehrs sowie dem Klimaschutz durch die Stärkung emissionsarmer Mobilität.

Weitere Informationen sind online abrufbar unter www.luebeck.de.

Der erste Abschnitt der Radroute Plus in der Ratzeburger Allee ist fertiggestellt und wird ab Mittwoch, 3. Juni 2026, für den Radverkehr freigegeben. Foto: HL

Der erste Abschnitt der Radroute Plus in der Ratzeburger Allee ist fertiggestellt und wird ab Mittwoch, 3. Juni 2026, für den Radverkehr freigegeben. Foto: HL


Text-Nummer: 179751   Autor: Presseamt/red.   vom 29.05.2026 um 16.57 Uhr

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Kommentare zu diesem Text:

Lübecker

schrieb am 29.05.2026 um 21.09 Uhr:
Diesen Radschnellweg braucht kein Mensch. Verschwendung von Steuergeldern. Lieber die vorhandenen in stand setzen. Fahre jeden Tag eine Buckelpiste zur Arbeit. Die Radwege in Lübeck sind eine Katastrophe

T.J.

schrieb am 29.05.2026 um 23.24 Uhr:
Lübecker hast ja Recht. Aber Lübeck will nun mal die Erste Stadt in Schleswig-Holstein sein mit dem Radschnellweg. Genauso ist es mit der Beckergrube 2 Orte um sich Herr aus zu heben, wie es in Rest der Stadt aussieht ist egal. Siehe nur 1 Jahr stillstand bei der Mühlentor Brücke oder 5 Jahre bei der Hubbrücke. Gustav radbruch Platz ist auch ein schadfleck