Kind aus der Ostsee gerettet
Lübeck - Travemünde: Am Samstag gegen 12.10 Uhr beobachteten Rettungsschwimmer der DLRG vor Travemünde ein Kind, das beim Baden in der Ostsee in Not geraten war. Die in solchen Fällen übliche Rettungskette inklusive Feuerwehr und Rettungshubschrauber wurde alarmiert.
Die Rettungsschwimmer der DLRG konnten das Kind aus dem Wasser retten. Der Rettungshubschrauber landete mit dem Notarzt am Strand. Die Einsatzkräfte konnten aber schnell Entwarnung geben. Das Kind blieb unverletzt und musste nicht ins Krankenhaus. Zum Alter des Kindes konnte die Polizei zunächst keine Angaben machen.
Viele Lübecker wunderten sich, dass der Rettungshubschrauber blau und nicht orange war. Der für Lübeck zuständige Rettungshubschrauber „Christoph 12“ hatte am Samstag zu einem Tag der offenen Tür nach Siblin eingeladen, die Bundespolizei hatte deshalb einen Ersatz gestellt.

Der Rettungshubschrauber landete direkt am Strand. Fotos: Helge Normann
Text-Nummer: 179773 Autor: VG vom 30.05.2026 um 14.45 Uhr

Kommentare zu diesem Text:
Eule
schrieb am 03.06.2026 um 11.41 Uhr:
Immerwieder schön zu sehen, dass es zwischen all den "Horrormeldungen", die man überwiegend nur noch liest auch malwieder etwas mit Happy End gibt. Steuer-und Spendengelder sinnvoll genutzt, das liest man auch sehr gerne. Vielen Dank und an der Stelle großen Respekt vor allen beteiligten Einsatzkräften.
Aber eine Sache, die mich interessiert (nur Interesse, kein Gemeckere): Wieso steht der Christopher ausgerechnet zur Badesaison für ein "Tag der offenen Tür"-Programm zur Verfügung? Ich finde es zwar super, als ich als Kind damals in UKSH lag konnte ich ihm den ganzen Tag bei Starten und Laden zuschauen und das war schon echt cool. Wäre so eine Aktion außerhalb der Badesaison nicht aber eigentlich sinnvoller? Oder ist die Poizei bei der Badesicherheit generell so im Hintergrund beteiligt?