Fest auf dem Marktplatz: Kücknitz ist und bleibt bunt
Lübeck - Kücknitz: Archiv: Am Samstag, 20.06.2026, findet ab 14:00 Uhr auf dem Marktplatz in Kücknitz das Fest „Kücknitz ist bunt“ statt. Eröffnet wird die Veranstaltung von Senatorin Pia Steinrücke, und um 14:15 Uhr stimmt dann die Tanz-AG der Trave Grund- und Gemeinschaftsschule alle auf einen unterhaltsamen Tag ein.
Der Stadtteil Kücknitz entstand durch Einwanderung. Vor der Gründung der Hochofenwerk Lübeck AG gab es auf dem Gebiet des heutigen Kücknitz schätzungsweise etwa 250 Einwohner. Um den Hochofen betreiben zu können, wurden Fachkräfte vor allem aus Schlesien angeworben, Häuser wurden gebaut, Straßen befestigt, und bereits als 1917 die Flender-Werke gegründet wurden, lebten mehrere tausend Menschen hier. Nach dem Zweiten Weltkrieg wuchs der Stadtteil weiter, als Hunderttausende Menschen hier in den Lagern für Flüchtlinge und Vertriebene lebten und viele von ihnen blieben. Dann kamen die Gastarbeiter, und auch sie und ihre Nachkommen prägen heute das Stadtbild. Heute ist Kücknitz ein bedeutender Stadtteil. Mehr als 18.500 Menschen leben hier friedlich zusammen, kaum jemand, dessen Familie keine Geschichte von Auswanderung, Vertreibung oder Flucht kennt. Kücknitz ist und war schon immer bunt.
Darum laden bereits zum zweiten Mal der Gemeinnützige Verein Kücknitz (GMVK) und die Kücknitzer Netzwerkgruppe „Miteinander ohne Zoff“ am Samstag, 20.06.2026, ab 14:00 Uhr auf dem Marktplatz in Kücknitz zu einem fröhlichen Fest.
Eröffnet wird die Veranstaltung von Senatorin Pia Steinrücke, und um 14:15 Uhr stimmt dann die Tanz-AG der Trave Grund- und Gemeinschaftsschule alle auf einen unterhaltsamen Tag ein.
Ob Herzhaftes von der Kuba-Moschee oder Kaffee und Kuchen vom Sozialverband – satt wird man auf jeden Fall, und währenddessen findet ein Pubquiz statt.
Auf dem roten Sofa können spannende Diskussionen geführt werden. Für die Kleinen wird nicht nur eine Hüpfburg aufgebaut, sondern es gibt auch Seifenblasen, ein Glücksrad und einen Fototisch mit Fotos zum Selbermachen, sodass die Erwachsenen in Ruhe einen Klönschnack halten können.
Ab 18:00 Uhr lädt das Jugendzentrum in die Haferkoppel 11 zur Abschlussparty.
Darum laden bereits zum zweiten Mal der Gemeinnützige Verein Kücknitz (GMVK) und die Kücknitzer Netzwerkgruppe „Miteinander ohne Zoff“ am Samstag, 20.06.2026, ab 14:00 Uhr auf dem Marktplatz in Kücknitz zu einem fröhlichen Fest.
Eröffnet wird die Veranstaltung von Senatorin Pia Steinrücke, und um 14:15 Uhr stimmt dann die Tanz-AG der Trave Grund- und Gemeinschaftsschule alle auf einen unterhaltsamen Tag ein.
Ob Herzhaftes von der Kuba-Moschee oder Kaffee und Kuchen vom Sozialverband – satt wird man auf jeden Fall, und währenddessen findet ein Pubquiz statt.
Auf dem roten Sofa können spannende Diskussionen geführt werden. Für die Kleinen wird nicht nur eine Hüpfburg aufgebaut, sondern es gibt auch Seifenblasen, ein Glücksrad und einen Fototisch mit Fotos zum Selbermachen, sodass die Erwachsenen in Ruhe einen Klönschnack halten können.
Ab 18:00 Uhr lädt das Jugendzentrum in die Haferkoppel 11 zur Abschlussparty.
Kommentare zu diesem Text (4):
Jean Piere Hintze
schrieb am 17.6.2026 11.18 Uhr:
Nach dem Krieg gab es Schlesien nicht mehr, es wurde zu Polen. Aber auch Menschen aus dem Ruhrgebiet, aus Italien und Irland kamen, um hier Arbeit zu finden. Bunt ist schön, wenn die Farben, bzw. Kulturen kompatibel sind - dann bedarf es auch keiner Initiative "ohne Zoff". Wenn nämlich. gezielt Kulturen angesiedelt werden, die dominieren wollen, wird aus der "Vielfalt" im schlimmsten Fall ein Bürgerkrieg. Das will keiner - deshalb sollte früh und ohne Scheu begonnen werden, über Kultursensibilitäten offen zu sprechen.
jp@hintze.es
Peter Enis
schrieb am 17.6.2026 18.48 Uhr:
Wow, es hat weniger als eine halbe Stunde gedauert, bis der erste Kulturkämpfer aus seinem Loch gekrochen kam. Beeindruckend.
Vielleicht solltest du bei Dokufiktionalem für Springer bleiben, statt es hier bei HL-Live zu versuchen, da wirst du wenigstens bezahlt.
Lübecker
schrieb am 17.6.2026 19.01 Uhr:
Jede Aussage über andere ist immer auch eine Aussage über sich selbst. Hierzu sei ein deutscher Autor und Medienproducer zitiert:
[...]
Und dennoch gibt es zunehmend Menschen, die ausschliesslich mit sich selbst beschäftigt sind. [...] Sie sprechen überwiegend über sich, eigentlich mit sich: über ihre Eindrücke, Erlebnisse, Enttäuschungen, Emotionen und Freuden. Und immer über ihre Erwartungen.
Nicht selten sind deren Erlebnisse und Erwartungen eher negativ[...]. Das gefährliche daran sind dann die schlechten Vibes, die damit ausgestrahlt werden. Wenn die sich dann übertragen, ist der restliche Tag versaut.
Aus:
https://hintze.es/daueralarm/
Veröffentlicht am 9.9.2025, Abgerufen am 17.6.2026 um 19:01 Uhr
Aja
schrieb am 18.6.2026 12.18 Uhr:
Wow, es findet sich aber auch immer jemand, der andere Meinungen nicht aushalten kann.
Sie tun so, als hätte der gute Pierre (...)