HKF: 140 Sängerinnen und Sänger in der Große Altefähre
Lübeck - Innenstadt: Archiv - 06.06.2026, 21.19 Uhr: Drei Chöre, rund 140 Sängerinnen und Sänger und eine gemeinsame Botschaft: Beim Hansekulturfestival wurde die Große Altefähre am Samstag zu einem Ort der Begegnung, des Miteinanders und der musikalischen Vielfalt.
Die Chöre Great King Kate, Sound of Our Lives und der Lübecker Kneipenchor präsentierten zunächst jeweils ihre eigenen Programme und zeigten dabei eindrucksvoll ihre musikalische Vielfalt und Individualität. Von kraftvollen Arrangements bis zu gefühlvollen Momenten entstand ein abwechslungsreicher Konzertnachmittag, der das Publikum sichtbar bewegte.

Der emotionale Höhepunkt folgte zum Abschluss: Alle drei Chöre vereinten sich zu einem gemeinsamen Finale. Rund 140 Stimmen verschmolzen dabei zu einem einzigen Klangkörper und setzten ein hörbares Zeichen für Toleranz, Offenheit und ein respektvolles Miteinander. Die gemeinsame Botschaft gegen Hass und Ausgrenzung wurde dabei nicht nur gesungen, sondern spürbar gelebt.
Gerade dieser Abschluss machte deutlich, welche besondere Kraft entsteht, wenn Menschen unterschiedlichster Hintergründe gemeinsam Musik machen. Unterschiedliche Stimmen, Altersgruppen, Kulturen und Persönlichkeiten wurden für einen Moment zu einer gemeinsamen Sprache: Musik.
Die besondere Atmosphäre der Großen Altefähre sorgte zwar für große Nähe zwischen Publikum und Chören, gleichzeitig zeigte dieser außergewöhnliche Zusammenschluss aber auch, welches Potenzial in solchen Projekten steckt. Wenn 140 Sängerinnen und Sänger gemeinsam auftreten und ein so starkes Zeichen für Gemeinschaft setzen, wird schnell deutlich, dass diese Idee eigentlich noch mehr Raum verdient.
Das Konzert war damit nicht nur ein musikalischer Höhepunkt des Hansekulturfestivals, sondern auch ein eindrucksvoller Beweis dafür, wie verbindend Musik wirken kann.

Beim Hansekulturfestival ist auch in den Seitenstraßen viel los: Drei Chöre traten am Samstag in der Straße Große Altefähre auf. Fotos: GG
Text-Nummer: 179926 Autor: PM/red. vom 06.06.2026 um 21.19 Uhr
