Kurz nach Einweihung: Spielplatz wegen Unfall wieder gesperrt

Lübeck - Travemünde: Archiv: Am 22. Juni 2026 kam es auf dem Kinderspielplatz am Fährvorplatz in Travemünde zu einem bedauerlichen Unfall, bei dem ein Kind vom Wal-Spielgerät stürzte und sich verletzte. Der Spielplatz war erst wenige Wochen zuvor durch Bürgermeister Jan Lindenau und Bausenatorin Joanna Hagen feierlich eröffnet worden.


Erst am 4. Juni 2026 war der neue Spielplatz durch Bürgermeister Jan Lindenau, Bausenatorin Joanna Hagen und weitere Akteure eröffnet worden.

Stadt bedauert Unfall
„Die Hansestadt Lübeck bedauert diesen Vorfall ausdrücklich“, erklärt dazu die Stadt. „Trotz der vorgesehenen Prüfungen und aller üblichen Vorsichtsmaßnahmen kam es zu einem technischen Versagen an dem Spielgerät, das nach aktuellem Kenntnisstand ursächlich für den Unfall war. Das verletzte Kind wurde medizinisch versorgt.“


Nach dem Unfall wurde der Spielplatz wieder gesperrt. Die blaue Rutsche wurde demontiert. Ein Hinweisschild bittet um Geduld.

Spielgerät nach Unfall abgesperrt
Um weitere Gefährdungen auszuschließen, wurde das Spielgerät unmittelbar nach dem Unfall abgesperrt, teilt die Verwaltung mit. Anschließend erfolgten eine Untersuchung der Unfallursache sowie eine Fotodokumentation des Schadens.

Mängel sollen behoben werden
Derzeit werden die festgestellten Mängel an dem Spielgerät behoben. Nach Abschluss der Arbeiten wird die Verkehrssicherheit durch einen unabhängigen Sachverständigen überprüft. Erst nach erfolgreicher Prüfung wird das Spielgerät wieder für die Öffentlichkeit freigegeben.

Eröffnungsdatum unbekannt
Wann das Spielgerät wieder genutzt werden kann, steht derzeit noch nicht fest. Die Wiederfreigabe hängt sowohl vom Abschluss der Mängelbeseitigung als auch vom Ergebnis der anschließenden Sicherheitsprüfung ab. "Die Hansestadt Lübeck setzt alles daran, die erforderlichen Maßnahmen zügig umzusetzen und das Spielgerät schnellstmöglich wieder sicher nutzbar zu machen", verspricht die Verwaltung.

Die Stadt hatte die Kosten für den Spielplatz in einer Mitteilung mit 120.000 Euro angegeben (wir berichteten). Mit welchen zusätzlichen Kosten aufgrund der Nachbesserung jetzt zu rechnen ist, beantwortete die Verwaltung nicht.
Wenige Wochen nach der Eröffnung musste der neue Spielplatz in der Vorderreihe aufgrund eines Unfalls schon wieder geschlossen werden. Fotos: Helge Normann
Wenige Wochen nach der Eröffnung musste der neue Spielplatz in der Vorderreihe aufgrund eines Unfalls schon wieder geschlossen werden. Fotos: Helge Normann

Text-Nummer: 180426    Autor: Presseamt/red.    vom 1.7.2026 11.09 Uhr

Kommentare zu diesem Text (17):

Krusten Emma

schrieb am 1.7.2026 12.09 Uhr:
Bald kann hier wieder gespielt werden ,, mit Sicherheit nicht mehr 2026 🤪

Krusten Brötchen

schrieb am 1.7.2026 12.50 Uhr:
@Krusten Emma

Manche Leute haben nichts zu sagen und halten lieber die Klappe. Andere müssen selbst dann noch (...) Kommentare abgeben.

Michael St.

schrieb am 1.7.2026 13.41 Uhr:
Was an diesem "Wal" genannten seltsamen Stahlmonstrum für Kinder attraktiv sein soll, erschließt sich mir nicht. Als Kind hätte ich es langweilig gefunden, sensible Seelen könnten sogar Angst davor haben. Wie der Preis zustande kam, ist mir auch rätselhaft, vielleicht ein Symptom der aktuellen "Walomanie", die auch viel Geld gekostet hat. Die Kletterrutsche auf der Niendorfer Seebrücke ist jedenfalls schöner, attraktiv und sicher.

Uwe Zöllner

schrieb am 1.7.2026 14.34 Uhr:
Neuer Spielplatz kostet 120000 Tausend Euro dann kommen zwei Personen die sich Bürgermeister und Senatorin nennen von nichts Ahnung haben und Eröffnen diesen Spielplatz muss sowas nicht abgenommen werden TÜV DEKRA? oder Bauamt man sieht immer wieder wie Unfähig Bürgermeister und Co sind neue Priwalfähre.

Armin Ginstervogel

schrieb am 1.7.2026 15.08 Uhr:
Am Eingang sollte eine kleine Hütte stehen, wo immer Einer drin sitzt, um die Kinder, die spielen wollen, dick in Watte verpackt...
Wo man hoch klettern kann, kann man eben auch runter fallen.

Oliver

schrieb am 1.7.2026 15.24 Uhr:
Ich hab mich auch früher auf Spielplätzen verletzt, da ist nichts abgesperrt worden. Das ist halt eben so.
Wenn das nun plötzlich ein Problem ist, dann soll man den Sand da wegmachen und alles polstern, damit ja nix mehr passieren kann. Kind am besten noch mit Luftpolster einwickeln bevor es spielen darf...

Willi Wacker

schrieb am 1.7.2026 16.35 Uhr:
Liebe Leute, bevor noch mehr "Klugscheißer-Kommentare" kommen, einmal kurz innehalten und überlegen: es hat ein "technisches Versagen" gegeben...d.h. es ist nicht Schuld des Kindes gewesen, dass es gestürzt ist, es ist auch nicht die Schuld des "unfähigen Bürgermeisters" gewesen und es ist auch nicht das Unvermögen der TÜV/DEKRA-Abnahme gewesen, dass es ein technisches Versagen gegeben hat. Die Technik versagt nun mal, weil Menschen sie konstruiert haben und Menschen nicht unfehlbar sind. Immer mit dem Finger auf andere zu zeigen, wer Schuld hat, ist einfach nur kleingeistig!

Andreas

schrieb am 1.7.2026 17.36 Uhr:
@Oliver Genau...ich frag mich manchmal wie wir unsere Kindheit überlebt haben ohne diesen ganzen Schwachsinn an Überbehütung und in Watte packen.
Da kommt eine Generation, die in keinster Weise mehr resilient ist.

Powow

schrieb am 1.7.2026 18.18 Uhr:
Erwachsene die erklären, dass sie als Kind das nicht gut gefunden hätten, haben ihr inneres Kind vermutlich schon vor einiger Zeit irgendwo alleine auf einem Autobahnrastplatz ausgesetzt..

der einzig wahre Dissident

schrieb am 1.7.2026 20.15 Uhr:
also wir sind früher als Kinder auf Bäume geklettert, auch auf Mauern, und sind auch runter gefallen und haben uns auch beim Rollschuhlaufen die Knie blutig gestürzt. Und wir haben in (Kriegs-)Ruinen gespielt - wussten aber auch dass wir Fundmunition nicht anzufassen hatten, sind Fahrrad ohne Helm gefahren, sind in Flüssen und Seen schwimmen gegangen (und das sogar nackig), wurden von unseren Eltern in Autos mitgenommen die keine Sicherheitsgurte und keine Airbags hatten. Und ich bin heute 70 lebe immer noch. Irgendwie seltsam. :-)))
Kaliber45@yahoo.com

HaJo

schrieb am 1.7.2026 23.10 Uhr:
@der einzig wahre Dissident
"Und ich bin heute 70 lebe immer noch. Irgendwie seltsam."
Das finde ich nicht seltsam. Die Altersgenossen, die schon früher gestorben sind, können hier halt nichts mehr schreiben.

Ich möchte jedenfalls nicht zu den Verkehrsunfallzahlen der 70er Jahre zurück. 1970 starben in Deutschland jährlich über 100 Personen pro 100.000 Fahrzeuge. Inzwischen liegt die Zahl unter fünf. Dazu haben auch Gurtpflicht und technische Verbesserungen wie der Airbag sowie Geschwindigkeitsbegrenzungen beigetragen.

🫩

schrieb am 2.7.2026 7.35 Uhr:
Die Welt ist unerträglich DUMM geworden 😵‍💫

Daniel

schrieb am 2.7.2026 9.05 Uhr:
"Ich bin in meiner Kindheit auch oft vom Spielgerüst auf den Kopf gefallen und es hat mir nicht geschadet"

Ersteres bin ich bereit zu glauben.

Kalukai

schrieb am 2.7.2026 13.17 Uhr:
(...)

Aber was ist denn nun genau passiert? Seil gerissen, Stange abgebrochen? Ein paar Informationen würden vielleicht helfen....

GHG

schrieb am 2.7.2026 14.03 Uhr:
Kaliber 45, ich bin auch 70. Irgendwas stimmt mit Deinem Alter nicht!Ich konnte (Geburtsjahr 56) nicht mehr auf Kriegsruinen rumtollen…🙁
sosghg@googlemail.com

GHG

schrieb am 2.7.2026 18.59 Uhr:
Kaliber 45, ich bin auch 70. Irgendwas stimmt mit Deinem Alter nicht!Ich konnte (Geburtsjahr 56) nicht mehr auf Kriegsruinen rumtollen…🙁
sosghg@googlemail.com

der einzig wahre Dissident

schrieb am 2.7.2026 22.52 Uhr:
GHG = da wo ich gross geworden bin, da gab es noch welche. Und selbst in Hamburg kann ich Ihnen heute immer noch welche zeigen. Im Bereich Süderstrasse + Bullerdeich.
Kaliber45@yahoo.com