Kammerkonzert: Flöte, Viola und Harfe im Mittelpunkt
Lübeck - Innenstadt: Archiv - 13.06.2026, 12.30 Uhr: Im Audienzsaal des Rathauses Lübeck erklingen am 16.06.2026 um 19:30 Uhr Werke von Johann Sebastian Bach, P. D. Q. Bach, Jean Françaix, Nino Rota, Jacques Ibert, Isaac Albéniz und Maurice Ravel. Flöte, Viola und Harfe stehen im Mittelpunkt der Veranstaltung.Der Hirtengott Pan verliebt sich in die Nymphe Syrinx. Sie weist ihn zurück, flieht und lässt sich am Ufer des Ladon in ein Schilfrohr verwandeln. Als Pan sie dort findet, streicht sein Seufzer durch das Röhricht und erzeugt einen Klang, der ihn tief bewegt. Er schneidet das Schilfrohr und formt daraus ein Instrument – die erste Flöte. So erklärt der Mythos ihren Ursprung.
Querflöte und Blockflöte zählen zu den ältesten und wandelbarsten Instrumenten überhaupt. Ihr charakteristischer Klang begleitet die Menschheit seit Jahrtausenden. Bereits in der Steinzeit wurden Flöten aus Knochen gefertigt und vermutlich rituell genutzt. Die Querflöte hat ihre Wurzeln in Asien und gelangte über Handelswege nach Europa.
Im 8. Kammerkonzert zeigt sich ihre ganze Vielfalt in der Kombination mit Viola und Harfe: vom schwebenden „Siciliano“ aus der Sonate Es-Dur BWV 1031 von Johann Sebastian Bach über die feinsinnigen Cinque Piccoli Duetti von Jean Françaix und die Sonate für Flöte und Harfe des für seine Filmmusiken bekannten Komponisten Nino Rota bis zum verspielten Entr’acte von Jacques Ibert. Auch Werke, die für diese feinsinnige Instrumentenkombination bearbeitet wurden, erklingen: die Sonata Piccola der fiktiven Komponistenfigur P. D. Q. Bach, erfunden von Peter Schickele, Auszüge aus der Suite española von Isaac Albéniz sowie die ursprünglich für Klavier geschriebene Sonatine von Maurice Ravel.
Das Konzert findet am 16.06.2026 ab 19:30 Uhr im Lübecker Rathaus (Audienzsaal) statt. Karten gibt es an den bekannten Vorverkaufsstellen.

Beim 8. Kammerkonzert stehen Flöte, Viola und Harfe im Mittelpunkt. Foto: Irina Stroh
Text-Nummer: 179910 Autor: Theater/red. vom 13.06.2026 um 12.30 Uhr
