A1 bei Pansdorf: Baustelle sorgt für Engpässe und Anschluss-Sperrung

Ostholstein: Archiv: Ab dem 22. Juni startet auf der A1 zwischen Ratekau und Eutin die nächste Bauphase. Weil der Verkehr Richtung Lübeck auf die Gegenfahrbahn umgeleitet wird, steht dort temporär nur ein Fahrstreifen zur Verfügung. Ab dem 1. Juli (circa 20:00 Uhr) wird zudem die Auffahrt Pansdorf in Richtung Süden für die kommenden Bauarbeiten komplett gesperrt. Eine Umleitung ist eingerichtet.

Für den weiteren Bauabschnitt der Fahrbahnerneuerung der A1 zwischen den Anschlussstellen Ratekau und Pansdorf muss ab 22.06.2026 mit Behinderungen durch Umbau der Verkehrsführungen zwischen den Anschlussstellen Eutin und Ratekau gerechnet werden.

Ab dem 22.06.2026 wird das Baufeld für den Ersatzneubau der Brücke Gronenberg südlich der Anschlussstelle Eutin zurückgebaut. Mit Abschluss am 24.6. herrscht in diesem Bereich wieder freie Fahrt auf beiden RiFa.

Im weiteren Verlauf wird zwischen den Anschlussstellen Pansdorf und Ratekau die Umlegung des Verkehrs der Fahrtrichtung Süden/Lübeck auf die Richtungsfahrbahn Nord/Fehmarn vorbereitet durch Aufstellung einer transportablen Schutzwand. Der Verkehr wird während der Bauzeit einstreifig in Fahrtrichtung Süden/Lübeck geführt und in Fahrtrichtung Norden/Fehmarn stehen zwei Fahrstreifen zur Verfügung.

Mit Umlegung des Verkehrs muss dann die Anschlussstelle Pansdorf der Richtungsfahrbahn Süd für die Dauer der Bauarbeiten gesperrt werden. Mit der Schließung ist am 01.07.2026 gegen 20:00 Uhr zu rechnen. Die Umleitungen sind ausgeschildert.

Für die Grunderneuerung der Fahrbahn und der Entwässerungseinrichtungen ist eine Bauzeit von 6 Monaten eingeplant. Im Anschluss erfolgt die Erneuerung der Richtungsfahrbahn Nord in dem Bauabschnitt.
Ab dem 22. Juni startet auf der A1 zwischen Ratekau und Eutin die nächste Bauphase. Foto: Archiv/JW
Ab dem 22. Juni startet auf der A1 zwischen Ratekau und Eutin die nächste Bauphase. Foto: Archiv/JW

Text-Nummer: 180197    Autor: Veranstalter/red.    vom 19.6.2026 10.57 Uhr

Kommentare zu diesem Text (3):

Wertfreund

schrieb am 19.6.2026 14.21 Uhr:
seit Juni 2012(!)

hühnert die Deutsche Autobahngesellschaft jetzt auf der A1 nördlich von Reinfeld an der "Streckenmodernisierung" herum!

14 in Worten VIERZEHN verd@mmte Jahre STÜCKwerk!

In der selben Zeit haben Chinesische Bautrupps über 5,5 MILLIONEN Meter => FÜNFTAUSEND FÜNFHUNDERT KILOMETER mehrspurige Verkehrswege neu geplant, genehmigt und hergestellt!

Die A1 von Reinfeld bis Heiligenhafen ist etwas mehr als 100km lang

Hätte man 2012 von Reinfeld gen Norden und Von Heiligenhafen gen Süden gegenläufig eine komplette Fahrbahn -abfräsung -unterbau-erneuerung -neuasphaltierung samt sequenziertem Brückenelementtausch als gegenläufige 24h Wanderbaustellen begonnen wäre n.m. Wissenstand der Bums vor (!)sechs bis sieben Jahren fertig geworden und alles neu und fit für mindestens fünfzig Jahre!

#meinGOTTWalter
#WIEMicrosoftProject?

#echtmal



Berlin = Schilda = Inkompetenz?

Ernst

schrieb am 19.6.2026 16.19 Uhr:
Ich fahre die Strecke Lensahn - Pansdorf täglich. Zum Glück schon morgens recht früh. Was sich die Planung bei der Sanierung des Teilstück bei Scharbeutz gedacht haben ist mir schleierhaft! Erst Sanierung der A1, dann kurze Freigabe, um dann wieder eine Baustelle aufzubauen und die Brücke abzureißen und zu erneuern. Unglaublich! Das kann man nicht bei der Sanierung gleich mitmachen?????

Hannes

schrieb am 19.6.2026 16.40 Uhr:
@Wertfreund
Du sprichst mir komplett aus der Seele. Für mich und meine Familie ist dieses 14-jährige rumhühnern ein echtes Problem: Nach Feierabend brauche ich die Strecke gar nicht mehr antreten, weil man durch die ständigen Sperrungen so viel Zeit verliert, dass sich der Besuch gar nicht lohnt. Ich muss mir extra einen komplett freien Tag nehmen. Es ist mir ein absolutes Rätsel, wie man diese Hauptroute nach Puttgarden so dermaßen verschleppen kann, obwohl man wegen der stillgelegten Bahnstrecke ohnehin keine Ausweichmöglichkeit hat.