Windpark Rohlsdorf ist jetzt am Netz

Ostholstein: Mit dem Windpark Rohlsdorf im Kreis Ostholstein nehmen die Stadtwerke Lübeck gemeinsam mit der "STAWAG – Stadt- und Städteregionswerke Aachen AG" ein weiteres wichtiges Projekt für die Energiewende in Betrieb. Zwischen den Gemeinden Ratekau und Scharbeutz entstanden auf knapp 30 Hektar landwirtschaftlicher Fläche vier leistungsstarke Windenergieanlagen – drei vom Typ Nordex N133 und eine vom Typ Nordex N149.

„Für die Erreichung der Klimaneutralität Schleswig-Holsteins bis 2040 ist der Ausbau der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien immens wichtig“, sagt Dr. Jens Meier, CEO der Stadtwerke Lübeck Gruppe. „Mit dem Windpark Rohlsdorf bringen wir ein weiteres konkretes Projekt ans Netz und zeigen, wie kommunale Unternehmen Verantwortung für eine sichere Energiezukunft übernehmen.“

„Unser gemeinsames Projekt hier in Rohlsdorf beweist, wie wichtig geeignete Flächen, sorgfältige Planung und starke Partnerschaften für den Ausbau der Windenergie sind“, ergänzt Wilfried Ullrich, Vorstand der STAWAG. „Gemeinsam mit den Stadtwerken Lübeck bringen wir über die Trave EE-Projekte voran, die erneuerbaren Strom erzeugen und die Energiewende in Schleswig-Holstein gestalten.“

Mit Gesamthöhen von bis zu 199,9 Metern und Rotordurchmessern von 133 und 149 Metern erreicht der Windpark Rohlsdorf eine Gesamtleistung von 20,1 MW. Nach Inbetriebnahme wird er jährlich rund 53 Millionen kWh Ökostrom erzeugen – genug für die Versorgung von etwa 17.400 Drei-Personen-Haushalten. Gleichzeitig ermöglicht das Projekt eine CO₂-Einsparung von rund 40.769 Tonnen pro Jahr und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur CO₂-Neutralität in Schleswig-Holstein.

Neben Rohlsdorf wurde noch ein weiteres Windenergieprojekt in Schleswig-Holstein fertiggestellt. Der Windpark Schülp-Jevenstedt nahe Rendsburg umfasst zwei moderne Anlagen des Typs N149 mit jeweils 199,9 Metern Gesamthöhe und einem Rotordurchmesser von 149 Metern. Mit einer installierten Leistung von 11,4 MW erzeugen die im November 2025 in Betrieb gegangenen Anlagen jährlich rund 30 Millionen kWh Strom – genug für etwa 9.800 Drei-Personen-Haushalte. Damit werden rund 23.000 Tonnen CO₂ pro Jahr eingespart.

Auch im Kreis Stormarn setzen die Stadtwerke Lübeck und STAWAG ein starkes Zeichen für die Energiewende: Der Windpark Heilshoop wird noch 2026 ans Netz gehen und umfasst zwei moderne Anlagen des Typs E138 EP3 E2. Mit einer Gesamthöhe von jeweils 199 Metern und einem Rotordurchmesser von 138,25 Metern bringt der Park eine Gesamtleistung von 8,4 MW. Damit können jährlich rund 28,9 Millionen kWh erneuerbarer Strom erzeugt werden – genug für die Versorgung von etwa 9.474 Drei-Personen-Haushalte. Gleichzeitig spart das Projekt rund 23.077 Tonnen CO₂ pro Jahr ein.

Bei Rohlsdorf wie auch bei allen weiteren Projekten wurden die gesetzlichen Anforderungen insbesondere in Bezug auf Artenschutz, Abstand zur Wohnbebauung und weitere Umweltauflagen umfassend geprüft und eingehalten. So wird sichergestellt, dass die Windparks im Einklang mit Natur und Landschaft betrieben werden können.

Dr. Sven Orlowski, Geschäftsführer Stadtwerke Lübeck Energie, Projektmanagerin Anna-Lena Riotte, Dr. Jens Meier, CEO der Stadtwerke Lübeck Gruppe, und Heinz-Klaus Drews, 1. Stv. Bürgermeister Gemeinde Ratekau, eröffneten den Windpark. Foto: Stadtwer

Dr. Sven Orlowski, Geschäftsführer Stadtwerke Lübeck Energie, Projektmanagerin Anna-Lena Riotte, Dr. Jens Meier, CEO der Stadtwerke Lübeck Gruppe, und Heinz-Klaus Drews, 1. Stv. Bürgermeister Gemeinde Ratekau, eröffneten den Windpark. Foto: Stadtwer


Text-Nummer: 180557   Autor: Stadtwerke/red.   vom 08.07.2026 um 15.24 Uhr

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Kommentare zu diesem Text:

Sandra Mundt

schrieb am 08.07.2026 um 15.59 Uhr:
Also mir gehen die Dinger langsam auf die Nerven, kann ich schön hören wenn ich auf der Terrasse bin, nur weil der Baum vom Nachbarn groß ist, sehe ich das Leuchten abends nicht.

Martin S.

schrieb am 08.07.2026 um 18.24 Uhr:
@Sandra Mundt

Sehr laut kann das aber nicht sein. Ich bin da mit dem Rad mal direkt vorbei gefahren auf der Straße Richtung Sarkwitz und als ich daneben stand, habe ich ein leichtes Rauschen vom Wind gehört. Ich kann mir nicht vorstellen das man davon in 300 Metern Entfernung noch viel hört.

Vitus

schrieb am 08.07.2026 um 20.49 Uhr:
Sandra hat recht, bei all den Windrädern kann ich den schönen Verkehrslärm gar nicht mehr richtig genießen;)

Kurt Wuchtig

schrieb am 08.07.2026 um 21.01 Uhr:
Vielleicht kommt das „Rauschen „das Sandra Mundt hört, ganz woanders her.

Kunigunde Schreigurke

schrieb am 09.07.2026 um 12.13 Uhr:
@Sandra Mundt
Ja sie haben mein volles Mitgefühl. Also am besten die Anlagen sofort abreissen und direkt an der selben Stelle ein leises AKW oder Kohlekraftwerk bauen. Der Baum kann ja weiterhin als Sichtschutz dienen.

Rainer

schrieb am 09.07.2026 um 13.06 Uhr:
Na, dann kann der große "Reibach" zusammen mit der aus Steuergeldern hochsubventionierten, begrünten Industrielobby beginnen! Klimaschutz erscheint da inzwischen nur vorgeschoben, denn die zukünftig wahren Geldbringer sind große, staatlich subventionierte KI-Rechenzentren und Batteriespeicher für den Wackelstrom. Der "dumme" Bürger zahlt doppelt: Mit immer neuen Steuern bzw Steuererfindungen (siehe Zucker- und Plastikverpackungssteuer) und mit extrem teuren Lichtrechnungen. Von Naturschutz ist bei uns im Lande schon lange keine Rede mehr, da immer mehr Flächen mit Solarplatten, Windkraft, Wackelstrom-Umspannwerken, Batteriespeichern und Stromverdrahtungen zugebaut werden müssen, um den künstlich geschaffenen Energiehunger zu befriedigen...

Herbert von Lurch

schrieb am 09.07.2026 um 14.38 Uhr:
@ Rainer
sie haben mein vollstes Verständnis, das mit den Subventionen ist ja so schlimm und sie profitieren überhaupt nicht davon. Vorschlag, wenn es ihnen hier nicht gefällt, einfach auswandern.

Rainer

schrieb am 09.07.2026 um 15.15 Uhr:
@Herbertvonundzu: Da habe ich wohl auf den richtigen "Busch" geklopft! Lass dich mal von der KI ausspionieren und auf Schritt und Tritt nicht nur kommerziell überwachen...wie naiv bist du?

Martin S.

schrieb am 09.07.2026 um 15.36 Uhr:
@Rainer
Die Kosten für die Infrastruktur sind aktuell hoch, keine Frage. Aber im Gegensatz zu Gas/Kohle/Sprit sind es Investitionen. Wenn das alles einmal steht muss es nur noch gewartet werden.

Herbert von Lurch

schrieb am 09.07.2026 um 16.20 Uhr:
@ Rainer, also handelt es sich nach ihrem Kommentar zu urteilen um KI gesteuerte Windräder die , die Bürger ausspionieren sollen ????? Na dann …..

Rainer

schrieb am 09.07.2026 um 16.27 Uhr:
@ Martin S. Danke für Ihre Aufklärung, dass war mir nicht so bewust.

@ Hergbert von ... Sorry ich wollte nicht beleidigen und bitte hiermit um Entschuldigung

Kunigunde Schreigurke

schrieb am 09.07.2026 um 19.38 Uhr:
@Sandra Mundt
Ja sie haben mein volles Mitgefühl. Also am besten die Anlagen sofort abreissen und direkt an der selben Stelle ein leises AKW oder Kohlekraftwerk bauen. Der Baum kann ja weiterhin als Sichtschutz dienen.