E-Scooter-Fahrer stürzt in der Kanalstraße

Lübeck - Innenstadt: Am Dienstagabend (02.06.2026) kam es in der Lübecker Innenstadt zu einem Unfall mit einem E-Scooter. Ein 20-jähriger Mann stürzte und zog sich Kopfverletzungen zu.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand befuhr ein 20-jähriger Mann aus dem Kreis Herzogtum Lauenburg gegen 20:00 Uhr mit einem Leih-E-Scooter die Kanalstraße. An einer Ampelanlage wollte er die Straße überqueren, als er offenbar die Kontrolle über das Fahrzeug verlor und alleinbeteiligt zu Boden stürzte.

Der junge Mann fiel dabei auf den Kopf und verletzte sich. Ein Passant bemerkte den Unfall und informierte Rettungsdienst und Polizei. Nach einer ersten medizinischen Versorgung vor Ort wurde der 20-Jährige in ein Lübecker Krankenhaus gebracht.

Bei der Unfallaufnahme ergaben sich keine Hinweise auf eine Einnahme von Alkohol, Drogen oder Medikamenten durch den Fahrer. Die Klärung der genauen Unfallursache ist Bestandteil der eingeleiteten Ermittlungen.

Der junge Mann fiel dabei auf den Kopf und verletzte sich. Nach einer ersten medizinischen Versorgung vor Ort wurde der 20-Jährige in ein Lübecker Krankenhaus gebracht. Foto: Symbolbild

Der junge Mann fiel dabei auf den Kopf und verletzte sich. Nach einer ersten medizinischen Versorgung vor Ort wurde der 20-Jährige in ein Lübecker Krankenhaus gebracht. Foto: Symbolbild


Text-Nummer: 179862   Autor: Polizei/red.   vom 03.06.2026 um 13.51 Uhr

Text teilen: auf facebook +++ auf X (Twitter) +++ über WhatsApp

Text ausdrucken. +++  Text ohne Bilder ausdrucken.

Text kommentieren.


Kommentare zu diesem Text:

Idefixkimba

schrieb am 03.06.2026 um 15.08 Uhr:
Wann kommt endlich die Helmpflicht, für ein 25 er Mofa braucht es einen Helm , E-Biks E-Skooter nicht....obwohl problemlos die gleiche Geschwindigkeit erreicht werden kann.
Warum nur bei einem Verbrennermotor???
Die verursachten "Kopfschmerzen " hätten vermieden werden können.
Gute Besserung dem Verunfallten.
Und nun, freie Fahrt für alle Gegenkommentare😅😅

Oliver

schrieb am 03.06.2026 um 15.27 Uhr:
Viele Leihroller sind in einem sehr schlechten Zustand, da oftmals mit denen umgegangen wird, wie mit einem Gefangenen im Nordkorea-Gefängnis.

Kann also sehr gut möglich sein, dass an den Rädern oder an der Bremse irgendwas nicht in Ordnung gewesen ist.

Biggi

schrieb am 03.06.2026 um 17.14 Uhr:
Wer in Lübeck mit dem Fahrrad oder dem Roller unterwegs ist, weiß um die unberechenbaren Radwege. Hohe Bordsteine, die überwunden werden müssen, Asphaltrisse, -löcher und holprige durch Baumwurzeln entstandene Stellen auf dem Radweg, um nur einige Gefahren zu nennen, führen immer wieder zu prekären Situationen. Es sollten viel mehr Radfahrbahnen saniert und nicht nur geflickt werden.
Dem Verletzten wünsche ich gute Besserung!

Meinhart Erschwanz

schrieb am 03.06.2026 um 20.38 Uhr:
Vielleicht war es ja der E-Scooter-Fahrer der gestern mit Highspeed die Wahmstrasse, vor HAerder, zwischen wartenden Buspassagieren hinabschoss.

Auf meinen Hinweis daß dies ein Gehweg sei drehte er um, um mich zu bedrohen.

(...)

Gerade bei E-Scootern hat sich eine derartig rücksichtslose Ignoranz entwickelt das es einen graust.

Sylvia Zastrow

schrieb am 04.06.2026 um 06.05 Uhr:
Diese E Scooter Fahrer, eine ständige Gefahr für Fahrradfahrer !

Hans Hansen

schrieb am 04.06.2026 um 10.10 Uhr:
Lübecker Infrastruktur ist im wahrsten Sinne halsbrecherisch... auch sowas sind Folgekosten von maroder Infrastruktur.

Quintessenz Biker

schrieb am 04.06.2026 um 10.46 Uhr:
Zuerst dem verunfallten alles Gute.. hoffe er lernt daraus.. fahre selbst täglich das ganze jahr Pedelec und diese E Roller sind der letzte mist.. zu zweit fahren,selbst väter mit ihren Töchtern und aggro sind die allermeisten.. noch schlimmer als Radler,Helmpflicht befürworte ich auf jeden fall,das würde evtl dieses zu zweit fahren etc bei e rollern etwas einschränken,trage selber Helm.. desweiteren begegnen mir mehr getunte e Roller als getunte pedelecs..Ich fahre ca 7000 km pro Jahr durch lübeck und glaube da schon mir ein abbild machen zu können.. ergo..uffpasse :-)

Mündiger Bürger

schrieb am 04.06.2026 um 10.48 Uhr:
Keiner hat's gesehn, vielleicht wurde wieder versucht einhändig mit Händy in der Hand E-Roller zu fahren, scheint wohl grade cool zu sein.....
Und die Nummer mit der Beleidigung nach dem Aufmerksam machen hab ich auch schon erlebt.Aus dem Straßenverkehr verbannen.

Quintessenz Biker

schrieb am 04.06.2026 um 10.50 Uhr:
@ möchtegern meinhart lächerlich.. ihr völlig sinnbefreiter kommentar passt total zu ihrem lächerlichen Namen.. sie sind höchstwahrscheinlich der schlimmste von allen.

So ist das

schrieb am 04.06.2026 um 10.52 Uhr:
Wie man immer beobachten kann, WIE die Scooterfahrer fahren, ist es doch klar, dass die früher oddr später irgendwo rein- oder drauffahren:
Bei voller Fahrt aufs Handy glotzen, oder in der Weltgeschichte rumglotzen statt nach vorn zu sehen, zu Zweit, faxen machen und so weiter. Sind halt eben dämlich!
Und jetzt soll der Roller Schuld sein? Ja klar! Es sind Idioten, die den Roller fahren, dass sieht man jeden Tag!

Oliver

schrieb am 04.06.2026 um 12.37 Uhr:
@So ist das:
"(...) Und jetzt soll der Roller Schuld sein? (...)"

Wenn du wüsstest wie kaputt viele der Leihroller sind, würde ich das nicht ausschließen wollen.
Welche Roller sind denn das wo immer zu zweit drauf gefahren wird oder die herumgeworfen werden oder ähnliches?
Richtig, die Leihroller.

Wenn ich mal auf einen dieser Roller angewiesen bin (beispielsweise, wenn meiner mal nen Platten hatte und ich auf Lieferung vom Ersatzschlauch wartete), dann ist das immer ein Glücksspiel einen vernünftigen Roller zu erwischen, weil gerade je nach Anbieter merkt man, dass manche Roller nicht aussortiert werden. Gerade bei den günstigeren Anbietern sind sehr viele an den Rädern defekt oder irgendwas klappert hinten herum oder der Lenker blockiert in einer Richtung.

Die Leute gehen mit fremden Eigentum einfach um wie sie wollen und andere dürfen es ausbaden. Also ja, ich würde einen Defekt am Roller nicht ausschließen, im Beitrag wurde nicht erwähnt, dass es Eigenverschulden gewesen wäre oder eine fahrlässige Fahrweise, also man sollte nicht immer den Leuten das Schlimmste unterstellen.

Misanthrop

schrieb am 04.06.2026 um 13.59 Uhr:
@Meinhart

E-Roller sind versicherungspflichtig. Gar nicht erst die Diskussion suchen. Kennzeichen fotografieren/aufschreiben und bei der Polizei anzeigen.

Ich feier ja mittlerweile die Möglichkeit, Autofahrer in der "Mein Lübeck" App zu melden. Fotos machen, Grund der Meldung (98% Falschparken) wählen, Bilder und Text hochladen. Funktioniert super.

Warum soll man sich mit solchen Egoisten noch streiten? Entspannt ungemein, wenn man nicht mehr pöblen muss, weil einige Mitmenschen denken, ich habe auf ihren Egoismus Rücksicht zu nehmen.

Verstehe

schrieb am 04.06.2026 um 16.25 Uhr:
@Misantroph

Genau so habe ich Sie mir vorgestellt.

Misanthrop

schrieb am 04.06.2026 um 17.26 Uhr:
@Verstehe

Jaja... Ich verstehe. Passt dir nicht, dass ich meiner Bürgerpflicht nachkomme und Verkehrsbehinderungen assozialer Autofahrer melde.

Kommt jetzt diese hohle Phrase wegen Lumpen im Land? Dieses ganze Geheuchel einer gewissen Bubble geht mir so auf den Sack. (...)

Verstehe

schrieb am 04.06.2026 um 20.50 Uhr:
@ Misantroph

Einfach mal in die Vergangenheit schauen, von wegen Bürgerpflicht, da gibt's schlimme Beispiele!

Lernen Sie lieber mal freundlichen Umgang und zu lächeln!

Misanthrop

schrieb am 05.06.2026 um 08.16 Uhr:
@Verstehe schrieb am 04.06.2026 um 20.50 Uhr:

"Einfach mal in die Vergangenheit schauen, von wegen Bürgerpflicht, da gibt's schlimme Beispiele!"

Da fallen mir als schlimme Beispiele eigentlich nur die Judenverfolgung, Hexenverbrennung und die Stasi Zeiten ein.
Und das mit Parkverstößen zu vergleichen ist mehr als fragwürdig und wahrscheinlich sogar strafrechtlich relevant. Da relativierst du einfach mal die schlimmsten Verbrechen der Geschichte mit Parksünden. (...)

Gustav Rudolf Üne

schrieb am 05.06.2026 um 10.16 Uhr:
Die Diskussion besteht im Kern aus zwei Ebenen:

1. Sachthema: Ist das Melden von Falschparkern legitim oder unangenehmes Denunziantentum?


2. Metaebene: Beide Gesprächspartner greifen zunehmend die Person statt das Argument an.



Position von „Misanthrop“

Die Argumentation lautet:

Falschparker behindern andere Menschen.

Die App bietet eine offizielle Möglichkeit, Verstöße zu melden.

Das Melden erspart direkte Konflikte.

Wer Regeln missachtet, muss mit Konsequenzen rechnen.


Das ist grundsätzlich eine nachvollziehbare und rechtlich unproblematische Position. Die Nutzung offizieller Meldewege ist keine ungewöhnliche Form der Bürgerbeteiligung.

Allerdings verwendet „Misanthrop“ stark wertende Begriffe wie:

„Egoisten“

„asoziale Autofahrer“

„Geheuchel einer gewissen Bubble“


Dadurch wird die Diskussion emotionalisiert und polarisiert.


---

Position von „Verstehe“

„Verstehe“ bringt zunächst kein Sachargument gegen das Melden von Falschparkern vor.

Stattdessen beginnt er mit:

> „Genau so habe ich Sie mir vorgestellt.“



Das ist ein klassischer persönlicher Seitenhieb (Ad-hominem-Angriff).

Später folgt:

> „Einfach mal in die Vergangenheit schauen, von wegen Bürgerpflicht, da gibt's schlimme Beispiele!“



Hier wird offensichtlich auf historische Denunziationssysteme (Nationalsozialismus, Stasi usw.) angespielt.

Das Problem dabei:

Es wird keine konkrete Parallele begründet.

Das Melden eines Parkverstoßes an eine Behörde ist etwas grundlegend anderes als die Verfolgung politischer Gegner oder ethnischer Gruppen.

Der Vergleich wirkt eher als moralische Diskreditierung des Gegenübers als als sachliches Argument.


Anschließend:

> „Lernen Sie lieber mal freundlichen Umgang und zu lächeln!“



Auch das ist kein Sachargument, sondern eine Belehrung.


---

Reaktion von „Misanthrop“

Die Antwort enthält einen berechtigten Kern:

Der historische Vergleich ist tatsächlich sehr schwach begründet.

Zwischen dem Melden von Ordnungswidrigkeiten und historischen Verfolgungssystemen bestehen erhebliche Unterschiede.


Allerdings überzieht „Misanthrop“ dann ebenfalls:

> „wahrscheinlich sogar strafrechtlich relevant“



Das ist sehr zweifelhaft. Ein solcher Vergleich mag geschmacklos oder unangemessen sein, ist aber normalerweise nicht strafbar.

Außerdem:

> „Da sieht man des Pudels Kern sehr deutlich.“



Damit wird wieder die Person statt das Argument bewertet.


---

Rhetorische Fehler

Bei „Verstehe“

Ad-hominem („Genau so habe ich Sie mir vorgestellt“)

Historischer Vergleich ohne belastbare Analogie

Moralisierung statt Argumentation


Bei „Misanthrop“

Abwertung ganzer Gruppen („asoziale Autofahrer“)

Unterstellung von Motiven

Übertreibung bei der Behauptung einer möglichen Strafbarkeit



---

Wer argumentiert stärker?

Rein argumentativ hat „Misanthrop“ die deutlich stärkere Ausgangsposition:

Er nennt einen konkreten Sachverhalt (Falschparken).

Er verweist auf einen offiziellen Meldeweg.

Er begründet, warum er diesen nutzt.


„Verstehe“ liefert dagegen praktisch kein Gegenargument gegen das Melden von Verkehrsverstößen, sondern kritisiert vor allem die Haltung der Person.

Allerdings verschlechtert „Misanthrop“ seine Position durch die aggressive Wortwahl. Dadurch entsteht der Eindruck, dass es ihm nicht nur um die Durchsetzung von Regeln geht, sondern auch um Verachtung gegenüber bestimmten Verkehrsteilnehmern.

Kurz gesagt: In der Sache wirkt „Misanthrop“ überzeugender, im Tonfall nehmen sich beide Seiten wenig. Die Diskussion entwickelt sich schnell von einer Debatte über Falschparker zu einem gegenseitigen Angriff auf Charakter und Weltanschauung.

Verstehe

schrieb am 05.06.2026 um 20.40 Uhr:
@Gustav Rudolf Üne

Recht interessant, wie Sie die Diskussion " zerlegen" und bewerten.
Es ist so, das das Falschparken teilweise aus der Not heraus stattfindet, weil immer mehr Parkplätze entfallen.

Nur, weil es legal ist, seine Mitbürger über eine App und das Nummernschild anzuschwärzen, finde ich es trotzdem nicht richtig, letztendlich wird dadurch die Bevölkerung gespalten und die Fronten verhärten immer mehr.

Letztendlich sollten die Bürger miteinander leben und nicht gegen einander.

Vielen Dank für die Aufschlüsselung unseres ( Misantroph/ Verstehe) Disputes.

Oliver

schrieb am 08.06.2026 um 07.37 Uhr:
Verstehe
schrieb am 05.06.2026 um 20.40 Uhr:
"(...)
Es ist so, das das Falschparken teilweise aus der Not heraus stattfindet, weil immer mehr Parkplätze entfallen.

Nur, weil es legal ist, seine Mitbürger über eine App und das Nummernschild anzuschwärzen, finde ich es trotzdem nicht richtig, letztendlich wird dadurch die Bevölkerung gespalten und die Fronten verhärten immer mehr. (...)"


Klar, nur weil ich in einer Lagerhalle nicht genug Platz haben mag, stelle ich dafür mit Paletten die Rettungswege zu. Kann man nur hoffen, dass nix brennt.

Regeln gibt es nicht ohne Grund und wer Gehwege oder Radwege zuparkt, sodass ein Vorbeikommen nicht mehr möglich ist ohne Auszuweichen, begeht zudem auch Behinderung und ggf. auch Nötigung.
Bei meiner Arbeit ist vor der Firmenauffahrt auf der anderen Straßenseite ein absolutes Halteverbot. Wenn da einer parkt, mache ich direkt Fotos und melde dies per App, denn das Halteverbot steht dort, damit LKW auch vernünftig die Auffahrt anfahren können ohne parkende Autos zu beschädigen. Aber ständig meinen Leute dort parken zu müssen, wenn man die Leute drauf anspricht wird man beleidigt oder es heißt immer "sind doch nur 5 Minuten". Wenn dann ein LKW anliefern will, darf der entweder herumrangieren und blockiert dabei den Verkehr oder muss warten bis das Halteverbot wieder frei ist. Findest du das in Ordnung?


"(...) Letztendlich sollten die Bürger miteinander leben und nicht gegen einander."

Das gilt aber in beide Richtungen. Man kann nicht erwarten, dass das Falschparken als selbstverständlich angesehen wird und Nicht-Autofahrer immer einstecken müssen. Da stellst du dir das Geben und Nehmen ein wenig zu einseitig vor.