Kontrolle am Lindenplatz: 33 Verstöße geahndet

Lübeck - St. Lorenz Nord: Am Donnerstagvormittag (28.05.2026) kontrollierten Einsatzkräfte des 2. Polizeireviers und des Kommunalen Ordnungsdienstes der Hansestadt Lübeck Kraftfahrzeugführer und Radfahrer am Verteilerkreis am Lindenplatz und in angrenzenden Bereichen. Insgesamt wurden 33 Verstöße nach der Straßenverkehrsordnung geahndet und vier mündliche Verwarnungen ausgesprochen. Darüber hinaus registrierten die Einsatzkräfte zwei Straftaten.

Von 10:00 bis 11:45 Uhr kontrollierten die Einsatzkräfte des 2. Polizeireviers und der Polizeistation Buntekuh 31 Radfahrer und acht Kraftfahrzeuge im Bereich des Verteilerkreises am Lindenplatz und in umliegenden Straßen. Insgesamt ahndeten die Beamten in 25 Fällen eine falsche Fahrbahnbenutzung durch Radfahrer. Dabei nutzten die Betroffenen unter anderem unzulässigerweise den Gehweg oder den Radweg entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung. Zudem stellten sie jeweils zwei Handyverstöße bei Radfahrern sowie Autofahrern fest. Darüber hinaus leiteten die Beamten der Polizeistation Buntekuh und des 2. Polizeireviers Lübeck Ermittlungsverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz ein.

Die gemeinsamen Kontrollen der Polizei und des Ordnungsamtes erfolgen in einem regelmäßigen Rhythmus. Ziel ist es, die Anzahl von Radfahrunfällen langfristig zu senken, insbesondere vor dem Hintergrund gesteigerter Unfälle unter Beteiligung von Pedelecs im Jahr 2025.

Einsatzkräfte kontrollierten Kraftfahrzeugführer und Radfahrer am Verteilerkreis am Lindenplatz und in angrenzenden Bereichen. Foto: Archiv/STE

Einsatzkräfte kontrollierten Kraftfahrzeugführer und Radfahrer am Verteilerkreis am Lindenplatz und in angrenzenden Bereichen. Foto: Archiv/STE


Text-Nummer: 179796   Autor: Polizei/red.   vom 01.06.2026 um 09.17 Uhr

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Kommentare zu diesem Text:

Quintessenz Biker

schrieb am 01.06.2026 um 10.24 Uhr:
Sind noch viel zu wenig Kontrollen von Radlern etc.. dieses offensichtliche ignorieren von Regeln in Form von auf falscher seite fahren,handynutzung,nicht klingeln,querfeldein fahrerei etc pp .. Hauptproblem ist meistens reine Faulheit..

Petra

schrieb am 01.06.2026 um 10.43 Uhr:
Radfahrer vs PKW-Fahrer
31 8
Die Radfahrer haben mal wieder Ihr bestes gegeben.

Andreas Anders

schrieb am 01.06.2026 um 11.46 Uhr:
Mündliche Verwahnungen gerade bei Radfahrern welche gegen die Fahrtrichtung oder auf Fußwegen fahren, nützen NICHTS!
Auch diese sollten zur Kasse gebeten werden!
Denn gerade diese sind die, welche schwerste Unfälle provozieren /herausfordern und wortwörtlich unter die Räder der KFZ geraten!

Corney

schrieb am 01.06.2026 um 12.38 Uhr:
@ Andreas Anders

Dem ist nicht s mehr hinzuzufügen!!!👍🏻

Marilyn

schrieb am 01.06.2026 um 12.54 Uhr:
Der erste Kommentar. Hack doch auf pkw Fahrer rum die Sind nicht die Bohne 🫘 besser hängen auch am händy. Nicht angegurtet manche haben die Musik so laut. Das es krank macht. Ach ne. Blechkisten Fahrer sind ja zum größten Teil Balla Balla

Petra

schrieb am 01.06.2026 um 13.02 Uhr:
Ich bin auch Radfahrer und verstehe die Fussgänger und PKW\-Fahrer voll und ganz.Heute zum Beispiel wartete ich auf Grün mit dem Rad und plötzlichen schossen noch 3 Radfahrer bei Rot rüber.Einen hatte ich kurz angesprochen was der zu mir sagte möchte ich hier nicht kommentieren.

Käpten Dotterbart

(eMail: fose-danta@gmx.de) schrieb am 01.06.2026 um 13.12 Uhr:
Ich bin für ein komplettes Verbot von Fahrradfahren rund um den Lindenplatz. Sollen die Herschaften doch bitte schieben, solange da nicht eine Ampelkreuzung eingerichtet ist.

Engelsgrubenbewohner

schrieb am 01.06.2026 um 13.13 Uhr:
>> Andreas Anders
Wie gut sich die Autofahrer an Verkehrsregeln halten, sieht man super in der Engels- und noch besser in der Fischergrube. Dort wird munter entgegen der Einbahnstraße gefahren. Am Freitag war zur Abwechslung mal eine Kontrolle in der Fischergrube: die beiden Mitarbeiterinnen des Ordnungsamts waren mit der Flut der Falschfahrer überfordert . Alles PKW mit HL-Kennzeichen, die unerlaubterweise abkürzen wollen.

Die Engelsgrube wird auch gerne mal entgegen der Einbahnstraße (und jeder Vernunft) runtergeheizt – dort sollte wirklich klar sein, dass dort eine Eingangsstraßne-Regelung herrscht. Und Schilder sollte jeder Autofahrer lesen können.

"Aber die Fahrradfahrer ..."

Oliver

schrieb am 01.06.2026 um 13.31 Uhr:
Ohne generell Verstöße gutheißen zu wollen, finde ich es wichtig hier hervorzuheben, dass wir hier vom Lindenteller reden.
Autofahrer mögen es vielleicht nicht wissen, aber hier gibt es ein ziemliches Problem, was hier übersehen wird und ich kann sehr gut nachvollziehen, wieso der Radweg der falschen Seite benutzt wird oder der Gehweg, weil die einzige richtige vorgeschriebene Alternative das Fahren auf der Fahrbahn zwischen den ganzen Autos wäre, was man niemanden wirklich zutrauen kann, vor allem nicht während des Berufverkehrs und vor allem nicht älteren Personen oder Kindern.

Denn was hier vergessen wird, ist, dass vom Holstentor aus kommend Richtung ZOB, sowie in anderer Richtung vom ZOB aus kommend Richtung Puppenbrücke kein Radweg am Kreisverkehr entlang führt, der die jeweiligen Abfahrten vom Kreisverkehr miteinander verbindet.
Schaut euch den Kreisverkehr auf Google Maps an per Satellitenfoto-Ansicht, dann seht ihr was ich meine. Es führt einfach kein durchgängiger Radweg um den Lindenplatz herum. Man wird entweder auf die Fahrbahn geleitet.
Theoretisch könnte man auch die Abfahrt Fackenburger Allee bzw. die Moislinger Allee in anderer Richtung nehmen, bis zur 1. Ampel fahren, dort Fußgänger spielen, weil Fußgängerampel, und dann wieder zum Lindenplatz zurückfahren um dort dann zur eigentlichen Abfahrt weiterzufahren.
Das macht keiner, bzw. kommt keiner auf die Idee die falsche Abfahrt zu nehmen um dann mit Hilfe einer Ampel zur richtigen Abfahrt zu kommen.

Ich z.B. steige vor dem Lindenplatz ab und schiebe bis zu der Abfahrt, die ich nehmen wollen würde. Das Fahren auf der Fahrbahn dafür bin ich einfach nicht lebensmüde genug, das ist viel zu gefährlich.

Man kann hier mal wieder viel auf Radfahrer schimpfen, aber gerade beim Lindenplatz sollte man auch den Kontext beachten, denn hier ist das definitiv ein bauliches Problem. Hier müsste ein Umbau erfolgen mit einem durchgängig um den ganzen Kreisverkehr führenden baulich getrennten Radweg.

Petra

schrieb am 01.06.2026 um 13.42 Uhr:
Andreas Anders
Es geht nicht einzelne Strassen sondern das Gesamtbild von euer fahren.Ich habe nichts gegen Radfahrer aber sie denken "Ich habe überall Vorfahrt.

Bumbu Glissmann

schrieb am 01.06.2026 um 15.54 Uhr:
So lange Verkehrsregeln von Fahrradfahrern nur als "unverbindliche Empfehlung" gesehen werden, wird sich nicht viel ändern.

Misanthrop

schrieb am 01.06.2026 um 17.14 Uhr:
Solange es keine Halterhaftung beim PKW gibt, ist jegliche Diskussion hinfällig ...

Otto Schneider

schrieb am 01.06.2026 um 18.01 Uhr:
@ Oliver und Co.

Ja, der LindenPlatz ist sehr gefährlich und ungünstig für Radfahrende, und genau deswegen wurde die Stadtgraben-Brücke unweit davon, also wirklich kaum ein Umweg, je nach dem sogar eine Abkürzung g, ausschließlich für Fahrradfahrende und Zufußgehende gebaut.

Sehr gut und angenehm zu befahren.

Aber sehr, sehr schlecht ausgeschildert und viel zu wenig publiziert.

Wer dort entlangfährt ist sicher und kann entspannt und ruhig seines Weges fahren, ohne aus der Not heraus irgendwelche Verkehrsregeln zu missachten.

Ja, man kann sich als Radfahrer sehr schämen, wie manche Radler den Ruf der Anderen zerstören.

Es ist keine Frage des Fahrzeugs, sondern eine Frage des Charakters, und den könnte man formen, sofern der Wille und die Möglichkeiten bestehen würden.

Gegeneinander hetzen und ausspielen, lässt dritte, sehr unliebsame Typen gewinnen, anstatt konstruktiv mit Politik und Verwaltung nach geeigneten Lösungen zu suchen - und zu entwickeln.

Pomm

schrieb am 01.06.2026 um 19.05 Uhr:
Was wollen Sie uns eigentlich sagen, Marilyn?

Jan

schrieb am 01.06.2026 um 19.54 Uhr:
Bitte fasst euch alle mal selbst an die Nase keiner hält sich immer an die Straßenverkehrsordnung

Würden sich alle immer an die Straßenverkehrsordnung halten dann würde die staat kein Geld einnehmen es wird halt immer den einen geben der sich nicht daran hält und zeigt nicht immer auf der macht was falsch sondern achtet auf euch das ihr alles Richtig macht

lg Jan H

Pedro

schrieb am 01.06.2026 um 20.47 Uhr:
@Petra
Um mal so bei Ihren Worten zu bleiben: Ich hab ja nichts gegen Leute die hier Kommentare schreiben, A B E R ...
Du merkst es schon?

Arno Peter Klitzing

schrieb am 01.06.2026 um 20.55 Uhr:
Unfälle: Lübeck hat die gefährlichste Kreuzung Deutschlands | Doku | NDR Story
Link zum Video
https://www.youtube.com/watch?v=iXE1u2oVhZI

Oliver

schrieb am 02.06.2026 um 08.21 Uhr:
@Otto Schneider
schrieb am 01.06.2026 um 18.01 Uhr:
"(...) Ja, der LindenPlatz ist sehr gefährlich und ungünstig für Radfahrende, und genau deswegen wurde die Stadtgraben-Brücke unweit davon (...) gebaut.
(...)
Aber sehr, sehr schlecht ausgeschildert und viel zu wenig publiziert."

Da stimme ich dir voll und ganz zu. Niemand käme in der Regel auf die Idee nach einer Brücke etwas abseits der Straße zu schauen, vor allem nicht, wenn explizit drauf hingewiesen wird, dass es eine sichere Alternative zur Puppenbrücke gibt.

Das Problem fehlender Beschilderung verschärft sich zudem, wenn du z.B. vom ZOB aus Richtung Innenstadt willst. Fährst du die Straßen entlang hast du wieder den Lindenplatz im Weg zwischen ZOB und der Stadtgrabenbrücke, hier müsstest du dann schon vom ZOB aus aufmerksam machen, dass die Leute Richtung Innenstadt über die Konrad-Adenauer-Straße mit dem Rad fahren müssten um zur Stadtgrabenbrücke gelotst zu werden. Am besten direkt am Bahnhof für alle, die mit Zug in Lübeck ankommen direkt quasi den "optimalen Weg" in die Innenstadt ausschildern, am besten auf einen farbig markierten Radweg (früher gabs ja auch rote Fahrradwege hier und dort).

Karlo

schrieb am 02.06.2026 um 15.33 Uhr:
Immer wieder am Lindenplatz. Man sollte vielleicht auch mal St.Jürgenring kontrollieren. Da wird fast nur falsch gefahren. Falsche Richtung und leider auch Eltern mit kleinen Kindern und viele andere. Da ist es schon zur Normalen Zustand geworden. Polizei und Ordnungsamt fahren ständig vorbei. Es wird an der neuen Kreuzung bei Rot gefahren. Es ist nur eine Frage der Zeit,wenn da was passiert. Ich selber bin als Fußgänger schon gerammt worden,weil sich begegnende Radfahrer ausweichen mussten.Es gab keine Entschuldigung. Es wurde weiter geradelt. Echt super die armen Radfahrer.

Ruth Kock

schrieb am 02.06.2026 um 17.45 Uhr:
@Käpten Dotterbart, dann müssen such alle anderen Verkehrsteilnehmer verbannt werden, denn rotlichtverstöße begehen Autofahrer genauso wie Fußgänger!
Das beste wäre, DIE VERKEHRSTEILNEHMERER ALLER ART LERNEN WIEDER SICH AN VERKEHRSREGELN ZU HALTEN UND JEDER RÜCKSICHT AUF DEN ANDEREN NIMMT! Dann obskuren Auch weniger Unfälle!

Ruth Kock

schrieb am 02.06.2026 um 18.02 Uhr:
@Petra, das gleiche kann man von Autofahrern sagen!
Ich habe aufgehört zu zählen wie oft mir vor die Füße gefahren wurde weil man,verbotswiedrich links abbiegen wollte, von Ausfahrten runerbrettert usw,usw. Einmal angefahren weil eine Autofahrerin der Meinung war rückwärts von einem nicht gültigen ,,Parkplatz" fuhr ohne zu schauen und dann noch meinte das ich meine Fresse halten soll sonst fährt sie mich gleich tot! Ergo die meisten Autofahrer sind nicht besser!

Oha

schrieb am 02.06.2026 um 20.34 Uhr:
@ Ruth Kock

Erstaunlich finde ich, das die Menschen wissen daß das rückwärts fahren mit einem KFZ unter Sichtbehinderung stattfindet.

Trotzdem wird tapfer hinter den erkennbar rückwärts fahrenden Autos stur drauflos gefahren und gepöbelt, wenn es dann eng wird.
Radfahrer haben es nicht nötig, mitzudenken.
Mit ein bisschen Freundlichkeit wären wir alle zufriedener.
Gilt natürlich auch für Autofahrer!