Beckergrube: Stadt hofft auf Fördermittel vom Bund
Lübeck - Innenstadt: Im Anschluss an den 1. Bauabschnitt der Beckergrube soll die Umgestaltung zwischen der Untertrave und Schüsselbuden erfolgen. Rund 90 Prozent der Kosten von acht Millionen Euro könnte der Bund übernehmen. Die Bauverwaltung empfiehlt, sich um ein entsprechendes Förderprogramm zu bewerben.Der Bund hat ein Förderprogramm "Anpassung urbaner und ländlicher Räume an den Klimawandel" aufgelegt. Bei Kommunen mit einer Haushaltsnotlage werden damit 90 Prozent der Kosten übernommen. Auf eine 90-prozentige Förderung hatte man auch im 1. Bauabschnitt gehofft. Der Bund deckelte damals seine Unterstützung auf 3,5 Millionen Euro.
Offen geht Lübeck mit den Auswirkungen der Baumaßnahmen um. Für den 2. Bauabschnitt wird gleich eine Vollsperrung ab Herbst 2028 angekündigt. Das Parkhaus St. Marien soll dann über die Burgtorbrücke und die verkehrsberuhigte obere Beckergrube erreichbar sein. Geprüft wird auch eine Anfahrt über die Holstenstraße, wie sie aktuell erprobt wird.
Für eine schnelle Umsetzung der Baumaßnahme spricht auch, dass die Burgtorbrücke und die Beckergrube nicht gleichzeitig gesperrt sein sollen. Aktuell bewertet die Bauverwaltung den Zustand der Burgtorbrücke als "ausreichend". Sie könne noch bis zum Jahr 2032 genutzt werden.
Im östlichen Bereich der unteren Beckergrube sollen mehr Bäume gepflanzt werden, eine Bushaltestelle, zwei Car-Sharing-Parkplätze und Abstellplätze für Fahrräder und E-Scooter entstehen. Im schmaleren Teil der Straße soll die Oberflächengestaltung angepasst werden. An der Straße "An der Untertrave" wird die Kreuzung mehr Platz für Fußgänger bieten. Die Abbiegespuren auf der Straße "An der Untertrave" entfallen.
Die Vorlage der Stadtverwaltung ist unter www.luebeck.de veröffentlicht.
Die Stadt hofft auf eine Bundesförderung für die Umgestaltung der unteren Beckergrube. Foto: JW
Text-Nummer: 180055 Autor: VG vom 12.06.2026 um 17.10 Uhr
