SPD fordert zügige Umsetzung der Regio-S-Bahn Lübeck
Lübeck: Mit der Ankündigung der Landesregierung, die Bäderbahnstrecke zwischen Lübeck und Neustadt in Holstein nun doch elektrifizieren zu wollen, ist ein wichtiger Schritt in Richtung Regio-S-Bahn Lübeck endlich vollzogen worden, schreibt die Lübecker SPD in einer Mitteilung. „Es braucht aber auch ein Bekenntnis zum umfänglichen Regio-S-Bahn-Konzept, das die Mobilität in der Region zukunftsfähig macht.“Wir veröffentlichen die Mitteilung der SPD im Wortlaut:
(")
„Dass die Landesregierung Jahre gebraucht hat, um zu erkennen, dass die nachhaltige und kundenfreundliche Mobilität in Lübeck und der Lübecker Bucht nur mit der Bäderbahnstrecke zu erreichen ist, obwohl Gutachter und Kommunen dies seit Jahren bekräftigen, spricht nicht unbedingt dafür, dass ein ganzheitliches Mobilitätskonzept als Regio-S-Bahn zügig kommen wird. Aber genau hier brauchen wir Tempo auf der Schiene!“, so Kristin Blankenburg, verkehrspolitische Sprecherin der SPD-Bürgerschaftsfraktion.
Die SPD-Bürgerschaftsfraktion fordert seit langem vom Land Schleswig-Holstein, im Rahmen des Verkehrsentwicklungsplans endlich verbindliche Zusagen zu machen, damit es auf bestehenden Schienen im Lübecker Raum mehr regionale Bahnhaltepunkte gibt. Dazu gehören auch der Ausbau des 3. und 4. Gleises in Höhe Bad Schwartau, um die zukünftigen Güter- und Fernverkehre durch den Fehmarnbelt-Tunnel gut bewältigen zu können. So könnten weitere Bahnhaltepunkte in den Stadtteilen Marli/Brandenbaum, Schlutup oder Genin entstehen und die vorhandenen Bahnhaltepunkte zum Beispiel in St. Jürgen, Kücknitz/Dänischburg und Hochschulstadtteil sinnvoll ergänzen.
„Die Eröffnung des Bahnhaltepunktes Lübeck-Moisling hat gezeigt, wie regionale Bahnhaltepunkte die Stadtentwicklung positiv beeinflussen und zugleich gute Verkehrsanbindungen für die Einwohner schaffen. Kurze Wege in Richtung Innenstadt und nach Hamburg bzw. die Lübecker Bucht sind attraktiv und werden genutzt, wie die jüngsten Fahrgastzahlen zeigen“, so Kristin Blankenburg weiter.
Mit dem vollumfassenden Regio-S-Bahn-Konzept ist am Ende ein schienengebundener Ringverkehr in Lübeck denkbar. Schnelle, kurze Strecken, für die man mit dem Auto oder Bus deutlich länger brauchen würde. Auch der Anschluss in die Region ist von besonderer Bedeutung. Der Tourismus in Lübeck-Travemünde und entlang der Lübecker Bucht profitiert, und auch die Anbindung an zentrale Gewerbegebiete wie in Lübeck-Genin stärkt die wirtschaftliche Entwicklungen.
„Die Regio-S-Bahn stärkt als Mobilitätskonzept auf vorhandenen Schienen den Tourismus- und Wirtschaftsstandort und schafft eine weitere Steigerung der Lebensqualität für alle – nachhaltig und klimafreundlich“, fasst Peter Petereit, SPD-Fraktionsvorsitzender, die Vorteile der Regio-S-Bahn zusammen.
Mehr Informationen im Info-Portal der SPD-Bürgerschaftsfraktion unter www.regiosbahn-luebeck.de.
(„)

„Es braucht aber auch ein Bekenntnis zum umfänglichen Regio-S-Bahn-Konzept, das die Mobilität in der Region zukunftsfähig macht“, meint die Lübecker SPD. Foto: Symbolbild
Text-Nummer: 180544 Autor: SPD/red. vom 08.07.2026 um 12.12 Uhr
