Bürgermeister eröffnete das Stadtradeln
Lübeck: Archiv: Bei bestem Radelwetter eröffnete Bürgermeister Jan Lindenau am vergangenen Samstag, 30. Mai 2026, um 11 Uhr am Verwaltungszentrum Mühlentor die Kampagne „Stadtradeln“ in Lübeck. Höhepunkt der anschließenden Auftakttour war, mit freundlicher Unterstützung der Stadtwerke Lübeck, ein geführter Besuch des Solarthermieparks im Stadtteil Moisling.
„Aktuelle Radinfrastrukturprojekte, wie der Fahrradschnellweg, beweisen, wie wichtig für uns guter und sicherer Radverkehr in Lübeck ist“, so Bürgermeister Lindenau in seiner Eröffnungsrede vor über 50 Fahrradbegeisterten. Ute Obel, Leiterin des Bereichs Umwelt, Natur- und Verbraucherschutz, rief als Kapitänin des Teams „Hansestadt LüBike“ in ihrer Begrüßung alle Teilnehmenden dazu auf, so oft wie möglich in den kommenden drei Wochen das Fahrrad zu nutzen und fleißig Kilometer für Lübeck zu sammeln.
Unter erfahrener Leitung von Martin Brüning vom ADFC Lübeck e. V. und seinem Begleitteam startete anschließend die beliebte Auftakttour. Die Route der rund 32 Kilometer langen Strecke führte entlang des ersten Abschnitts des Radschnellwegs zum Mönkhofer Weg und durch den Hochschulstadtteil aus dem Stadtgebiet heraus. Nach einer Pause am Dorfbrunnen in Krummesse ging es mitten durch grüne Felder und Wälder vorbei am Gut Rothenhausen zu einem besonderen Zwischenstopp, dem Solarthermiepark Moisling. Auf dem rund 3 Hektar großen Gelände erzeugen rund 790 in Reihen aufgestellte Solarkollektoren mit Kraft der Sonne grüne Wärme für den angrenzenden Stadtteil.
Projektleiter Malte Ernst von den Stadtwerken Lübeck führte die Gruppe über das Gelände, erläuterte die Funktionsweise der Anlage und stellte sich den vielen interessierten Fragen der Gäste. Diese Fernwärmeanlage zählt mit 12.500 Quadratmetern Solarthermiefläche zu den größten in Deutschland. Die Teilnehmenden honorierten den sehr informativen Vortrag und den besonderen Einblick mit viel Applaus und freuten sich zudem über die bereitgestellte kleine Energieversorgung mit Obst, Müsliriegeln und kühlen Getränken.
Unser Stadtradeln-Star: Tatkräftige Unterstützung haben die Lübecker Radelnden in diesem Jahr durch den Stadtradeln-Star, Rainer Schröder. Er radelt im Team „Campus Hören“ und berichtet während der Aktionszeit im Stadtradeln-Blog von seinen Erlebnissen.
In den ersten Tagen wurden bereits über 70 000 km von mehr als 1.900 aktiv Radelnden in über 180 Teams zurückgelegt (Stand 2. Juni 2026, 15 Uhr). Anmeldungen sind weiterhin möglich unter www.stadtradeln.de.
Über die aktualisierte Stadtradeln-App lassen sich die geradelten Kilometer jetzt noch einfacher erfassen. Die Stadtradeln-Aktionszeit geht in Lübeck vom 2. Juni bis 19. Juni 2026.
Aktuelle Informationen zur Aktion in Lübeck gibt es unter www.stadtradeln.de oder beim lokalen Organisationsteam unter klimaleitstelle@luebeck.de.
Unter erfahrener Leitung von Martin Brüning vom ADFC Lübeck e. V. und seinem Begleitteam startete anschließend die beliebte Auftakttour. Die Route der rund 32 Kilometer langen Strecke führte entlang des ersten Abschnitts des Radschnellwegs zum Mönkhofer Weg und durch den Hochschulstadtteil aus dem Stadtgebiet heraus. Nach einer Pause am Dorfbrunnen in Krummesse ging es mitten durch grüne Felder und Wälder vorbei am Gut Rothenhausen zu einem besonderen Zwischenstopp, dem Solarthermiepark Moisling. Auf dem rund 3 Hektar großen Gelände erzeugen rund 790 in Reihen aufgestellte Solarkollektoren mit Kraft der Sonne grüne Wärme für den angrenzenden Stadtteil.
Projektleiter Malte Ernst von den Stadtwerken Lübeck führte die Gruppe über das Gelände, erläuterte die Funktionsweise der Anlage und stellte sich den vielen interessierten Fragen der Gäste. Diese Fernwärmeanlage zählt mit 12.500 Quadratmetern Solarthermiefläche zu den größten in Deutschland. Die Teilnehmenden honorierten den sehr informativen Vortrag und den besonderen Einblick mit viel Applaus und freuten sich zudem über die bereitgestellte kleine Energieversorgung mit Obst, Müsliriegeln und kühlen Getränken.
Unser Stadtradeln-Star: Tatkräftige Unterstützung haben die Lübecker Radelnden in diesem Jahr durch den Stadtradeln-Star, Rainer Schröder. Er radelt im Team „Campus Hören“ und berichtet während der Aktionszeit im Stadtradeln-Blog von seinen Erlebnissen.
In den ersten Tagen wurden bereits über 70 000 km von mehr als 1.900 aktiv Radelnden in über 180 Teams zurückgelegt (Stand 2. Juni 2026, 15 Uhr). Anmeldungen sind weiterhin möglich unter www.stadtradeln.de.
Über die aktualisierte Stadtradeln-App lassen sich die geradelten Kilometer jetzt noch einfacher erfassen. Die Stadtradeln-Aktionszeit geht in Lübeck vom 2. Juni bis 19. Juni 2026.
Aktuelle Informationen zur Aktion in Lübeck gibt es unter www.stadtradeln.de oder beim lokalen Organisationsteam unter klimaleitstelle@luebeck.de.
Kommentare zu diesem Text (12):
Zero Sugar
schrieb am 3.6.2026 15.41 Uhr:
70000 km. Das ist ein klares Zeichen weiter so ,Blechkisten ade , ab in die Presse 🤪
Rainer
schrieb am 3.6.2026 17.04 Uhr:
Sehr nützliche Aktion! Und wenn man wie unser Bürgermeister anscheinend keinen Führerschein besitzt oder sich kein eigenes Auto leisten will, ist Radeln doch eine der sinnvollsten Fortbewegungsalternativen...
Manfred Vandersee
schrieb am 3.6.2026 17.06 Uhr:
Die Menschen, die selbst keine Blechkisten benötigen, weil sie einen Job mit regelmäßigen Arbeitszeiten und kurzen Wegen haben, können sich glücklich schätzen.
Wer wenig oder gar keine Termine hat, braucht nicht zwingend ein Auto und spart somit viel Geld.
Nur leider sind viele Menschen auf die Blechkisten angewiesen, weil sie unregelmäßig arbeiten und an vielen Einsatzorten unterwegs sind und leider auch weite Wege zum Arbeitsplatz zurücklegen müssen.
Durch die Blechkisten werden alle Annehmlichkeiten des modernen Lebens erst ermöglicht. Wenn die autohassende Bevölkerung noch in den tiefsten Schlummerträumen liegt, ist vieles schon längst erledigt. Regale sind aufgefüllt, alles ist sauber und der Müll längst weggefahren und die Heizung ist im Winter wieder repariert worden.
Radi
schrieb am 3.6.2026 19.05 Uhr:
Das Beste war natürlich, dass der Bürgermeister zwar da war und Dinge geblubbert hat, aber nicht mitgefahren ist.
Willi 19
schrieb am 3.6.2026 19.27 Uhr:
Eine gute Kombination aus Auto , Fahrrad ist das Sinnvolle Miteinander. Ohne auf die Autos , die sogar Steuern zahlen zu verzichten. Leider manchmal nicht zu ändern. Wer aber rückwärts gehen möchte, der ist verloren.
Stattradler
schrieb am 3.6.2026 23.18 Uhr:
Durchhalten Stattradler: Nur 3 Wochen auf unseren meist völlig kaputten Radwegen treten, dann könnt ihr endlich wieder auf die Lübecker Standardfortbewegungsart, das Autofahren auf gut ausgebauten Magistralen, umstellen.
Micha
schrieb am 4.6.2026 9.34 Uhr:
Moin,
ich liebe diese Radfahrer, die auf der Straße nebeneinander fahren!!
EB
schrieb am 4.6.2026 10.34 Uhr:
@Micha ...ja genau, weil das ja auch die breite Masse an Radfahrern darstellt.
Als Autofahrer sollte sich jeder mal an die eigene Nase fassen ...Thema Handy, Blinken verlernt, 50 in der 30 Zone und und und.
Stabenreusch
schrieb am 4.6.2026 10.53 Uhr:
@Micha - 👏👍 vollste Zustimmung. Ergänzung: ... oder schön mittig der Straße. Ich hab einst gelernt, mein Fahrrad am rechten Rand zu führen. Okay, ist etwas länger her und anscheinend nicht mehr up to date.
Luebecker
schrieb am 4.6.2026 11.05 Uhr:
@Stabenreusch , genau ...wenn man ganz rechts fährt mit dem Rad ist es für den Autofahrer auch deutlich einfach ohne jeglichen Mindestabstand zu überholen. Passiert TÄGLICH !
Nachschulung : innerhalb geschlossener Ortschaften 1,5 m , ausserhalb sogar 2m...und wenn das nicht geht weil die Strasse schmal ist dann dürfen Autos überhaupt nicht überholen . Und die Regeln wurden nicht von Radfahrern gemacht sondern für sie weil teils nur mit wenigen Zentimetern überholt.
Also hört mal auf mit dem Autofahrer Mimimi und haltet Euch erstmal selber an die Regeln.
Röttger
schrieb am 4.6.2026 11.38 Uhr:
@EB - Warum eine so extrem vehemente Stellungnahme, diese Wut, frag ich mich.
Eine Verallgemeinerung ("... breite Masse ....") wird angeprangt, die niemand vorgenommen hat.
Im nächsten Absatz wird selbst eine solche Verallgemeinerung vorgenommen ("... jeder ...").
Ich mag auch Verkehrsteilnehmer nicht - egal welcher Art - die sich nicht regelkonform verhalten und damit zu einer Gefahr werdenkönnen, zum einen für sich selbst. Da hält sich mein Mitleid allerdings in sehr engen Grenzen. Zum anderen auch für andere, was viel schwerer negativ zu bewerten ist.
"... der werfe den ersten Stein ..." (Johannes 8,7 in der Version Lutherbibel 2017).
Stabenreusch
schrieb am 4.6.2026 11.56 Uhr:
@Luebecker - WOW, heftig und agro. "... ohne jeglichen Mindestabstand ..."
Weder gesagt noch gemeint. Interpretation geht fehl.
"Nachschulung" obsolet.
Bin selbst Radfahrer und KEIN Autofahrer (auch hier Fehl-Interpretation). Als solcher ist es schwer bis unmöglich, nebeneinander her oder mittig Fahrende zu überholen.