Taser-Einsatz im Butterstieg

Lübeck - St. Lorenz Nord: Archiv: Dienstagabend (09.06.2026) kam es in einem Wohngebiet in Lübeck St. Lorenz Nord zu einer Bedrohungssituation durch eine Frau, welche sich scheinbar in einem psychischen Ausnahmezustand befand. Mittels eines gezielten Einsatzes des Distanz-Elektro-Impulsgerätes gelang es den handelnden Einsatzkräften eine akute Gefahr abzuwenden und die Frau festzunehmen.

Am 09.06.2026, gegen 18:00 Uhr, wurden Polizeibeamte in die Straße Butterstieg im Lübecker Stadtteil St. Lorenz Nord entsandt, nachdem Anwohner von einer Bedrohung durch eine Frau berichtet hatten. Beim Eintreffen der Streifenwagenbesatzung reagierte die Frau umgehend aggressiv und verweigerte jegliche Gesprächsbereitschaft.

Im Verlauf des Einsatzes zeigte sich, dass sich die 59-jährige Frau offenbar in einem psychischen Ausnahmezustand befand. Sie verbarrikadierte sich in einem Haus, drohte den Einsatzkräften und bewaffnete sich zudem mit einem spitzen Gegenstand.

Nach Eintreffen weiterer Einsatzkräfte gelang es den Beamten mittels Zwangsmaßnahmen, das Wohngebäude zu betreten. Die Frau verhielt sich weiterhin akut eigen- und fremdgefährdend. Durch den gezielten Einsatz des DEIG konnte die Frau entwaffnet, die drohende Gefahr beseitigt und die Sicherung der Frau durchgeführt werden.

Eine Rettungswagenbesatzung kümmerte sich im Anschluss um die Frau und verbrachte sie in eine Klinik, wo sich unter anderem eine psychiatrische Begutachtung anschloss. Zusätzlich wurden zwei eingesetzte Polizisten aufgrund leichter Verletzung ambulant medizinisch versorgt.

Gegen die Frau mit deutscher Staatsangehörigkeit werden nun strafrechtliche Ermittlungen unter anderem wegen Bedrohung, Beleidigung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte geführt.
Durch den gezielten Einsatz des Distanz-Elektro-Impulsgerätes konnte die Frau entwaffnet, die drohende Gefahr beseitigt und die Sicherung der Frau durchgeführt werden. Foto: Archiv/JW
Durch den gezielten Einsatz des Distanz-Elektro-Impulsgerätes konnte die Frau entwaffnet, die drohende Gefahr beseitigt und die Sicherung der Frau durchgeführt werden. Foto: Archiv/JW

Text-Nummer: 180004    Autor: Polizei/red.    vom 10.6.2026 13.42 Uhr

Kommentare zu diesem Text (9):

Kurt Wuchtig

schrieb am 10.6.2026 14.30 Uhr:
Ohne Hintergedanken, aber in letzter Zeit, häufen sich die Meldungen über agressive Frauen:
im Bus wurde sich geprügelt ( etwa vor 3 Wochen)
dann schlägt eine Frau mit einem Fahrradschloss auf eine andere ein
In der nächsten Meldung springt eine Frau Nachts vor ein Taxi und schlägt auf dieses ein….

Armin Ginstervogel

schrieb am 10.6.2026 16.21 Uhr:
Das Problem sind Frauen...

gernotM

schrieb am 10.6.2026 18.17 Uhr:
@Armin Ginstervogel...:
Realistisches Statement, kurz und knackig !
Bei aller Tragik, und auch der psychiatrischen Komponente....
Auch mein Weltbild über die Frauen hier im Lande gerät zunehmend ins wanken...
Und ich wette:
Gleich werden sich wieder die sog. "FrauenversteherInnen" zu Wort melden, um über uns herausfallen...;-))

Michael

schrieb am 10.6.2026 21.05 Uhr:
Wodurch wurden die PVB verletzt? Geht aus dem Text nicht hervor.

Maria

schrieb am 10.6.2026 22.34 Uhr:
An Armin und Gernot:

Wir Frauen brauchen weder solch dämlichen Kommentare von euch noch 'Frauenversteher', die in Wirklichkeit keine sind.

Und Gernot, das heißt 'um über uns herzufallen', Gott, hoffentlich schließt du den Mund beim Kauen.

Pomm

schrieb am 11.6.2026 11.59 Uhr:
@Maria: Wunderbarer Kommentar.

Kommentarleser

schrieb am 11.6.2026 12.36 Uhr:
@Maria (und Pomm):

Aus ihrem Kommentar geht leider nicht hervor, was Frauen denn überhaupt brauchen. Das lässt Männer dann etwas ratlos zurück.
Meine persönliche Erfahrung zeigt, dass Frauen so wie so nicht zu verstehen sind (gilt natürlich nur für mich).
Deshalb wäre aber vielleicht eine verständliche Aufklärung hilfreich.
Aber Recht haben Sie: männliche "Frauenversteher" sind ein Märchen!

HL Bewohner

schrieb am 11.6.2026 16.32 Uhr:
RICHTIG!!!
Frauen kann man nicht verstehen und Frauenkenner gibt es nicht! Toll festgestellt.

Es sollte doch über den Vorfall/ Bericht geschrieben werden und nicht so ein Hirnloser Schwachsinn.
Danke Euch allen.

Kurt Wuchtig

schrieb am 12.6.2026 8.36 Uhr:
@HL Bewohner

Ich habe gesucht und recherchiert, aber nirgends eine Regelung gefunden die vorschreibt, was wie zu kommentieren sei. Noch haben wir hier in Deutschland Grundrechte und die freie Meinungsäußerung ist geschützt ( natürlich gibt es rechtliche Grenzen).

Und was die Damenwelt betrifft:

Frauen sind dazu erzogen worden, UNFEHLBAR zu sein.