Vortrag über Lübecks diplomatische Rolle in der Frühen Neuzeit

Lübeck - Innenstadt: Archiv - 08.06.2026, 14.31 Uhr: Der Verein für Lübeckische Geschichte und Altertumskunde lädt am Donnerstag, 11. Juni 2026, um 18 Uhr zu einem Vortrag in die Große Börse, Eingang Markt, des Rathauses ein. Prof. Dr. Indravati Félicité, Erlangen spricht über "Lübecks Macht und Ohnmacht. Die Hansestadt als diplomatischer Akteur im europäischen Konzert der Frühen Neuzeit".

Lübeck war im Mittelalter und danach ein großer „Player“ in Nordeuropa und beherrschte perfekt die Klaviatur der Diplomatie. Der Vortrag widmet sich der systematischen Analyse der diplomatischen Präsenz der Stadt Lübeck im frühneuzeitlichen Europa. Im Zentrum der Untersuchung steht die Funktion Lübecks als einflussreicher Akteur innerhalb der komplexen europäischen Machtordnung. Der Vortrag von Frau Felicité ist der sechste einer sich durch das Jahr 2026 ziehenden Vortragsreihe unter dem Titel: „Ziemlich viel Freiheit. Stadt und Städtische Autonomie 1226-2026."

Die Besucher erwartet dieses Mal ein besonderes Highlight. Die Veranstaltung findet statt in spezieller Kooperation mit dem Lübecker Shanty-Chor Möwenschiet, der den Vortrag mit seinem Auftritt musikalisch umrahmen wird.

Der Verein für Lübeckische Geschichte lädt zusammen mit dem Archiv der Hansestadt, dem Europäischen Hansemuseum, der Gemeinnützigen und dem Lehrstuhl für Regionalgeschichte der CAU Kiel ein, zu entdecken, was die stadtstaatliche Autonomie für die wirtschaftliche, politische und kulturelle Entwicklung Lübecks in den Jahrhunderten nach 1226 bedeutete.

Der Handels- und Schifffahrtsvertrag der drei Hansestädte Lübeck, Bremen und Hamburg mit König Ludwig XV. von Frankreich, 1717. Foto: Veranstalter

Der Handels- und Schifffahrtsvertrag der drei Hansestädte Lübeck, Bremen und Hamburg mit König Ludwig XV. von Frankreich, 1717. Foto: Veranstalter


Text-Nummer: 179955   Autor: Veranstalter/red.   vom 08.06.2026 um 14.31 Uhr

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