Bilanz: 280.000 Besucher beim Festival in der Altstadt

Lübeck - Innenstadt: Archiv - 08.06.2026, 16.11 Uhr: "Das Hansekulturfestival (HKF), das vom 5. bis 7. Juni 2026 im Seefahrerviertel auf der Lübecker Altstadtinsel gefeiert wurde, war ein Fest der Lebensfreude", zieht die Lübeck und Travemünde Marketing GmbH (LTM) als Veranstalter Bilanz. Aus der Politik gibt es erste Kritik an der mangelnden Barrierefreiheit und den hohen Preisen der Gastronomie.

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"Es war ein gelungenes, fröhliches und ausgelassenes Fest mit einem geschätzten Ergebnis von über 280.000 Besuchern – trotz der Regenschauer am Freitag und Sonntag", so die LTM. "Zehn Jahre nach der ersten Ausgabe verwandelte sich das Quartier rund um St. Jakobi mit über 500 Programmpunkten erneut in eine lebendige Bühne zwischen Untertrave, Koberg und Kanalstraße – mit offenen Höfen, langen Tafeln, Straßenkunst, Kinderaktionen, Theater, Tanz, Live-Musik und ganz viel Gastfreundschaft." Es wurde unter der Federführung der Lübeck und Travemünde Marketing GmbH (LTM) drei Tage lang ein buntes Programm mit rund tausend Akteuren und Anwohnern geboten.

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„Das Hansekulturfestival ist viel mehr als nur ein Event. Es verbindet Menschen und zeigt Lübeck in den schönsten Farben. Gemeinsames Feiern und Gestalten stärken unsere Stadtgesellschaft und das Zusammentun ist gerade jetzt wichtig für uns alle. Herzlichen Dank an alle, die diese Vielfalt ermöglicht haben“, erklärt Lübecks Bürgermeister Jan Lindenau.

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„Es war uns ein Fest, und was für ein Fest das war! Drei Tage Hansekulturfestival haben soeben ihren Abschluss gefunden. Vielen Dank an die Possehl-Stiftung, an das Organisationsteam und an alle beteiligten Gewerke, an alle Gastgeber:innen und Mitmachenden, insbesondere auch an die Bürger, die von den Einschränkungen betroffen waren, die aufgrund der aktuellen Auflagen unvermeidlich sind“, erklärt LTM-Geschäftsführer Christian Martin Lukas. „Wo so viele Menschen gemeinsam feiern, braucht es Verständnis von allen für alle. In einer Gesellschaft, in der Konsens ein sehr wertvolles und schützenswertes Gut darstellt, eine wichtige Aufgabe. Aber das Wochenende hat gezeigt: Lübeck kann es.“

Das historische Seefahrerviertel präsentierte sich während des Festivals als lebendige Bühne für Kunst, Kultur und nachbarschaftliches Engagement. Besonders eindrucksvoll zeigte sich einmal mehr die enorme Beteiligung der Bewohner des Altstadtquartiers. Zahlreiche Hinterhöfe, Wohngänge, private Gärten und Innenhöfe öffneten ihre Tore und wurden zu kleinen Festivalorten mit ganz eigenem Charakter. Viele Besucher berichteten, dass sie an diesem Wochenende Ecken Lübecks entdeckt hätten, die sie zuvor noch nie gesehen hatten – und damit eine Seite der Hansestadt erleben konnten, die sonst meist verborgen bleibt.

Das Festival wird auch die Lübecker Politik noch beschäftigen. Die Grünen haben bereits zwei Anträge in die Ausschüsse gegeben. Sie fordern eine Prüfung, wie die Preise für die Bewirtung gesenkt werden könnten. Ein zweiter Antrag fordert eine Verbesserung der Barrierefreiheit.

Die Veranstalter schätzen, dass 280.000 Menschen das Festival in der nördlichen Altstadt besucht haben. Fotos: Harald Denckmann, SG

Die Veranstalter schätzen, dass 280.000 Menschen das Festival in der nördlichen Altstadt besucht haben. Fotos: Harald Denckmann, SG


Text-Nummer: 179961   Autor: LTM/VG   vom 08.06.2026 um 16.11 Uhr

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