Der Garten auf dem Koberg ist wieder eröffnet
Lübeck - Innenstadt: Ursprünglich wurde der Sommergarten auf dem Koberg aus Födermitteln des Bundes finanziert. Damit war im vergangenen Jahr Schluss. Doch es meldeten sich zahlreiche Sponsoren, berichtet Lübecks Tourismus-Chef Christian M. Lukas. Und so kann bis zum 2. Oktober die grüne Oase auf dem Koberg wieder genossen werden.Die Gemeinnützige Sparkassenstiftung zu Lübeck, die Jürgen Wessel Verwaltungs-GmbH und der Klimafonds Lübeck unterstützen den Sommergarten. Zahlreiche Paten haben sich ebenfalls für das Projekt engagiert. "Der Lübecker Sommergarten ist mehr als ein Projekt – er ist ein Symbol für das Miteinander in unserer Stadt. Das beweist die große Zahl der Unterstützer und Patenschaften, die den Sommergarten in diesem Jahr finanziell möglich gemacht haben", sagt Wirtschaftssenatorin Pia Steinrücke.
LTM-Geschäftsführer Christian Martin Lukas ergänzt: "Die positive Kommunikation rund um den Sommergarten erzeugt Frequenz und Nachfrage, die wir in der Innenstadt dringend brauchen. Ich wünsche mir, dass viele Menschen den begrünten Koberg für sich als schönsten Platz Lübecks (wieder)entdecken und den Sommer auf der Altstadtinsel entspannt genießen."
Eine "POPUP-Bühne" sorgt anlässlich der Eröffnung vom 2. bis 5. Juli mit Livemusik für entspannte Loungeatmosphäre. Auf dem Wochenend-Programm stehen auch eine Lesung mit Adrienne Friedlaender, zwei Kreativ-Workshops und eine Kräuterführung. Straßenmusik ist im Sommergarten während der Laufzeit bis zum 4. Oktober willkommen. Anmeldungen für Straßenmusik-Auftritte sind erbeten an festivals@luebeck-tourismus.de Der Eintritt ist während der gesamten Laufzeit frei.
Senatorin Pia Steinrücke, LTM-Aufsichtsrat Klaus Puschaddel und Tourismus-Chef Christian M. Lukas eröffneten am Donnerstag mit Vertretern der Stiftungen den Garten. Fotos: JW
Text-Nummer: 180455 Autor: JW/LTM vom 02.07.2026 um 15.03 Uhr

Kommentare zu diesem Text:
Herr Meier
schrieb am 02.07.2026 um 15.26 Uhr:
Wenn man einfach wieder Bäume und eine Wiese dort einpflanzen würde und die Fläche entsiegeln würde, könnte man das bisschen Grün in der Altstadt sogar länger als bis zum 02.10. genießen.
Horsti
schrieb am 02.07.2026 um 17.34 Uhr:
Eine unglaubliche Verschwendung von Steuergeld. Aufgrund des Klimawandels brauchen wir eine dauerhafte Begrünung und Entsiegelung der Stadt. Der Backofen aus Beton und Granit wird durch die paar Pflanztöpfe nicht weniger heiß. Eine reine Symbolhandlung.
Boyd Lice
schrieb am 02.07.2026 um 19.29 Uhr:
Das es durch "die paar Pflanztöpfe" weniger heiss wird hat auch niemand behauptet, Horsti
Markus
schrieb am 02.07.2026 um 19.32 Uhr:
Der Platz muss zwingend für das Riesenrad zu Weihnachten freigehalten werden. Das ist unabdingbar. Sonst wird Lübeck sterben und wir alle mit.
Bäume? Machen doch eh nur Dreck
Willi Wacker
schrieb am 02.07.2026 um 23.04 Uhr:
@Horsti
(...) Die Kosten für diesen fantastischen Sommergarten werden eben nicht aus Steuergeldern gezahlt, sondern von Sponsoren und Stiftungen getragen. Eine Super-Idee, dieser Sommergarten, mitten in der Stadt!!!! Horsti, setz dich doch einfach mal dort hin ins Grüne, mit oder ohne Buch, oder führ nette Gespräche mit gut gelaunten Lübeckern oder begeisterten Touristen......aber vermutlich wirst du mit deiner negativen Ausstrahlung leider keine Gesprächspartner finden. Schade für dich!!!
arno
schrieb am 02.07.2026 um 23.17 Uhr:
Auf der einen Seite eine gute Idee, aber es gab früher Bäume auf dem Platz und die sollten dort wieder an den Randbereichen gepflanzt werden, die dann auch wieder richtig groß werden. Und zusätzlich können gern ein paar Blumenkübel aufgestellt werden. Das wäre sinnvoll und nachhaltig.
Birgit
schrieb am 02.07.2026 um 23.22 Uhr:
@@@Markus: Lübecks Innenstadt ist schon gestorben durch die Schließung von Karstadt.
Für uns Einheimische.
Da hilft auch nicht der Sommergarten auf dem Koberg. Fahr mal nach Lüneburg, da tobt auch abends das Leben. Viel Gastronomie, Cafés, Restaurants.
Lübecks Innenstadt braucht niemand